Stromkostenentwicklung

Energiekostenentwicklung

Erhöhen sich die Strompreise aufgrund der Energiewende? Durch die jährlich steigenden Stromkosten werden die Verbraucher in Zukunft mit immer höheren Kosten rechnen müssen. Sonnenstrom aus eigener Kraft: Ermitteln Sie jetzt Ihr Einsparpotenzial mit unserem Solarstromrechner. Mit unserem Solarrechner berechnen wir den jährlichen Stromertrag und den Verbrauch Ihrer Photovoltaik-/Solarsystem. Die folgenden Diagramme zeigen die Entwicklung der Brennstoff- und Heizkosten sowie der Stromkosten:

Energierückgewinnung: Stromkostenentwicklung, EEG & mehr - der Fact Check

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Debatte um die zukünftige Entwicklung der Stromversorgung prüft der WWF die wohlbekannten Mythen der Energiewende auf der Grundlage von Kennzahlen, Plänen, Daten um. Es lässt sich nachweisen, dass der Mythos eines von Verdunkelungen heimgesuchten enindustrialisierten Staates, dessen Bevölkerung in Energiearmut lebt, weil die Energielieferungen von Steinkohle und Atomkraft auf erneuerbare Energieträger verlagert werden, nichts mit der RealitÃ?t zu tun hat.

Es ist wahr, dass die Elektrizitätskosten in den letzten Jahren stetig von 15 auf 25 Cents anstiegen. Seit Beginn des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 ist jedoch nur noch ein Dritteln, d.h. ca. 3,6 Cents der Kostenerhöhung, auf die Förderungen der regenerativen Energieträger zurückzuführen. Zwei Wenn die Fördermaßnahmen für erneuerbare Energieträger heute auslaufen würden, würden die Elektrizitätspreise dennoch weiter ansteigen.

Das würde bedeuten, in neue fossil betriebene Anlagen zu investieren und auf jeden Falle den Aus- und Umbau des Stromversorgungsnetzes voranzutreiben. Allerdings fallen die konkreten Strompreise aus Sonnen- und Windlicht stetig. Aus den verschiedenen Beispielszenarien geht hervor, dass sich die Kurse bis 2030 auf etwa gleichem Level bewegen werden, ungeachtet des Technologiefokus bei der Stromerzeugung.

Für 18 Prozentpunkte des Energieverbrauchs sind die bevorzugten Gesellschaften zuständig, müssen aber nur 0,3 Prozentpunkte der EEG-Abgabe bezahlen, d.h. nur 37 von 13,5 Milliardär. Zudem profitiert er von der preisreduzierenden Wirkung der regenerativen Energien auf den Aktienmarkt. Unter Ausklammerung dieser beiden Sonderfaktoren wäre die EEG-Abgabe deutlich über einem Pfennig, d.h. mehr als einem Drittel unterdurchschnittlich.

Der vierköpfige durchschnittliche Haushalt muss heute nur noch 2,5 Prozentpunkte seines Strombudgets bezahlen - und das trotz der berechneten Erhöhung der EEG-Abgabe auf mehr als 5 Cents pro kWh - 15 EUR pro Monat für die Förde-rung der EE. Allerdings können die Strompreise durch einen Stromtarif- oder Lieferantenwechsel erheblich reduziert werden.

Nahezu jeder zweite in Deutschland ansässige Privatstromkunde hat sich noch nicht verändert. Außerdem kann viel Energie gespart werden. Dies trifft auch auf die energieintensiven Industriebetriebe zu, die bis 2020 zwischen acht und 16 Prozentpunkte ihres Energieverbrauchs sparen können. Durch die weitere Forcierung der regenerativen Energieträger muss deren dynamischer und effizienter Aufbau gewährleistet sein. Allerdings müssen wir das EEG so erneuern, dass erneuerbare Energieträger mittel- und langfristig zum Steuerungssystem für die Stromversorgung werden können.

Mehr zum Thema