Stromkosten Industrie

Elektrizitätskosten Industrie

Die Stromkosten der energieintensiven Industrie, also die Stromkosten der Industrie. Durch die Überversorgung mit Energie ist der kontrollierbare und verhandelbare Teil der Stromkosten - der reine Energiepreis - gesunken. Zunehmende Stromkosten: eine Herausforderung für die Industrie. Die Industrie - und nur mit Stahl. ("DSPV") und nicht mehr auf der Grundlage der tatsächlichen Stromkosten des jeweiligen Unternehmens.

Elektrizitätspreise für private Haushalte steigen, für die Industrie deutlich gefallen.

Die Berliner Elektrizitätspreise für Privatkunden stiegen im vergangenen Jahr um zwei Prozentpunkte auf durchschnittlich 29,8 Cents pro kWh. Andererseits sank der Strompreis an der Börse im Vergleich zum Jahr zuvor um zwölf Prozentpunkte. Dabei wurde der durchschnittliche Preis für Haushaltkunden mit einem jährlichen Verbrauch von 2500 bis 5000 kWh zum Zeitpunkt des Erwerbs zum Zeitpunkt des Erwerbs zum Zeitpunkt des Erwerbs zum Zeitpunkt des Erwerbs zum Zeitpunkt des Erwerbs im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum ermittelt.

"In Deutschland liegt die Last aus Steuer, Abgabe, Netzentgelt und Verrechnung bei rund 75 Prozentpunkten des Gesamtpreises", heisst es im Report. "Laut Eurostat bezahlen die deutschen Privatkunden nach europäischem Vorbild nach wie vor die nach europäischem Vorbild niedrigsten Stromkosten in Europa", so die Studie, "Industriekonzerne bekommen nach wie vor großzügige Ausnahmen auf dem Rücken der Haushaltkunden und klimaschädigende Steinkohlekraftwerke werden milliardenschwere Zuschüsse erhalten", bemängelt Oliver Krischer, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion der Grünen.

Laut dem Report emittierten Braunkohlenkraftwerke im vergangenen Jahr 163 Mio. t CO 2, was mehr als der Haelfte aller von den Stromerzeugern verursachten Klimagasemissionen entspricht. Damit machte die Braunbraunkohle 54,9 prozentig aller Schadstoffemissionen in diesem Sektor aus. Die Marktanteile der vier grössten Energielieferanten lagen im Jahr 2015 bei 69,2 Prozentpunkten, ein Plus von 2,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat.

Energiereiche Industrie bezahlt vorteilhafte Stromkosten ?

Berlins (ots) - Die vielfach geäußerte These, dass die Elektrizitätspreise für die Industrie in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern besonders hoch sind, ist in dieser breiten Öffentlichkeit naturwissenschaftlich nicht durchsetzbar. Sie kommt zu dem Schluss, dass die industriellen Stromkosten für die einzelnen Sektoren sehr unterschiedlich sind und dass ein Teil der bundesdeutschen Industrie von sehr niedrigen Stromkosten profitiert.

Zudem ist das dt. Stromversorgungsnetz sehr intakt. So sind zum Beispiel in den USA die Stillstandszeiten sechs- bis achtmal länger als in Deutschland - ein bedeutender Kostendruck. Die Wissenschaftler der FÖS belegen in ihrer Untersuchung (Download auf der BEE-Website), dass die aktuellen Zahlen des Statistischen Amtes Eurostat zeigen, dass die realen industriellen Strompreise in Deutschland eindeutig zu hoch sind.

Eurostat geht von einem durchschnittlichen Preis für Grossverbraucher von 10,6 Cents pro kWh im Jahr 2013 aus (ohne Elektrizität und Mehrwertsteuer). In der Tat haben energieintensive Unternehmen, die in Deutschland von weitreichenden Steuerbefreiungen und -erleichterungen profitierten, 2013 durchschnittlich 4,8 statt 10,6 Rappen für ihren Elektrizitätsbedarf bezahlt - also weniger als die Haelfte des Vorjahres.

So hatte Eurostat vor allem die Durchschnittsabgabe des EEG mit rund 4 Cents pro kWh überbewertet. Für das laufende Jahr 2014 wird erwartet, dass der oben angegebene Betrag von 4,8 Cents auf bis zu 4,1 Cents pro kWh sinkt, was zum Teil auf niedrige Wechselstrompreise zurückzuführen ist. Darüber hinaus zeigen Eurostat-Daten nur Strom, der von externen Quellen bezogen wurde - eigener Strom, der von vielen Steuern und Gebühren befreit ist, wird nicht verbucht.

Die Angaben des Statistischen Bundesamtes Destatis zu den effektiven Stromkosten in verschiedenen Sektoren sind ebenfalls sehr vielfältig. Außerdem zeigt die Forschung, dass selbst in den USA die Energiepreise für die stromintensive Industrie nicht unter denen in Deutschland liegen. Diese Gesellschaften bezahlten 2012 in den USA im Schnitt 5,2 Cents pro kWh und in Deutschland 4,8 Cents pro kWh.

Bei den Strompreisen in den USA gibt es von Staat zu Staat erhebliche Unterschiede. Daher haben die Wissenschaftler der FÖS zwei Staaten mit einer ähnlichen industriellen Struktur wie Deutschland ausgewählt: Texas und Pennsylvania. Hier bezahlten die industriellen Kunden 3,7 bis 5,4 Cents und 5,7 bis 7,0 Cents pro Kilometerarbeit. Damit konnte Deutschland mit 4,8 Cents sehr gut mitziehen.

Weil die Verteuerung der Gasverstromung in den USA zunimmt, gilt der Markttrend für Deutschland. Die BEE als Dachorganisation der Branche der erneuerbaren Energien in Deutschland vereint die Belange von 29 Vereinen und Einrichtungen mit 30.000 einzelnen Mitgliedern, darunter mehr als 5.000 und mehr. Unsere Zielsetzung: 100 prozentige Nutzung erneuerbarer Energien in den Segmenten Elektrizität, Heizung und Transport.

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