Strompreis Großhandel

Großhandelspreis Strom

Der Stromhandel im Großhandel findet an den Strombörsen statt. Die gefallenen Strompreise in den Großhandelsbetrieben führen dazu, dass immer mehr Kraftwerke stillgelegt werden. Die Gaspreise mit überraschendem Anstieg der Großhandelspreise. In dem moderaten Szenario ist nur im Großhandel mit einem markanten Preisanstieg zu rechnen. Durch die Vielfalt der Akteure und den Einsatz dynamischer Handels- und Prognosemethoden wird ein liquider Großhandel ermöglicht.

Strompreis, Großhandel, Letztverbraucher, Kleinkonsumenten, Börsenstrompreis, EEG, Netznutzungsgebühren, Strompreisbremse

Bei den Strompreisen handelt es sich um Tarife für die Bereitstellung von Elektroenergie. Dabei ist zu unterscheiden, für welche Situationen ein Strompreis gilt: Großhandelsstrom wird an den Elektrizitätsbörsen gehandelt. Es geht dort nur um die Kosten für die Stromerzeugung und deren Einpeisung in das netz. Gleiches trifft auf den ausserbörslichen Handel mit Strom mit Grossverbrauchern zu.

Übrigens ist sie auch meist an den Grosshandelspreisen orientier. Bei der Nutzung von Elektrizitätsnetzen werden die anfallenden Gebühren von den Kunden gesondert betrachtet. Bei der Versorgung von Endverbrauchern mit elektrischer Elektrizität wird das staatliche Elektrizitätsnetz in der Regel für den Verkehr genutzt. Daraus resultieren Zusatzkosten in Gestalt von Netznutzungsgebühren. In den Strompreisen für Letztverbraucher, die die Elektrizitätsrechnung festlegen, sind daher Aktien zur Stromerzeugung und zur Netznutzung inbegriffen.

Hinzu kommen verschiedene Abschöpfungen und Besteuerung wie z. B. die Konzessionsabgabe, EEG-Abgabe, KWK-Abgabe, Stromabgabe und Mehrwertsteuer. Für Kleinverbraucher machen die Stromgestehungskosten nur einen kleinen Teil des daraus entstehenden Stromverbrauchspreises aus, z.B. B. rund 5 ct/kWh von 25 ct/kWh. Der Strompreis liegt bei etwa 5 ct/kWh. Bei der Verbindung über das Schwachstromnetz ist der Prozentsatz der Netznutzungsentgelte wesentlich größer, da dort (und nicht bei Hochspannungsleitungen) die höchsten Aufwendungen anfallen.

Im Beitrag zu den Strompreisen werden unterschiedliche Preisstrukturen für Klein- und Grossverbraucher erläutert, darunter Bedingungen wie Basispreis, Arbeitskosten, Erzeugerpreis und Nachstrom. Für große Verbraucher ist der Austauschstrompreis am wichtigsten, da er den überwiegenden Teil des am Ende zu bezahlenden Strompreises darstellt. Die Börsenstrompreise kommen z. B. bei der Leipzigischen Börse (EEX) nach dem Merit Order Verfahren, das im Beitrag über den aktuellen Markt exakt erläutert wird.

Vor wenigen Jahren gab es noch mittags regelmässig kräftige Preisschwankungen, denn das Heizen mit Elektroherd hat dann einen besonders hohen Energieverbrauch in den Häusern zur Folge. In der Nacht ist die Stromnachfrage in der Regel viel niedriger und damit auch die Strompreise, außer wenn das "Nachtstromtal" im Sommer mit Stromspeichern gefüllt wird. Aber auch die Saison spielt eine große Rolle: Da die Bedarfssituation im Sommer wesentlich besser ist, sind die Verkaufspreise dann gestiegen.

Steigt der Gesamtstromverbrauch ohne entsprechende Erhöhung der Kraftwerksleistung (z.B. B. aufgrund von langen Aufbauzeiten, erhöhten Gestehungskosten oder wirtschaftlichen Unsicherheiten), so wird dies zu erhöhten Energiepreisen führen. Stehen große Speichermöglichkeiten für Elektroenergie in Gestalt von Speicherkraftwerken zur Verfügung, können Strompreisschwankungen verringert werden. Sie können in Nebenzeiten Energien absorbieren (d.h. Bedarf erzeugen) und in Engpasszeiten wieder freisetzen (d.h. den Marktpreis senken).

Allerdings sind die Wärmeverluste dieser Technik so groß, dass der gespeicherte Elektrizität nur einen kleinen Teil dessen kostet, was der Spitzenstrom erzeugen muss. Auf den Strompreis hat das EEG unterschiedliche Auswirkungen: Es bewirkt einen kräftigen, wenn auch nicht immer gleichmäßigen Anstieg des Angebotes an EEs, der die Strompreise über den Leistungsordnungseffekt erheblich reduziert.

Auf der anderen Seite wird dies zur mittelfristigen Stilllegung von Basislastkraftwerken und teilweise auch von Mittelastkraftwerken (oder gar zur Stilllegung neuer konventioneller Kraftwerke) führen, da deren wirtschaftliche Effizienz nachlässt. Diese Auswirkungen des EEG auf den Strompreis der Börse sind in ihrer Gänze kaum verlässlich abschätzbar. Vor allem für kleine Verbraucher (Haushalte und kleine Unternehmen) ist der Austauschstrompreis, wie bereits oben beschrieben, nur einer von mehreren wesentlichen Einflussfaktoren für den zu bezahlenden Strompreis.

Hinzu kommt, dass viele große Konsumenten ermäßigte oder gar keine solchen Gebühren bezahlen, so dass die Ausgaben an die kleineren verbrauchen. Schließlich sind für die Stromnetze keine drastischen Preissteigerungen zu erwarten. Dies betrifft vor allem die Umsatz- (die auch auf den Beitrag der EEG-Abgabe entfällt ) und die Stromabgabe.

Dies führt in der Regel zu einer Senkung des Börsenstrompreises (Merit Order Effekt). Mit der Verringerung der Rohstoffabhängigkeit wird auch der Einfluß steigender Weltmarktpreise auf die Stromproduktion verringert. Sie ist in Einzeljahren (z.B. B. 2013) signifikant erhöht, wenn die Aufwendungen im vergangenen Jahr über den Schätzungen lagen und dann ein Nachholbedarf entsteht.

Der Energiewendeprozess macht einen verstärkten Aufbau der Elektrizitätsnetze erforderlich. Allerdings sind die damit verbundenen Aufwendungen sehr gering - für kleine Verbraucher kaum zu erahnen. Die neuen Höchstspannungsleitungen sind bei den Transportkosten pro kWh kein sehr wichtiger Aufwand. Dabei werden verschiedene Fremdkosten gesenkt, die per Definition nicht aus dem Strompreis ersichtlich sind, die aber die Gesamtbevölkerung entlasten - zum Beispiel Gesundheitskosten (durch geringere Abgasbelastung) und Umweltbelastungen.

Andere äußere Auswirkungen sind die unmittelbaren und mittelbaren negativen Auswirkungen auf die Staatssteuereinnahmen, die dazu beitragen, Abgabenerhöhungen anderswo zu verhindern, und vor allem die Beschäftigungswirkungen. Wäre dies mit anderen Verfahren möglich, würden dort auch die möglicherweise höheren und ?U anfallen. Würden also die Klimaziele als Selbstverständlichkeit angesehen, müsste eine Senkung des EEG (wie von einigen Rednern gefordert) durch andere Massnahmen ausgeglichen werden, und natürlich müsste auch deren Aufwand ermittelt und berücksichtigt werden.

Inwieweit eine solche "Strompreisbremse" die gesamtwirtschaftlichen CO O senken wird, ist wenigsten sehr zweifelhaft.

Mehr zum Thema