Strompreis für Industrie

Elektrizitätspreis für die Industrie

Wie viel Konzessionsabgabe in Ihrem Strompreis enthalten ist und an wen Sie sie zahlen, erfahren Sie bei uns! Elektrizitätspreis / Produktinformationsbranche NS für Industrieunternehmen auf Niederspannung. Der milliardenschwere Nutzen für große Energieverbraucher ist illegal. Elektrizität aus der Industrie: Vergleichen Sie die Strompreise und sparen Sie. Die Strompreise in Europa und die Wettbewerbsfähigkeit der stromintensiven Industrie.

Ihre Strompreise / Dienstleistungen / Industrie

Die Elektrizität ist vergleichbar mit dem Treibstoff. Wie Sie der Abbildung entnehmen können, setzt sich ein großer Teil des Preises, nämlich knapp 50 Prozentpunkte des Strompreises, aus den Netznutzungskosten sowie aus Gebühren und anderen öffentlichen Abgaben zusammen. In diesem Fall werden die Stromkosten umgerechnet. Rund 14% des Strompreises entfallen auf die Nutzungskosten der Stromnetze.

Der Betrag der Netznutzungsgebühr wird zwischen dem Stromabnehmer des Stromabnehmers und dem Netznutzer vertragsgemäß festgelegt. Damit bestehen mehr als 50 Prozentpunkte Ihres Strompreises aus gesetzlichen Abschöpfungen, auf deren Bemessungsgrundlage wir als Energielieferanten keinen Einfluss haben.

Mittelbare und unmittelbare Kostenbestandteile des Staates erhöhen den Strompreis.

In der Energie- und Klimaschutzpolitik der Regierung - wie unsere "Agenda für Deutschland" verdeutlicht - muss eine dringende und grundlegende Neuausrichtung erfolgen. Eine rote Ampelfarbe ist die Ampelfarbe, insbesondere für die Erschwinglichkeit der Stromversorgung. Neben einem der teuersten Stromkosten in Europa sind dt. Konzerne mit doppelten Belastungen und laufenden Regulierungsanpassungen und Neuanpassungen aufgrund des Nebeneinander von europäischem Emissionsrechtehandel, EEG-Abgabe, KWK-Abgabe und Stromabgabe zu konfrontieren.

Die staatlichen Bestandteile des Energiepreises bedrohen die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Firmen und sorgen für enorme Investitions- und Planungsunsicherheiten für unsere Wirtschaf. Für deutsche Konzerne gibt es keinen einheitlich hohen Strompreis, da z. B. die Hoehe der Netzgebuehren nicht nur von regionalen Kostenschaetzungen in den einzelnen Strom- und Verteilungsnetzbereichen abhaengt, sondern auch von der Spannungsstufe, an die ein Betreib verbunden ist.

Zusätzlich zu den rein beschafften Kosten, die nur einen kleinen Teil des Elektrizitätspreises ausmachen, gibt es eine Vielzahl von Regierungsabgaben und Steuerabgaben auf den Strompreis, die in den vergangenen Jahren zu einer wahren Kostensteigerung führten: Die staatliche Belastung des Elektrizitätspreises ist seit 1998 von 0,19 Rappen/kWh auf über 8 Rappen/kWh im Jahr 2017 angestiegen, was einer Steigerung um den Faktor 40 gleichkommt Die Erhöhung der EEG-Abgabe, die von rund 96% der deutschen Unternehmen bezahlt wird, war besonders schnell: Seit 2000 ist sie von 0,2 Rappen pro kW-Stunde auf 6,79 Rappen pro kW-Stunde angestiegen.

Unser mittelständischer Betrieb ist eine der tragenden Säulen der dt. Industrie. Ihr Anteil an den Industrieunternehmen in Deutschland beträgt 99 Prozentpunkte, die Haelfte unserer oft weltbekannten innovationsstarken "Hidden Champions" und 60 Prozentpunkte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Energiepreise haben vor allem kleine und mittlere Industrieunternehmen getroffen. Hauptkostentreiber ist das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), ein ausschließlich national ausgerichtetes Rechtsinstrument, das einen gravierenden Nachteil für die mittelständische Wirtschaft in Deutschland im nationalen und grenzüberschreitenden Wettbewerbsumfeld darstellt.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung sind nur vier Prozentpunkte - rund 2.500 von 100.000 Industriebetrieben - durch Ausnahmen vor den Zusatzlasten der Energiesystemtransformation abgesichert. Der Rest von 96 Prozentpunkten zahlt die gesamte EEG-Abgabe und damit einen immer höheren Strompreis. Alleine im KMU-Sektor stieg der durchschnittliche Strompreis von 2016 bis 2017 um 6,5-prozentig.

Elektrizitätsintensive Betriebe werden durch die "Sondervergütung" im EEG zum Teil von der EEG-Abgabe ausgenommen, um ihre internationale Konkurrenzfähigkeit zu sichern. Für die Nutzung einer EEG-Umlagebegrenzung muss ein aufwendiges Bewerbungsverfahren beim BAFA durchgeführt werden. Diese Vorgehensweise ist nicht nur für die Betriebe mit einem erhöhten Verwaltungs- und damit verbundenen Aufwand verbunden, sondern bergen immer auch das Verlustrisiko aufgrund von Form- oder Verfahrensfehlern.

Darüber hinaus sind außergewöhnliche Umstände, die die Konkurrenzfähigkeit der einheimischen Industrie vor übermäßiger Belastung schützen sollen, regelmäßiger Bestandteil der öffentlichen Debatte und der Anpassung der Rechtsvorschriften. In Deutschland sind die Gesellschaften mit unterschiedlichen unmittelbaren und mittelbaren, "unsichtbaren" Kostenanforderungen des Staates konfrontiert, die unsere internationale Konkurrenz nicht betreffen. Konkurrenten in unseren Nachbarstaaten partizipieren in gleichem Umfang wie in Deutschland von günstigen Strompreisen.

Entscheidend sind die landesspezifischen Sonderbelastungen, z.B. durch EEG, KWKG, Strom- und Energiesteuern sowie Netzgebühren, die nur in deutschen Unternehmen auftreten. Die Industrie hat seit dem Jahr 2000 den Strompreis nahezu verdreifacht. In Deutschland ist der Durchschnittsstrompreis für Industrie, Handel und Dienstleistung seit 2000 um 184% von 6,05 ct/kWh auf aktuell 17,17 ct/kWh angestiegen.

Das Einfrieren und die Reduzierung der Elektrizitätspreise auf das mittelfristige Normalniveau ähnlicher Industrieländer ist erforderlich. Die Erhöhung der Elektrizitätspreise kann durch eine Absenkung der Elektrizitätssteuer auf das nach europäischem Recht erlaubte Minimum und, zumindest als kurzfristigere Möglichkeit, durch eine Begrenzung der EEG-Abgabe über einen Verteilfonds verlangsamt werden. Es müssen außergewöhnliche Umstände beibehalten werden, die für die stromintensive Industrie im grenzüberschreitenden Verkehr von existenzieller Bedeutung sind, um die Elektrizitätspreise zu reduzieren.

Für eine nachhaltige und dauerhafte Senkung der Stromkosten in Deutschland muss das EEG unter Berücksichtigung des Schutzes der bestehenden Gesetzgebung aufgehoben werden.

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