Stromanbieter Wechseln Sonderkündigungsrecht

Elektrizitätsversorger ändern Sonderkündigungsrecht

Einige Stromversorger bestehen jedoch auf der Aufrechterhaltung des Vertrages. In der Regel übernimmt der neue Stromlieferant beim Wechsel eines neuen Lieferanten die Kündigung vom alten Lieferanten. Ihr aktueller Stromversorger: Sie haben ein Sonderkündigungsrecht, das Sie nutzen und zu einem günstigeren Anbieter wechseln sollten. Im Falle einer Erhöhung des Strompreises haben Sie ein Sonderkündigungsrecht.

Strompreissteigerung - Was tun bei steigenden Strompreisen?

Die Erhöhung der Umlage war in den vergangenen Jahren oft der Auslöser für die Erhöhung der Strompreise. Allerdings müssen diese und andere Abgaben von allen Stromversorgern auf der gleichen Ebene in Betracht gezogen werden. Ungeachtet dieser gleichen Zuordnungen gibt es für die Stromverbraucher abweichende Abschlusspreise. Worauf sollte ich bei dieser Änderung achten? Wenn sich die Stromversorger aufgrund steigender Strompreise ändern, gibt es andere Regelungen als bei einem konventionellen Stromanschluss.

Bei konventionellen Wechseln werden natürlich die Vertragsbedingungen und Fristen Ihres Stromvertrags mitgerechnet. Vertragslaufzeit, Kündigungsdatum und Kündigungsfrist müssen natürlich immer in einem Elektrizitätsvertrag festgelegt sein. Haben Sie also gerade einen langfristigen Stromkontrakt geschlossen, müssen Sie diesen natürlich einhalten. Das ist nicht der Falle, wenn sich die Stromanbieter aufgrund steigender Strompreise ändern.

Wenn die Strompreise steigen, verändert sich ein wesentliches Element des Vertrags, und zwar der Stromverkauf. Im Falle von Strompreissteigerungen hat der Verbraucher daher ein Sonderkündigungsrecht (siehe 41 Abs. 3 S. 2 EnWG). Die traditionelle Änderung des Stromlieferanten (vertragskonform) und auch der Wechsel des Stromlieferanten aufgrund von Strompreiserhöhungen ist gebührenfrei, d.h. der Stromlieferant darf für den Wechsel des Lieferanten keine Entgelte erheben.

Den Stromanbietern ist es nicht gestattet, den Strompreis kurzfristig zu erhöhen, d.h. Preiserhöhungen müssen dem Verbraucher spätestens 6 Kalenderwochen im Voraus in schriftlicher Form gemeldet werden. Daher sollten die Verbraucher die Briefe ihres Energieversorgers immer sorgfältig lesen. Es ist nicht jede Strompreissteigerung auf den ersten Blick so ersichtlich. Wenn Sie jetzt eine solche Preiserhöhung erhalten, sollten Sie sich nicht lange aufhalten.

Dabei sollte man rasch agieren und das Sonderkündigungsrecht durch die Erhöhung der Strompreise ausnutzen. Der neue Stromversorger sollte über alle wesentlichen Angaben (einschließlich der Zähler- und Abnehmernummer des bisherigen Lieferanten) korrekt informiert werden. Über die Debitorennummer kann der Altlieferant die Sondermeldung rasch zuweisen. Meistens, insbesondere bei monatlichen befristeten Stromlieferverträgen, ist dieses Verfahren ausreichen.

Wird der Mietvertrag jedoch ohne die effektive Wahrnehmung des Sonderkündigungsrechtes um einen größeren Zeitabschnitt mit einem höheren Stromverbrauch verlängert, ist es aus Sicherheitsgründen ratsam, den Mietvertrag auch mit dem Altlieferanten schnell und schriftlich zu kündigen. Eine solche Beendigung (Sonderkündigung wegen der Strompreiserhöhung) durch den Altstromanbieter erfordert keine besondere Ausgestaltung. Sollen die neuen Tarife beispielsweise am Tag des Jahreswechsel gültig sein, müssen Sie als Kündigungsdatum den 31.12. des Vorjahres eingeben.

Wird das Sonderkündigungsrecht für diese Verträge nicht rechtzeitig in Anspruch genommen, so wird der Arbeitsvertrag nur für einen kurzfristigen Zeitabschnitt, z.B. einen Kalendermonat, erweitert. Darüber hinaus machen uns diese Verträge wesentlich beweglicher, falls die Elektrizitätspreise jemals fallen sollten. So können Sie ganz einfach zu einem billigeren Stromversorger wechseln.

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