Strompreis Trend

Entwicklung der Strompreise

Ein Vergleich des Strompreisindexes mit dem Verbraucherpreisindex zeigt einen klaren Trend. Gleichzeitig sind sie ein Indikator für die erwartete Entwicklung des Strompreises und eine vorübergehende Delle in einem langfristigen Trend zu höheren Preisen. Die leicht steigenden Strompreise in der Grundversorgung entsprechen dem allgemeinen Trend. Analyse von Trends, Ursachen und Wechselwirkungen.

Verbundverbund rechnet mit "dramatischer Trendwende" bei den Stromkosten für die Zukunft der Energieversorgung der Branche.

Dass die Verkaufspreise, zu denen der Konzernverbund den Umsatz steigern kann, "wie erwartet" erfolgt sind, sagte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Anzengruber. Doch die Größenordnung ist überraschend: 2019 dürften die Notierungen 39 EUR pro MW-Stunde erreichen, "das wäre eine drastische Trendwende", sagt Finanzvorstand Peter Kollmann.

Selbstverständlich würden die gestiegenen Erlöse " auch von den Verbrauchern aufgenommen " werden, sagte Ansengruber. Einige Konkurrenten " hätten bereits mit der Umsetzung dieses Trends angefangen, betonte er. Im Osten Österreichs, bei Wienergie, E. V. und E. Burgenland, wird der Stromverbrauch zum ersten Mal zum 1. Dezember steigen. Die durchschnittlichen Verkaufspreise des Verbunds sollten in diesem Jahr mit 29,3 EUR je angefangener Whh leicht unter den 30,4 EUR des Vorjahres sinken.

Laut Kollmann besteht die Chance auf einen Anstieg der diesjährigen Volumina um einen EUR pro MWh, von denen 90 prozentig gesichert sind, angesichts der derzeitigen Market-to-Market-Daten. Im Jahr 2019 sind jedoch nur 50 Prozentpunkte der Menge abgedeckt. Hier gibt es also "Aufwärtspotenzial, das in die Nähe von 39 EUR gehen könnte", sagte der Finanzvorstand in der Halbjahrespressekonferenz.

Mit anderen Worten: "Mit den verbleibenden 50 Prozentpunkten werden wir 39 EUR erreichen, was eine drastische Wende bedeuten würde." Preisänderungen - aber auch Mengenveränderungen (z.B. bei der Wasserkraft) - haben einen direkten Einfluss auf die Resultate. In diesem Jahr, für das der Konzern nach einer weiteren Erhöhung ein konsolidiertes Ergebnis von rund 370 Mio. EUR (statt 320 Mio. EUR) rechnet, hat jede Änderung der Grosshandelspreise von einem EUR pro Megawattstunde einen Effekt von +/- 1,9 Mio. EUR auf das konsolidierte Nettoergebnis, eine 1-prozentige Änderung des Wasserkraftkoeffizienten von +/- 4,0 Mio. EUR.

Der Verbundkoeffizient liegt in diesem Jahr bis einschließlich Juli um 8 vH über dem langfristigen Durchschnitt oder um 19 VH. Jeder Prozentpunkt mehr oder weniger Windstromerzeugung hat einen Anteil von +/- 0,2 Millionen EUR. Zum Ergebnis der Gruppe: Laut Collmann sind die beiden Haupttreiber der Elektrizitätspreise der Preis für Kohle (beeinflusst durch den Energiebedarf Chinas und Indiens) und der Preis für CO2 - und nicht die gleich gebliebene Inlandsnachfrage.

Die Kohlepreise waren deutlich gestiegen, und der CO2-Preis war von 5 auf 15 EUR pro t gestiegen. Aktuelle Nachrichten aus dem Verbund: Melden Sie sich für unseren kostenfreien Aushang an!

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