Stromkosten Industrie Pro Kwh

Elektrizitätskosten Industrie Pro Kwh

Sie analysiert mehrmals im Jahr die Strompreise für Privat- und Industriekunden. Der Preis pro Kilowattstunde ist im Durchschnitt höher als in der Industrie. Der Verbraucher bezahlt tatsächlich mehr für Strom, und die Versorgungsunternehmen erzielen höhere Durchschnittserlöse pro kWh. In der Wirtschaft wird dieser Rohstoff benötigt, die Industrie, aber auch die Haushalte. Der gewerbliche Strompreis pro kWh basiert auf der verbrauchten Menge.

Befreiung der Industrie von der Stromabgabe - Konsequenzen für die Konsumenten

Im EEG ist die Fördermaßnahme zur Stromproduktion aus regenerativen Energieträgern geregelt. Die aus der Subvention resultierenden Aufwendungen werden über diverse Stromzuweisungen und vor allem über die EEG-Vergabe an die Stromkonsumenten weitergegeben. Doch nicht alle Stromkonsumenten werden hier gleichgestellt. Über die Sondervergütung (BesAR) des EEG kommen energieintensive Branchen, Betriebe und Bahnen zunehmend in den Genuss von Preisnachlässen und Teilausnahmen für EEG und andere Stromzuweisungen.

Darüber hinaus gibt es weitere Vorteile wie Stromabgabe und Netzentgelte. Lediglich Gesellschaften sind von den Gebühren für den selbst erzeugten und verbrauchten Elektrizität befreit, die nicht über das staatliche Elektrizitätsnetz geführt wird (das eigene Stromvorrecht). Die §§ 40 bis 44 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) regelt die Preisnachlässe für energieintensive Betriebe und Eisenbahnen bei der Entrichtung der Abgabe nach dem EEG.

Gemäß 40 beschränkt das BAWAG die EEG-Abgabe für energieintensive Betriebe des verarbeitenden Gewerbes im hohen Energieverbrauch oder der Eisenbahn, "....um die Stromkosten dieser Betriebe zu reduzieren und damit ihre grenzüberschreitende und verkehrsträgerübergreifende Konkurrenzfähigkeit zu erhalten,.....". In § 41 sind die Voraussetzungen für die Antragsberechtigung der Betriebe und die Höhe der EEG-Abgabefreiheit in Bezug auf den Energieverbrauch geregelt.

Betriebe des verarbeitenden Sektors mit einem jährlichen Energieverbrauch von mind. 1 GWh/a an einem Verbrauchsort haben Anspruch auf eine Teilfreistellung, wenn der Teil der Stromkosten an der Brutto-Wertschöpfung mind. 14% ausmacht. Die Industrie mit einem Strombedarf von mind. 100 GWh/a und einem Strompreisanteil von mind. 20% an der Brutto-Wertschöpfung ("Stromintensität") muss für den gesamten Strombedarf nur 0,05 ct/kWh EEG-Abgabe bezahlen.

Im 42. EEG ist die Beschränkung der Abgabe für Eisenbahnen geregelt. Zu den Eisenbahnen gehören beispielsweise Nah- und Fernverkehrsbetriebe wie die Dt. Eisenbahn, aber auch öffentliche Verkehrsunternehmen wie U-Bahnen, Stadtbahnen und Trams. Die Bahnen können eine Senkung der Abgabe verlangen, wenn die zugekaufte Elektrizitätsmenge mind. 10 GWh/a und die Elektrizitätsmenge direkt für den Bahnbetrieb verwendet wird.

In diesem Fall wird die vollständige EEG-Abgabe für 10% des Konsums berechnet (Selbstbehaltsregelung). Bei 90% des Energieverbrauchs ist die EEG-Abgabe auf 0,05 ct/kWh beschränkt. In den vergangenen Jahren ist die Dunkelziffer der bevorzugten Firmen deutlich gestiegen. 2015 werden nahezu doppelt so viele energieintensive Betriebe profitieren wie 2010: Die Gesamtzahl der von der Förderung betroffenen Bahnen hat sich mehr als vervierfacht.

Insbesondere die jüngste Novelle des EEG (2012) durch die CDU/FDP, in der der Schwellenwert für die Menge an Strom, aus der eine Beschränkung der EEG-Abgabe bewilligt werden kann, von 10 GWh/a auf 1 GWh/a und die " Elektrizitätsintensität " von 15% auf 14% abgesenkt wurde, hat zu einem Zuwachs an Leistungsberechtigten geführt. Im Jahr 2014 wird sich nach Einschätzung des Bundesministeriums für Umwelt (BMU) der Betrag, der die Wirtschaft und die Eisenbahnen entlasten wird, im Vergleich zu 2010 nahezu verdoppeln.

A. Nach Schätzungen des BMU wird sich der für energieintensive Betriebe und Bahnen privilegierte prozentuale Marktanteil der EEG-Abgabe im Jahr 2015 im Vergleich zu 2011 mehr als vervielfachen. Damit wurden für einen Hausstand von 3 Menschen mit einem jährlichen Verbrauch von 3500 kWh ca. 57 (inkl. MwSt.) für die Abgabenbefreiung über den Stromverbrauch bezahlt.

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