Strommarkt

Elektrizitätsmarkt

Der Strommarkt ist ein Markt für elektrische Energie, d.h. ein besonders wichtiger Energiemarkt. Viele übersetzte Beispielsätze mit "Strommarkt" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Zöttl, Grimm, Rückel, Sölch: Regionale Preiskomponenten im Strommarkt.

Anhand dessen wird ein Einblick in die aktuellen Anforderungen und Entwicklungen des Strommarktes gegeben. Hallo,.. Nach der diesjährigen Strommarktliberalisierung wollte ich wissen, wie viel mich die kWh von einem anderen Anbieter kostet.

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Der Strommarkt ist seit 2009 für Großverbraucher geöffnet (ab 100.000 kWh/Jahr), und die komplette Eröffnung auch für kleine Letztverbraucher wurde mehrmals verschoben. Mit der vollständigen Liberalisierung des Strommarktes bieten sich den Stromverbrauchern Chancen: Diese sind nicht mehr an einen Monopolisten geknüpft, sondern können ihren Stromanbieter selbst bestimmen und den gewünschten Elektrizität einkaufen.

Die vollständige Öffnung des Strommarktes stellt aber auch Risiken für die schweizerische Energiesystemtransformation dar, da der Strommarkt derzeit nicht funktionsfähig ist. Direkt- und mittelbarer Zuschüsse und nicht abgedeckte Ausgaben für Mensch und Natur haben zum einen zur Folge, dass Produzenten und Verbraucher von Elektrizität aus neuen regenerativen Energiequellen Benachteiligungen erlitten haben. Auf der anderen Seite führt der daraus resultierende niedrigere Strompreis auch zu geringer Effizienzanreiz.

SES hält vor allem die Erhebung einer Abschöpfung auf Elektrizität aus fossilien und atomaren Energiequellen für wesentlich. Der Betrag dieser Gebühr wird unter Bezugnahme auf die externen Ausgaben für diese Techniken festgelegt. Die Präferenz für sauberen Elektrizität im Rahmen des Engpassmanagements für grenzüberschreitende Netze ergänzt diese Maßnahme. Zusätzlich zur Kostentransparenz muss auch völlige Offenheit erreicht werden - sowohl in Bezug auf die vollständige Etikettierung von Stromprodukten als auch in Bezug auf die Veröffentlichung des Lieferantenmix aller Lieferanten.

So lange der Strommarkt nicht funktionsfähig ist, müssen die Investitionsförderungen für die Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien in der Schweiz durch den KEV des Bundes sichergestellt sein.

Wettbewerbsaussichten für den Strommarkt im Transformationsprozess des Energiesystems

Die Energiesystemtransformation legt die regulatorischen Rahmenbedingungen der Elektrizitätswirtschaft völlig anders fest[1]. Hierzu zählen vor allem die politisch orientierten Leitlinien für den Atomausstieg und das angestrebte Erreichen der Stromnachfrage vor allem durch regenerative Energieträger. Das EEG ist neben dem Regulierungsrecht das Kernelement, mit dessen Unterstützung vor allem die Umstellung der Stromlieferung erfolgreich sein soll.

Dadurch werden wichtige Kenngrößen der Stromversorgung aus dem Wettbewerbsumfeld herausgenommen. Dies betrifft beispielsweise die Anwendung gewisser Techniken, aber auch der für eine Marktorganisation ausschlaggebende Strompreismechanismus wird durch die Subventionen immer stärker durchbrochen. Dies muss den Marktteilnehmern mit langfristig angelegten Investments eine eindeutige Orientierungshilfe geben - sei es als Produzent von fossilem oder erneuerbarem Strom auf der Angebotsseite oder als Konsument auf der Bedarfsseite.

Konkurrenz: Der künftige Strommarkt muss für alle Versorger und Techniken in seinen wesentlichen Bestandteilen wettbewerbsfähig gestaltet werden. Für die Versorgung mit regenerativen sowie fossilien Energieerzeugungskapazitäten, die auch ohne Subventionen (mit Ausnahme des Preissignals des Emissionshandels) dauerhaft erzeugt werden können, müssen langfristige, vorhersehbare Zahlungsflüsse vorhanden sein. Längerfristig kann es keine Trennung zwischen den Marktrichtlinien für regenerative und herkömmliche Installationen vornehmen.

Während einer Übergangsfrist sind besondere Regeln oder Subventionen, vor allem für erneuerbare Energieträger, erforderlich. Emissionsmarkt: Der gesamteuropäische Emissionsmarkt für Treibhausgasrechte ist nach wie vor der wichtigste Faktor für die Einbeziehung der CO2-Emissionskosten in die Stromproduktion. Sicherheit der Stromversorgung: Der künftige Regulierungsansatz muss Finanzmöglichkeiten für die Kapazität schaffen, die zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit für die Stromkunden erforderlich ist. Erreicht werden kann dies durch die Bereitschaft, für die Sicherheit der Versorgung zu bezahlen.

Konsumenten ohne diese Bereitschaft zur Zahlung können sich für eine geringere Versorgungssicherheit entscheiden, was den Bedarf an Kapazität in Stoßzeiten reduzieren und damit die Versorgungssicherheit verbessern kann. Flexibilisierung der Nachfrage: Um das Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch von Strom zu stabilisieren, ist nicht nur bei der Erzeugung und Speicherung von Strom, sondern auch bei der Erzeugung und Speicherung von Strom flexibel.

Internationalisierung: Ohne einen einheitlichen europäischen Strommarkt können keine wesentlichen Effizienzsteigerungen und Wettbewerbsvorteile erzielt werden[2]. Künftige Strommarktmodelle dürfen einem Elektrizitätsbinnenmarkt nicht im Wege stehen, sondern müssen europaweit kompatibel sein. Entwicklung: Die Weiterentwicklung des Elektrizitätsmarktes muss auf dem vorhandenen wettbewerbsorientierten reinen Energiemarkt aufbaut. Einerseits muss die Förderpolitik für erneuerbare Energieträger mit einem stärkeren Fokus auf Effektivität und Vernetzung neu gestaltet werden.

Andererseits ist es auch erforderlich, die bestehenden Regelungen des Elektrizitätsmarktes weiter zu entwickeln und sie so an ein sich fundamental änderndes Stromnetz der Zukunftschancen anpaßt. Die Stromversorgung wird mit steigendem Anteil an erneuerbaren Energieträgern grundsätzlich umgestellt. Eine zentrale Problematik für die zukünftige Strommarktgestaltung ist das so genannte Missing Money Problemm. Ein in Deutschland bestehender, marginalkostenbasierter Preismechanismus, bei dem nur die effektiv bereitgestellte Menge an Strom vergolten wird (Nur-Energie-Markt), wirkt sich negativ auf die Börsenkurse aus.

Doch auch für Anlagen in erneuerbaren Energieträgern kann es sein, dass das derzeitige Strommarktkonzept keine tragfähige wirtschaftliche Grundlage hat. Sie können auch über die Subvention hinaus keine ausreichenden Deckungsbeiträge erzielen, wenn Dienstleister mit geringen Kosten gegen Null preissetzen[3]. Ausschlaggebend ist auch, wie hoch die Verknappungspreise für Elektrizität in den Zeiten der Nutzung fossiler Energieerzeugungsanlagen werden können.

Allerdings lassen die tiefen Strompreise an den Börsen derzeit eine Diskussion darüber aufkommen, ob ausreichende Förderanreize für die Investition in sichere Kraftwerkskapazitäten geschaffen werden können. Darüber hinaus ist es erforderlich, das Preisschild für die Liefersicherheit deutlicher zu machen und die Bindung solcher Offerten zu verstärken. Zu diesem Zweck erweist sich ein prinzipiell durchdachtes Großprojekt für eine einzigartige und tiefgreifende Transformation des Strommarktes als weniger vernünftig als eine sukzessive Fortentwicklung der Erprobten.

Auf der Grundlage des reinen Energiemarktes und der vorhandenen Derivatemärkte sollte daher ein verbreiterter Optionenmarkt geschaffen und als zentrales Element der Preisgestaltung der Versorgungssicherheit aufgesetzt werden. Termingeschäfte und Stromoptionen werden bereits heute an der Elektrizitätsbörse umgesetzt. Durch die Ausweitung der Angebote auf Möglichkeiten, die den Nutzwert der Verlustlast (VOLL) verstärkt offenbaren, kann ein Baustein der marktorientierten Qualitätssicherung geschaffen werden.

Dementsprechend sollte der Strommarkt in und nach der Energiesystemtransformation in drei Hauptteile unterteilt werden (siehe Abb.), die im Folgenden dargestellt werden. Im Rahmen dieses Optionsmarktes bietet der Anlagenbetreiber Möglichkeiten zur sicheren Versorgung mit garantierter Leistungserbringung - z.B. aus herkömmlichen Anlagen. VOLLE Möglichkeiten können von jedem geboten werden, der in Engpass-Situationen eine zuverlässige Performance bietet und damit Elektrizität produziert.

Dabei handelt es sich um fossil betriebene Energieerzeugungsanlagen, Speicheranlagen, aber auch um regenerative Energieerzeugungsanlagen. Mit virtuellen Kraftwerken kann nicht nur zu steuerbaren Biomassekraftwerken, sondern auch zur Energieerzeugung durch Windkraft und Sonneneinstrahlung beigetragen werden. Durch den technischen Fortgang und die verbesserte Speicherung und Regelbarkeit der erneuerbaren Energieträger kann auch die Option Marktfähigkeit dieser Werke erhöht werden. Mit einer Full-Option kauft der Kunde die Sicherung der künftigen Energieversorgung zu einem gewissen Zeitpunkte.

Sie müssen den Elektrizität noch nicht kaufen, können aber bei entsprechendem Anlass die Möglichkeit der gesicherten Performance in eine reale Stromversorgung an den Terminmärkten umwandeln. Verschiedene Schadenshöhen können gegebenenfalls zu einer weiteren Unterscheidung auf dem Optionenmarkt führen, was zu einer unterschiedlichen Bewertung der Liefersicherheit führt. Hierbei wird Elektrizität aus gesicherten Kapazitäten gehandel.

Für die Lieferanten gilt die gleiche Zugangsregelung wie auf dem Optionenmarkt, so dass die Liefersicherheit durch Sicherheitskapazitäten und die Begrenzung des Zugriffs auf leistungsgarantierte Einrichtungen erreicht werden kann. Forderer erwerben Arbeiten aus dem abgesicherten Service, den sie durch unbesicherte Arbeiten auf dem Kassamarkt vervollständigen können. Dafür löst er entweder bereits erworbene Aktienoptionen ein oder kauft am Terminmarkt ein.

Dies gibt ihnen nicht nur die nötige Liefersicherheit, wie auf dem Optionenmarkt, sondern auch eine fixe Vergabe der Strommenge. Die Inanspruchnahme von Stromoptionen aus gesichertem Output gleicht dann der Verwendung von Leistungsnachweisen[5]. Dies dient als Unterscheidungsmerkmal für die Ermittlung der auszuschaltenden Abnehmer in einer Engpass-Situation auf einem Strommarkt aus jeder Quelle, ungeachtet der Unbedenklichkeit der installierten Kapazität.

An den Spotmärkten gibt es noch keine Unterscheidung zwischen Elektrizität und abgesicherter und ungesicherter Stromerzeuger. Dabei werden sowohl Reststrommengen aus kapazitätsgesicherten Anlagen als auch Elektrizität aus schwankenden Anlagen offeriert. Dies kann sowohl Mengen an Elektrizität aus nicht verwendeten und nicht rückkaufbaren Optionsscheinen als auch einen Teil des Elektrizitäts aus zurückgehaltener Sicherheitskapazität umfassen.

Andernfalls wird die Versorgungssicherheit in Engpass-Situationen dadurch erreicht, dass Verbraucher, die keine Option oder Termingeschäft für Elektrizität aus gesicherten Quellen gekauft haben, abgeschaltet werden. Da sich die vorhandenen Options- und Terminmärkte zu einem Markt mit Erzeugnissen entwickeln, die eine explizite materielle Lieferpflicht und entsprechende Zugangsanforderungen haben, wird die Liefersicherheit ausdrücklich handelbar gemacht und erlöst.

Herkömmliche und kontrollierbare Investitionen mit abgesicherter Performance können neben dem bestehenden Termin- und Kassamarkt auch aus dem FULL-Optionsmarkt oder dem FULL-Futuresmarkt finanziert werden. Die Marktteilnehmer erhalten positive Marktpreise, wenn sie bereit sind, für die Sicherheit der Stromversorgung zu zahlen. Allerdings ist davon auszugehen, dass ein Bedarf an Angebotssicherheit entsteht, wenn z.B. Anbieter von Verbrauchern, die nicht in differenzierter Weise, vor allem auf der Ebene der Haushalte, abgeschaltet werden können, zunächst aus gesicherten Diensten Elektrizität beziehen, um die Belieferung der Abnehmer zu sichern.

An den Spotmärkten können Fälle mit Stromüberschüssen aus unbesicherter Produktion zu einem Preisniveau von oder gegen Null führen. Systeme, die mit unbesicherter Produktion Elektrizität produzieren, verfügen ursprünglich - bis auf eine temporäre Subvention - nur über den Kasse. Das ist eine der größten technischen Anforderungen an erneuerbare Energieträger.

Im Falle von Termingeschäften aus abgesicherten Wertentwicklungen ist dies bereits enthalten. Somit unterscheidet der FULL-Optionsmarkt zwischen einem Kurs für Sicherheiten und einem Kursunterschied für Warenlieferungen, die aus einer abgesicherten (oder im Falle eines zusätzlichen unbesicherten Terminmarktes auch aus einer unbesicherten) Performance im Zeitverlauf resultieren. Im Falle eines Engpasses ist es von entscheidender Bedeutung, dass Einzelverbraucher, die keinen Vertrag über Elektrizität aus gesicherten Kapazitäten abgeschlossen haben, gestrichen werden können.

Wenn Smart Grids die Möglichkeit der Zentralabschaltung bieten, ist auch eine Verknüpfung von gesicherten und ungesicherten Leistungen in Pauschalverträgen vorstellbar, für die dementsprechend unterschiedliche Tarife zu zahlen sind. Mit dem hier vorgestellten Leitbild des Optionsmarktes VOLL werden regenerative und fossilen Energieerzeugungsanlagen in einem Leitbild zusammengefasst, sofern nachhaltig eine verbesserte Steuerungs- und Speicherfähigkeit der regenerativen Energieträger erzielt wird.

Aber auch für den Wechsel zu einem solchen Sytem ist eine Änderung der Förderregelung für regenerative Energieträger auf kurze Sicht vonnöten. Das aktuelle EEG gibt nicht genügend Impulse für die Einbindung regenerativer Energieträger in den Strom. Um den Erfolg der regenerativen Energieträger nachhaltig und weltweit durchsetzbar zu machen, müssen sie mit den marktorientierten Wirtschaftsstrukturen vereinbar sein.

Sie sollte daher so gestaltet werden, dass in absehbarer Zeit nicht mehr die Einspeisemengen, sondern der Stromwert des in das Netz eingespeisten Stromes berücksichtigt wird. Dies schafft einen Leistungsanreiz für die Betreiber, regenerativen Elektrizitätsbedarf in das Netz einzubeziehen, wenn dieser den höchstmöglichen Nutzen hat und dementsprechend benötigt wird. EEG-Reform muss darauf abzielen, die Kostensituation zu senken, den Ausbau zu kontrollieren und den Wettbewerb in der Stromproduktion zu sichern.

Folgende Massnahmen sind nach Meinung der Verfasser notwendig[6]: Für die vorübergehende Nutzung der erneuerbaren Energieträger ist ein Zuschlag auf die am Gesamtmarkt erwirtschafteten Einnahmen zu zahlen[7]. Der Zuschuss ist definiert als Prozentsatz des Zuschlags auf die Markterträge bis zu einer festen absoluten Höchstgrenze. Bei der Finanzierung sollte der Grundsatz der Versteigerung der Auftragsvergabe zugrunde gelegt werden.

Zu diesem Zweck werden gemäß dem Expansionsplan der energetischen Systemtransformation Leistungsmengen festgelegt und der Zugriff auf die Produktion für diese Mengen nach und nach auktioniert. Danach muss im Zuge des optionalen Marktmodells eine betriebssichere Performance aus regenerativen und fossilien Ressourcen erreicht worden sein. Bei der indirekten Fördermaßnahme für erneuerbare Energieträger geht es dann immer noch um die gestiegenen Lohnkosten, die von fossilien Kraftwerken aufgrund der anfallenden CO 2 des Emissionsrechtehandels verlangt werden müssen.

Das Geld sollte aus dem Staatshaushalt finanziert werden. Geplant sind ein obligatorisches Direktmarketing und die Auktion der Subventionen, wenn auch erst am Ende der Wahlperiode. Herzstück der Promotion ist jedoch eine sinkende Markteintrittsprämie, die Schwankungen der Marktpreise weitestgehend kompensiert. Ein wertorientierter Verkauf in Form eines Zuschlags auf den Verkaufserlös wird nicht durchgeführt.

Daher wird das Kurssignal von den Lieferanten der erneuerbaren Energieträger noch immer nicht empfangen. Damit ist die Novellierung des EEG ein bedeutender Beitrag zur wettbewerbsfähigen Nutzung der erneuerbaren Energie. Allerdings müssten weitere Komponenten hinzugefügt werden, um auf einen nachhaltigen Strommarkt hinzuarbeiten[8]. Der EEG muss besser in den europaweiten Wettbewerbsumfeld eingebunden werden und damit eine leistungsfähigere Stromerzeugung ermöglicht werden.

Diese Unterstützung sollte in einen Aufschlag für den Markerfolg umgewandelt werden, um es den Anreizen zu ermöglichen, aus den Verknappungssignalen der Preisbildung zu handeln. Das Marktmodell der Integrated Options ist ein Entwurf für eine Wettbewerbsordnung des Elektrizitätsmarktes, die auch die Sicherheit der Versorgung belohnt und die Integration der erneuerbaren Energieträger auf dem Markt fördert.

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