Stromklau

Diebstahl durch Stromerzeugung

Aber ist die Frage "Stromdiebstahl, wie funktioniert er" nicht interessanter? Machen Sie sich strafbar, wenn Sie eine externe Stromleitung anzapfen und so elektrische Energie für sich selbst ableiten? Immer mehr manipulierte Stromzähler tauchen in letzter Zeit bundesweit auf. Inwieweit hingegen der Diebstahl von Strom den Nutzer zur Kündigung des Vertrages berechtigt, ist eine Frage des Einzelfalls. Inwiefern kann der Stromdiebstahl vom Zähler erkannt werden?

Stromraub - gibt es eine Buße?

Derjenige, der einer anderen Personen etwas abnimmt, beging einen Raub und beging damit eine kriminelle Tat. Aber was ist mit solchen Situationen, in denen Elektrizität geklaut wird? Wird für elektrischen Raub eine Bestrafung ausgesprochen? Prinzipiell gilt: Raub ist eine kriminelle Tat, das sollte jeder wissen. Rechtsgrundlage dafür ist 242 StGB: "Wer einem anderen ein fremdes bewegliches Objekt mit der Intention abnimmt, sich oder einem Dritten das Objekt unrechtmäßig anzueignen, wird mit bis zu fünf Jahren Haft oder mit einer Geldbuße geahndet.

Der Reichsgerichtshof kam schliesslich zu dem Schluss, dass es keinen Raub im Sinn von 242 SGB mit elektrischer Energie geben dürfe, da diese keine Physik habe. Sie wären also kein "Ding" im Sinn der allgemeinen Regel, was bedeutet, dass dieser Absatz im Falle eines Stromdiebstahls nicht angewendet werden kann.

Der Diebstahl von Strom war daher nicht möglich[RG, 01.05. 1899, Rep. 739/99], die Straffähigkeit einer solchen Tat war ausgeschlossen[RG, 20.10. 1896, Rep. 2609/96]. Zur Schließung dieser Rechtslücke wurde am 09.04.1900 unter dem Namen "Entziehung elektrische Energie" der 248c Abs. 1 Nr. 1 StGB in Kraft gesetzt. Im Volksmund wird die darin genannte Straftat als "Stromdiebstahl" oder "Stromdiebstahl" oder "Diebstahl" oder "Diebstahl" bezeichnet.

Ein solcher Diebstahl von Elektrizität tritt gemäß 248c Abs. 1 SGB auf, wenn jemand "externe Elektrizität aus einer Elektroinstallation oder einem Elektrogerät mittels eines Stromkabels bezieht, der nicht für die ordnungsgemäße Energieentnahme aus der Installation oder dem Gerät vorgesehen ist, und diese Tat mit der Intention unternimmt, die Elektroenergie selbst oder an einen Dritten illegal zu verwenden".

Fremdenergie muss daher so entnommen werden, dass die Fakten im Sinne von 248c Abs. 1 Nr. 1 StGB ersichtlich sind. Fremdenergie " ist der Begriff für Energien, deren Benutzungsrechte bei jemand anderem als dem Extraktor selbst liegen. Der Begriff beschreibt die Nutzung von Fremdenergie. Bei diesem Eigentümer kann es sich um eine private Person (=Verbraucher), einen Energielieferanten oder einen Energieerzeuger handeln. Darüber hinaus muss der Blitzstrom mit Hilfe eines für die Stromübertragung geeigneten Stroms entnommen werden.

Bei Erfüllung der beiden Voraussetzungen - d.h. ein Unbefugter bezieht mittels eines Gerätes Elektrizität aus dem Stromnetz einer anderen Personen - ist es gleichgültig, ob durch diese Stromaufnahme ein Verlust eintritt oder nicht: Die Straftat gilt als begangen, wenn der Straftäter absichtlich und mit der Absicht handelt, den Elektrizitätsbedarf für sich oder einen Dritten zu decken.

Bereits nach § 248c Abs. 2 ist der Versuchsablauf eines Stromraubes nachweisbar. Aber wann ist ein solcher Raub in der Realität? In großem Stil, z.B. durch Abhören einer Hochspannungsleitung, muss ein Datendiebstahl erfolgen? Generell geht der Bundesgerichtshof jedoch davon aus, dass bereits der geringste Raub ein Kündigungsgrund ist.

Offen ist jedoch, ob es sich dabei um Einenbstahl nach ? 242 StrGB oder ? 248c StrGB handelt[BGH, 11.12. 2003, 2 AZR 36/03]. Die Manipulation eines Elektrizitätszählers, die dazu beitrug, die hohen Vorauszahlungen zu vermeiden, wird auch als "Stromdiebstahl" bezeichnet. Wenn der Verursacher mit einer solchen Maßnahme verhaftet wird, kann der Stromversorger den Energieverbrauch abschätzen.

Der Verursacher muss diesen Geldbetrag zurückzahlen, wenn er nicht nachweisen kann, dass er weniger Elektrizität verbraucht hat. Solche Beträge können unermesslich ansteigen, wie der Mieter zeigt, der den Elektrizitätszähler seiner Ferienwohnung verändert hat, ohne dass sein Hausherr davon weiß. Das Stromversorgungsunternehmen bezifferte die Ausgaben auf 50.000 Euro, was von einem Experten bestätigte wurde[OLG Hamm, 07.12.2012, 19 U 69/11].

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