Strompreis Trend 2015

Entwicklung der Strompreise 2015

der EU-Strommarkt. Grundlage der aktuellen Studien "EU-Energietrends zu. Jänner 2015, 22:15 Uhr Kommentare 145. Auch der Trend stieg leicht von 0,1 auf 0,2 Jahre. Gesprächsprozess "Strom 2030" im September 2016.

Der Energiewendeprozess funktioniert

lst das die Umkehrung? Grünstrom ist heute die bedeutendste Energiequelle im in Deutschland. Das hört sich merkwürdig an: Gerade der boomende Einsatz erneuerbarer Energien hat in Deutschland zu einem Anstieg der CO2-Emissionen geführt. Seit 2009 kann man in Deutschland diese widersprüchliche Situation bewundern. Nach einer ersten Bewertung des BMU bekräftigt die in Berlin ansässige Denkfabrik Agora Energy, dass der Energiewendeprozess allmählich einsetzt.

Im vergangenen Jahr waren die regenerativen Energieträger erstmalig die bedeutendste Energiequelle im deutschsprachigen Strommixt. 27,3 Prozentpunkte des Stromverbrauchs entfielen auf Elektrizität aus Windkraft-, Wasserkraft-, Biogas- und Solarkraftwerken. Schade daran ist, dass auch gasbefeuerte Kraftwerke immer weniger genutzt werden und aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit als Reservekessel für die Energierevolution dringlich benötigt werden.

Als Konsequenz des Wirtschaftsbooms sinken die Stromkosten an der Leipziger Wertpapierbörse. Inzwischen wird eine Kilowattstunde Elektrizität für nur 33 EUR umgesetzt, im Sommersemester 2008 waren es noch mehr als 80 EUR. Vor allem unsere europaeischen Nachbarlaender sind durch den Zerfall veranlasst, billigen deutschsprachigen Stromlieferungen in grossem Massstab zu exportieren.

Im vergangenen Jahr war Deutschland der Exportweltmeister im Stromexport in Europa. Nach Ansicht der klassischen Volkswirtschaft würden fallende Elektrizitätspreise unweigerlich zu einer anziehenden Stromnachfrage anregen. Aber das ist nicht der Fall: Laut Agora Energywende sank der Energieverbrauch in Deutschland bei gleichzeitig fallenden Energiepreisen um 3,8 vH. Dabei ist die heimische Volkswirtschaft nach ersten Schätzungen im vergangenen Jahr um rund 1,4 Prozentpunkte gestiegen.

"â??Die Entkopplung von Wachstum und Energieverbrauch ist erfolgreichâ??, schreibt die Energieexpertin in ihrer Untersuchung. Der Umstieg auf energieeffiziente LED-Beleuchtung und andere Energiespargeräte zeigt erste Ergebnisse. Auch das von der Regierung angestrebte Energieeinsparungsziel, den Energieverbrauch bis 2020 gegenüber 2008 um zehn Prozentpunkte zu senken, ist nicht mehr ganz ungewöhnlich.

Es kann jedoch noch einen weiteren Faktor geben, warum die Nachfrage nach Strom nicht steigt: Die Strompreisbörse vergivox kam in einer Untersuchung zum Jahresende zu dem Schluss, dass der Strompreis für Endverbraucher in diesem Jahr nur "leicht" um 0,4 Prozentpunkte gesunken ist.

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