Strompreis 1 Kwh

Elektrizitätspreis 1 Kwh

Die Strompreise im Detail: 1. Umfang der Versorgungsleistungen um wenige Cent. 1.1. Preise für einen einzelnen Tarifzähler ct/kWh.

72.49. FairRegio Strom plus. Nettopreise (inkl. 19% Umsatzsteuer). Richtpreis pro kWh, 25,83 Cent, Preisliste.

Die Strompreise und die Milliardeneinnahmen des Staates

Der Strompreisstreit hat in jüngster Zeit einige merkwürdige Merkmale angenommen. Ziel ist es, die eigene Strompreisbremse als schnelle Lösung zu veräußern und sich selbst oder die Bundesregierung als Erlöser des Strompreises aufzustellen. Der Strompreis besteht, wie Sie dem Beitrag "Strompreiskomponenten" ersehen können, aus mehreren Positionen. Zu den Komponenten, mit denen der Staatshaushalt Geld aus Elektrizität erwirtschaftet, gehören die Elektrizitätssteuer, im Volksmund "Ökosteuer"[1] und die Umsatzsteuer.

Seit 2003 liegt der ordentliche Regelsteuersatz für den privaten Endverbraucher bei 2,05 ct/kWh (ohne Mehrwertsteuer). Nach dem Haushalt 2011 (externer Link: BMF. de) des BMF wurden im Jahr 2011 gut 7,2 Mrd. EUR aus der Elektrizitätssteuer eingezogen. In 2010 waren es 6,2 Mrd. EUR, ein Anstieg um 1 Mrd. EUR von 2010 auf 2011. 2012 sank der Umsatz leicht auf fast 7 Mrd. EUR (Quelle: Haushaltserklärung 2012, weiterführender Link: bundesfinanzministerium.de).

Es ist bekannt, dass der größte Teil der Einkünfte aus der Öko-Steuer in die Pensionskasse fließt. Die Tatsache, dass der Rentenversicherungsbeitrag zu Jahresbeginn 2013 um 0,7 Prozent reduziert wurde, ist wahrscheinlich auch auf die Mehrerträge aus der Elektrizitätssteuer zurückzuführen. Im Übrigen hatten im vergangenen Jahr, als sich im vergangenen Jahr im Monat Dezember die starke Erhöhung der EEG-Abgabe für 2013 bemerkbar machte und die Strompreisdiskussion gerade erst in Gang kam, bereits mehrere Politikern eine Senkung der Elektrizitätssteuer anstelle einer Senkung der Rentenversicherungsbeiträge empfohlen.

Mit dem Wegfall der Elektrizitätssteuer würden, wie Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) damals sagte, die Stromkosten für die Wirtschaft und für jeden Einzelhaushalt unbestechlich gesenkt. Darüber hinaus sparte der Staat selbst durch die Reduzierung der Rentenversicherungsbeiträge gut 1,6 Mrd. EUR an Bundeszuschüssen ein (Quelle: Spiegel Online). Auf alle Komponenten des Netto-Strompreises wird die Umsatzsteuer von aktuell 19% erhoben und ist von Privathaushalten und staatlichen Institutionen zu zahlen.

Natürlich wird neben der Elektrizitätssteuer auch die USt zurechnen. Laut der im Okto-ber 2012 vom Bundesverband der Energie- und Wasserversorgung (BDEW) durchgeführten Stromkostenanalyse betrug die Umsatzsteuer 4,03 ct/kWh des Durchschnittsstrompreises im Jahr 2011. Nach Angaben des BDEW betrugen die Mehrwertsteuereinnahmen im Jahr 2011 rund 7,5 Mrd. E.

Gut 1 Milliarde EUR davon stammen aus der EEG-Abgabe. Quelle: BDEW Energie-Info_EE und das EEG (2011), S. 35 (externer PDF-Download, bdew.de). Der Anteil der Mehrwertsteuer am Strompreis betrug 2012 4,13 ct/kWh. Weil der Brutto-Stromverbrauch in Deutschland seit 2010 aufgrund von Energieeffizienzmassnahmen leicht zurückgegangen ist, wird der Anstieg der Mehrwertsteuererträge nicht im gleichen Masse ausfallen.

Der Umsatz für 2012 sollte jedoch dennoch einen Wert von mind. 7,5 bis fast 7,7 Mrd. ? erreichen. Der BDEW geht für 2013 von einem Umsatzsteueranteil am Strompreis von 4,6 ct/kWh aus. Gegenüber 2011 bedeutet dies eine Erhöhung um gut 14 Prozent. 2013 sollen die Mehrwertsteuereinnahmen daher immerhin über 8,0 Mrd. EUR sein.

Über die Mehrerlöse aus der Umsatzsteuer durch die ständige Steigerung der EEG-Abgabe wurden in einem am 24. Februar 2013 von der F. A. Z. veröffentlichten Report der FA. veröffentlichte aktuellen BDEW-Daten. Von Beginn des Jahres 2000 bis Ende 2012 wurden über die EEG-Abgabe 6,2 Mrd. EUR an zusätzlicher Umsatzsteuer erhoben, von denen allein in den vergangenen vier Jahren 3,2 Mrd. EUR erhoben wurden.

BDEW, *Bewertung BDEW, **eigene Abschätzung auf Basis von 7,5 Milliarden EUR für 2011, keine Garantie übernommen, ***Quelle: F.A.Z. Im F.A.Z.-Bericht plädierte die Vorsitzende des BDEW, Hildegard Müller, dafür, dass die zusätzlichen Einnahmen aus der erhöhten Abgabe veranschlagt werden, "zum Beispiel für den Energie- und Klimafonds" (externer Link, bundesregierung.de). Die hessische Bundesumweltministerin Lucia Puttrich (CDU) und Bayerns Bundesumweltminister Marcel Huber (CSU) haben vor kurzem eine Mehrwertsteuerbefreiung für die EEG-Abgabe vorgeschlagen.

"Mit gutem Beispiel vorangehen und 1,4 Mrd. EUR sparen können der Konzern und die Bundesländer ", sagte er. Laut dem vom Bundesumweltministerium und dem BMWi zusammengestellten Leitfaden "Securing Energy Turnaround - Limiting Costs" (externer PDF-Download, fdp. de) würden nur 1,86 Mrd. EUR pro Jahr benötigt, um einen weiteren kräftigen Strompreisanstieg zu vermeiden.

Bei den 1,4 Milliarden EUR aus der Umsatzsteuer und einer leichten Reduzierung der Elektrizitätssteuer könnte man leicht den erforderlichen Wert einnehmen. Weshalb also sollten die Stromabsicherungsmechanismen von Altmaier eingesetzt werden, die nicht nur in der Konkurrenz bereits sehr kontrovers sind? 1 ] Streng genommen ist die Elektrizitätssteuer nur einer der beiden Bestandteile der "Ökosteuer".

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