Strompreis Deutschland

Elektrizitätspreis Deutschland

Aufgrund des niedrigen Wasserstandes musste das Unternehmen die Stromproduktion inzwischen einstellen. Die Strompreise steigen seit Jahren für die meisten privaten Haushalte in Deutschland. Inwiefern haben sich die Strompreise im vergangenen Jahr entwickelt? Die Entwicklung der Strompreise in Deutschland wird erläutert. Die Deutschen und Dänen zahlen den höchsten Strompreis in Europa.

Elektrizitätspreise in Deutschland 2017

Der Streit um die steigenden Energiepreise hat wieder an Tempo gewonnen: Nach zwei Jahren umfangreicher Stabilisierung ist die EEG-Abgabe zum Jahresende wieder gestiegen, und auch 2017 werden viele Firmen für KWK-Fördermittel und Netzgebühren weiter in ihre Taschen graben müssen. Allerdings ist das Ende des Fahnenmastes bei den Elektrizitätspreisen wahrscheinlich noch nicht zu Ende.

Nicht bekannt ist oft, dass die Firmen mit einem Marktanteil von knapp 70 Prozentpunkten die größten Stromverbraucher in Deutschland sind - allein die Wirtschaft macht 44 Prozentpunkte des Strombedarfs aus. Metallschmelzen, kochender Metall oder Automobile benötigen große Energiemengen, vor allem Elektrizität. Ohne die Nutzung von Elektrizität sind Industrieprozesse, aber auch Services vom Data Center bis zum Hotelbetrieb einfach nicht möglich.

Wenn für die Zahlung der Elektrizitätsrechnung mehr Mittel aufgewendet werden müssen, ist dies bei Sachinvestitionen - auch in neue leistungsfähige Techniken - anderswo nicht der Fall. Damit haben die Elektrizitätspreise einen direkten Einfluss auf die Betriebe und damit auf den Standort Deutschland. Dem deutschen Strompreis liegen aktuell folgende Bestandteile zugrunde: Netzgebühren: Die Refinanzierung der Netzinfrastruktur erfolgt über die Netzgebühren.

Beispielsweise wird durch den Ausbau des Netzes zwischen 2016 und 2025 mit kumulierten Aufwendungen von rund 50 Mrd. umgerechnet. Die Entgelte für die Netze sind regulierbar - d.h. durch die Bundesrepublik oder die staatlichen Regulierungsbehörden - und können daher von den Netzwerkbetreibern nicht beliebig festgelegt werden. Neben den Regionalfaktoren ist das Niveau der einzelnen Netzgebühren vor allem von dem Spannungsniveau abhängig, an das ein Vorgang angebunden ist.

Im Jahr 2017 werden nach der Einschätzung der Transportnetzbetreiber durch die Abgabe rund 1,1 Mrd. EUR auf die Stromverbraucher übertragen. Elektrizitätssteuer: Am gestrigen Tag wurde die Elektrizitätssteuer in Deutschland im Rahmen der Ökologischen Steuerreform eingefuehrt. Für jede kWh gilt aktuell ein einheitlicher Steuersatz von 2,05 Cents. Konzessionsgebühr: Jede Kommune hat das Recht, eine Konzessionsgebühr für die Benutzung von Straßen in ihrem Gebiet für die Errichtung und den Betrieb von Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserversorgungsnetzen zu erheben. der Konzessionsinhaber hat die Möglichkeit, eine Konzessionsgebühr zu entrichten.

KWK-Abgabe: Der Legislativrat hat eine gesetzlich vorgeschriebene Abgabe für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erlassen, die ihrerseits über eine KWK-Abgabe an die Stromkonsumenten ausgeschüttet wird. Im Jahr 2017 werden 1,168 Mrd. EUR auf die Stromabnehmer übertragen. EEG-Abgabe: Die EEG-Abgabe deckt alle EEG-bezogenen Aufwendungen, wie z.B. die Stromerzeugung aus regenerativen Quellen, abzüglich der Einnahmen aus dem Ökostrom.

Agora Energywende geht davon aus, dass die EEG-Abgabe ab der Hälfte der 20er Jahre nachhaltig fallen könnte. Im Jahr 2023 konnte der Höhepunkt der EEG-Abgabe mit 7,6 Cents pro kWh überschritten werden. Im Jahr 2016 werden 250 Mio. EUR über die Abgabe an die Stromverbraucher weitergegeben.

Zuordnung für schaltbare Lasten: Im Falle einer Verknappung müssen große Stromverbraucher in der Lage sein, rasch vom Stromnetz zu gehen. Im Jahr 2017 wird die Abgabe 0,006 Cents pro kWh betragen. In Deutschland gibt es keinen einheitlich hohen industriellen Strompreis, sondern es muss immer der Einzelfall berücksichtigt werden. Nach Umfragen des Bundesverbandes der Energieverbraucher (VEA) betragen die durchschnittlichen Preise im Großraum Düsseldorf 14,17 Cents pro kWh, während die westmecklenburgischen Gewerbekunden durchschnittlich 18,06 Cents zahlen.

Schon jetzt zählen die Preise für Strom in Deutschland zu den teuersten der Welt. Nur wenige hundert Gesellschaften, die alle Sonder- und Vergütungssysteme in Anspruch nehmen können, haben einen Strompreis, der im Verhältnis zu den europ. Standards weitestgehend wettbewerbsfähig ist. Der überwiegende Teil der Produktionsunternehmen und energieintensiven Firmen aus dem Handels- und Dienstleistungssektor hat es nicht.

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