Strompreis Börse

Elektrizitätspreis Börse

Die Strompreise sinken im Gegensatz zum Verbraucherpreis seit Jahren kontinuierlich. Und steigende Kosten für Umweltzertifikate treiben die Strompreise. Unternehmen können Strom und Gas handeln. Die Preise für ein Standardprodukt (Baseload) finden Sie unter Börse. Der in das Netz eingespeiste Strom wird von den Übertragungsnetzbetreibern an der Strombörse verkauft.

An der Börse steigende Strompreise

Es gibt viele Gründe für die steigenden Elektrizitätspreise. Der Großhandelspreis für Elektrizität ist in den letzten Wochen stark angestiegen. In der Leipziger Elektrizitätsbörse haben die Kurse das gleiche Maß wie vor sieben Jahren angenommen. Allerdings ist nach Ansicht von Fachleuten noch nicht absehbar, wie rasch und in welchem Ausmaß sich der starke Preisanstieg in den Strompreisen der privaten Haushalte in Deutschland niederschlagen wird.

"Die Anhebung der Grosshandelspreise von drei auf fünf Cents pro kWh ist bereits ein starker Anstieg", sagte der Energiewirt Prof. Andreas Löschel von der Westfälischen Wilhelms-Universität. Laut Löschel ist es unwahrscheinlich, dass steigende Grosshandelspreise auf kurze Sicht die Privatkunden erreichen, da sich viele Energieversorger gegen solche Prozesse mit Langfristverträgen gut gesichert haben dürfte.

"Die großen Energieversorger bleiben bei der Entscheidung, ob sie die Elektrizitätspreise im Jahr 2019 anheben werden, zurückhaltend. "â??Eine Vorhersage ist noch nicht möglichâ??, sagte ein Pressesprecher von Eon, einem der Branchengiganten mit sechs Mio. Strom- und Garkunden in Deutschland. Die Stromkosten setzen sich aus vielen Bestandteilen zusammen. "Wie hoch die EEG-Abgabe 2019 sein wird, sollte bis spätestens Anfang November sein.

Laut einer Einschätzung des Think Tanks Agora Energiewende könnte die Abgabe 2019 weitestgehend konstant sein. Dies ist auch eine Konsequenz der gestiegenen Vorleistungspreise. Dies liegt daran, dass die Ökostromanlagen mehr Gelder auf dem Elektrizitätsmarkt verkauften. Deutsche Stromverbraucher müssen die Ökostrom-Förderung mit 6,79 Cents pro kWh bereitstellen. Nach Angaben von Verbraucherschutzverbänden sind die gestiegenen Grosshandelspreise für Elektrizität kein Anlass, die Stromrechnung der privaten Haushalte anzuheben.

"â??Als die GroÃ?handelspreise vor einigen Jahren in den Keller rutscht, weigerten sich die Anbieter, die damit verbundenen QualitÃ?ten an ihre Verbraucher weiterzugebenâ??, sagt Udo Sieverding, Energielieferant im Verbraucherzentrum NRW. "An der aktuellen Börse in Leipzig ist der Strompreis im nächsten Jahr inzwischen auf über 55 EUR pro MW-Stunde angestiegen, wie Fabian Huneke von der in Berlin ansässigen Beratungsfirma Energy Brainpool berichtet.

So wurde die MW-Stunde im Januar 2016 noch für fast 21 EUR umgesetzt. Als Ursache für die anziehenden Strompreise im Großhandel gelten neben höheren Bezugskosten für Steinkohle und Erdgas auch stark gestiegene Erlöse für sogenannte Schadstoffrechte. Laut der Bundesanstalt für jugendgefährdende Medien wurden bis Ende des Monats April bereits Emissionszertifikate im Gesamtwert von 1,7 Mrd. EUR an der Energiebörse EEX ersteigert. Dies ist ein deutlicher Zuwachs gegenüber dem Gesamtjahr, in dem der Emissionswert bei fast 1,2 Mrd. EUR lag.

Allerdings konnten die Konsumenten wahrscheinlich nicht mit sinkenden Energiepreisen gerechnet werden. "â??Gesamt gesehen, wachsen die Stromerzeugungskosten und damit auch die Stromkosten fÃ?r die Endkundenâ??, so die Wissenschaftlerin.

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