Strompreise ab 2017

Elektrizitätspreise ab 2017

Die Entwicklung des Strompreises hängt daher entscheidend von der Politik ab. Die Strompreise gelten ab dem 01. Januar 2017, ab dem 1. Januar 2017 gelten die folgenden Strompreise. Ab dem 1.

Januar 2017 werden "Steuern, Abgaben und Gebühren" und die staatlich geregelten "Netzentgelte" für Strom erhöht. Laufende Strompreise (gültig vom 01.01. 2017 bis 31.12.2018). Stromtarifblatt 2017 gültig ab 21.04. 2017 (inkl. MwSt.) Strom Tarifblatt 2017 gültig ab 21.04. 2017 (exkl. MwSt.) Stromtarifblatt 2018 gültig ab 01.01.2018 (inkl. Hier erhalten Sie die Strompreise der letzten Jahre.

Strompreisänderung ab 01.01.2017

Im Jahr 2014 konnten die Kommunalunternehmen nach einem kräftigen Zuwachs von 2012 auf 2013 den Stromverbrauch konstant halten und 2015 noch weiter absenken. Seit dem ersten Halbjahr 2017 müssen die Stromkunden der Rundfunkanstalten deutlich mehr für den Stromverbrauch aufwenden. Der durchschnittliche Haushalt wird mit rund 64 Euro pro Jahr mehr beladen, obwohl die Stadtwerke für 2017 einen niedrigeren Preis als für 2016 beziehen konnten: Betriebsleiter und Oberbürgermeister Heinz Pollak erklärte dem Betriebsrat, warum der Kaufpreis für den Schlusspreis auf der Kundenrechnung nur eine untergeordnete Bedeutung hat.

Die Strompreise setzen sich aus einer Vielzahl von Gebühren, Zöllen und Gebühren zusammen, auf die die städtischen Versorgungsunternehmen keinen Einfluß haben. Auf der einen Seite werden staatliche Entgelte wie das EEG/KWKG/§19 um 0,585 Ct/kWh brutto erhöht, auf der anderen Seite werden regulatorische Preiskomponenten wie die Netzkosten des vorgeschalteten Transportnetzbetreibers um 1,14 Ct/kWh netto erhöht. Das Fazit ist ein Richtpreis von 26,29 Cents pro kWh netto, 1,66 Cents mehr als bisher.

Der durchschnittliche Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 3.500 kWh wird im nächsten Jahr 5,30 ?/Monat mehr als 2016 ausgeben.

"Zurueck zur Marktwirtschaft"

Aufgrund der niedrigeren Strommenge und der höheren Großhandelspreise werden die Verbundgaskraftwerke ab 2018 wieder an Attraktivität gewinnen, so Ansengruber. Ab 2018 können die drei vom Verbundwerk stillgelegten gasbefeuerten Kraftwerke - in Mellach in der Steiermark und zwei in Frankreich - wieder attraktiv sein, sagte Konzernvorstand Wolfgang Ansengruber am Vortag. Weil ab 2017/18 ein Zuwachs der aktuellen Großhandelspreise um 30 bis 50 Prozentpunkte errechnet wird.

Grund für die Preiserhöhung wird dann das niedrigere Produktionsvolumen sein, da in Deutschland beispielsweise der erste Teil der Kernkraftwerke vom Stromnetz genommen wird und es in Zukunft auch bei der Kohleverstromung zu Belastungen kommen wird, sagte Ansengruber im Club der Wirtschaftsjournalisten. Seit 2008/09 haben sich die Großhandelspreise für Strom von 70 auf 75 EUR pro MWh auf 35 EUR pro MWh reduziert.

"â??Wir mÃ?ssen zur marktwirtschaftlichen Ordnung zurÃ?ckkehrenâ??, verlangte Ansengruber. Mit dem German Energy Turn, der den gesamte mitteleuropäische Elektrizitätsmarkt prägt, steht der von der neuen Bundesregierung in Berlin erhoffte Turnaround noch aus. Bereits jetzt sind die dt. Stromverbraucher mit einer EEG-Abgabe für die Förderung von erneuerbaren Energieträgern in der Größenordnung von 240 EUR pro Jahr beladen, während es in Österreich nur 80 EUR pro Jahr sind.

Aufgrund der mangelnden wirtschaftlichen Effizienz bei der thermischen Stromproduktion müssen die Energieunternehmen in ganz Europa ihre Kostensenkungen vornehmen, das Verbundprogramm zur Effizienzsteigerung läuft recht gut, "wir werden unsere gesteckten Erwartungen erreichen". In den Jahren 2013 bis 2015 sollen 130 Millionen EUR an Sach- und Arbeitskosten gespart werden, danach sollen sie auf 60 Millionen EUR pro Jahr reduziert werden.

Laut Ansengruber wird die Reduzierung der Mitarbeiterzahl um 250 von bisher rund 3.100 bereits bis 2016/17 stattgefunden haben. Durch die 90-prozentige Wasserkrafterzeugung ist der Verbundkonzern "in einer verhältnismäßig günstigen Position", muss aber auch die Investition in neue Kraftwerke einschränken. Dafür wurden in den vergangenen fünf Jahren durchschnittlich 600 bis 700 Millionen EUR ausgegeben, in den nächsten fünf Jahren, so Ansengruber, werden es im Durchschnitt nur 300 Millionen EUR pro Jahr sein.

Geographisch konzentriert sich der Konzern nun nur noch auf Österreich und Deutschland. Die neuen Kraftwerke des Verbunds würden nur CO2-freien Elektrizität erzeugen, d. h. vor allem Wasser- und teilweise auch Onshore-Windenergie. Im Bereich der "Energiedienstleistungen", wie beispielsweise dem "Power Pooling", möchte sich der Konzern einbringen. Ansengruber sagte, dass in Deutschland die kurzfristige schaltbare Produktion von 3. 000 bis 5. 000 EUR pro Megawatt geschätzt wurde, die Industrie und der Verbundbereich den Überschuss aufteilen werden.

Das Poolpotenzial in Österreich liegt bei 600 Megawatt - drei Vierteldreißig Prozent von Mellach oder das Dreifache der Kapazität des Kraftwerkes Wien-Freudenau. Bis 2020 gibt es laut der Unternehmensberatung McKinsey ein europaweites Gewinnpotential von 10 Milliarden EUR an "Energiedienstleistungen", und der Verbundpartner will dort sein und hier in den nächsten drei Jahren 50 Millionen EUR aufwenden.

Ansengruber bemängelt, dass das für ihn geltende Recht den Wesenszug eines "Systems zur Geldbeschaffung für den Haushalt" habe und erinnert daran, dass die gestiegene Energiesteuer in Österreich bereits seit 2000 existiert habe. Damit würden fast 900 Millionen EUR pro Jahr Netto, plus 20 Prozentpunkte Mehrwertsteuer, aber nicht der beabsichtigte Energieverbrauchssteuerungscharakter erreicht.

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