Strompreisentwicklung Prognose 2016

Entwicklung der Strompreise Prognose 2016

Strompreisentwicklung, Steuern und Abgaben, Prognose und Entwicklung des aktuellen Strompreises kWh. Die Grafik zeigt die Entwicklung der Strompreise für Haushaltskunden von 2016 bis 2019. Die Zahlen für 2019 sind nach wie vor eine Prognose von uns. Das Jahr 2016 wird insgesamt nach der Prognose verlaufen. 2016, EEG, EEG-Abgabe, Entwicklung, Prognose, Strompreise.

Aus individuellen Prognosen können Szenarien abgeleitet werden.

Was wird sich der Stromverbrauch bis 2040 entwickeln?

Energy Brainpool, das in Berlin ansässige Analyseunternehmen, hat sein aktuelles Standard-Szenario für die Entwicklung der Elektrizitätspreise bis 2040 vorgestellt. Im Energy BrainReport 2016 vergleichen die Berlinaner Experten zwei Szenarien: In der Standardausführung wurden die Elektrizitätspreise auf der Grundlage der Annahmen der Untersuchung "EU Energy trends until 2050" durch die EU-Kommission und des "450 Scenario" des World Energy Outlook 2015 für den Energiesektor überprüft.

Die zweite Variante beruht auf den Vermutungen des "Current Policies Scenario" des World Energy Outlook 2015 mit tiefen CO2-Preisen. Bis 2030 werden die Elektrizitätspreise in beiden Fällen kontinuierlich ansteigen, während das Niveau bis 2040 wieder leicht sinken wird. Bei zunehmendem Einsatz erneuerbarer Energieträger wird das Angebot an Strom immer wieder die Anforderungen übertreffen, prognostizieren sie.

Darauf reagierte der Handel mit tiefen Kursen - je nach Überschuss auch mit schlechten Kursen. "â??Die VolatilitÃ?t der ElektrizitÃ?tspreise nimmt zu, vor allem aufgrund von mehr Arbeitsstunden mit sehr tiefen und nÃ? Gerade in wirtschaftlich schwierigen Phasen können die flexiblen Energieerzeuger, -konsumenten und -speichern am meisten profitieren", erläutert Philipp Götz, Projektmanager bei Energy Brainpool.

Den Energy BrainReport 2016 gibt es als dokumentiertes Dokument mit den dazugehörigen Messzeitreihen und als Management Summary. Anlässlich der Jahrestagung "BHKW 2016" am 19./20. Mai 2016 werden die wesentlichen Grundlagen der Strompreisbestimmung auf dem Kassamarkt untersucht, Vorhersagen über die Strompreisentwicklung gemacht und die Entwicklung der Negativstrompreise geschätzt. Die Energy Brainpool ist der eigenständige Markenspezialist für die Energiewirtschaft mit Schwerpunkt Strom- und Stromhandel in Europa.

Zu den Kompetenzen von Energy Brainpool gehören die Untersuchung, Prognose und Markt- und Preismodellierung von Energiemärkten und -preisen, naturwissenschaftliche und praktische Untersuchungen, Einzelberatungen sowie Schulungen und Expertenkurse für die Energiewirtschaft. Das Unternehmen Energy Brainpool vereint jahrelanges Wissen und Können mit praktischer Erfahrung im Umfeld steuerbarer und schwankender erneuerbarer Energie.

Energiemarktkommentar: Steigende Elektrizitätspreise, je nach Fall leicht sinkende Erdgaspreise

Das Preisniveau für Elektrizität und Erdgas entwickelte sich im Monat Juni anders. Waren die Strompreise zunächst unverändert und stiegen gar leicht an, sanken die Benzinpreise bereits zu Monatsbeginn erstaunlich stark und stetig. Das spiegelte sich auch in den Einkaufspreisen der Gesellschaften für Elektrizität und Erdgas wider. Mit Blick auf die maßgeblichen Rohwarenpreise und im Zusammenhang mit der allgemeinen Entwicklung auf dem Strommarkt lassen sich die Veränderungen der Indikatoren erklären und erste Vorhersagen für die nächsten Woche sind möglich.

Bei den Strompreisen war die Preisentwicklung im Monat August nicht gleich. Zum einen hat sie den Aufwärtstrend vom Anfang des Monats Mai fortgesetzt, bevor sie Ende des Monats August stark zurückging. Entgegen den Erwartungen sanken die Kohlepreise in US-Dollar auf den Weltmarktmärkten im Monat August stetig und signifikant. Aufgrund von Währungsschwankungen zwischen EUR und USD blieben die für die Strompreise wichtigen Kohlepreise in EUR zunächst unverändert, brachen dann aber ein und verzeichneten im Monat Monat Juni auch in der Eurozone Einbußen.

Daraus ergibt sich die Strompreisentwicklung für die Jahresprodukte: Der Preisverlauf entsprach bis über die Monatsmitte hinaus der Prognose für die Stromkosten und ist gestiegen. Doch erst Ende Juni, als der EUR gegenüber dem US-Dollar wieder anstieg und Steinkohle billiger wurde, sank auch der Preis für Strom. In Ermangelung wesentlicher Veränderungen bei anderen Kennzahlen sollte sich die kurzzeitige Strompreisentwicklung weiterhin an den Kohlepreisen ausrichten.

Der Erdgaspreis könnte auch für den Elektrizitätspreis an Gewicht zunehmen, da er im Vereinigten Königreich besonders wichtig ist und die Situation bei der Gasspeicherung in England einige ungelöste Probleme aufweist. Weil nach Angaben von Wetterwissenschaftlern eine weitere Wärmewelle in Europa unmittelbar bevor steht, könnte dies auch für die nächsten Versorgungsjahre kurzfristig den Stromverbrauch begünstigen. Im Zuge der Strompreisentwicklung an den Boersen ist das Niveau der Stromlieferverträge fuer die zukuenftigen Jahre im Verlauf des Monats Juli gestiegen.

In der Summe hat dies im Laufe des Monats zu einem leicht erhöhten Bezugspreis für Elektrizität geführt. Aufgrund fehlender Impetus für die steigenden Energiepreise werden die Bezugspreise für Elektrizität in den nächsten Woche voraussichtlich nicht ansteigen, sondern fallen. Die nächsten Woche ist für die Betriebe in der Realität oft schwer, Elektrizität zu beschaffen. Durch die Ferienzeit sind die notwendigen Kontaktpersonen im Betrieb nicht vorhanden und ein Zeitmangel ist bei den Zulieferern regelmässig zu verzeichnen.

Zur rechtzeitigen Unterzeichnung eines vorteilhaften Energieliefervertrages in der Strombezugsphase bis zum Ende der Jahresendrallye sollten die nÃ??chsten Kalenderwochen zur Vorbereitung einer Stromausschreibung verwendet werden. So kann nach der Ferienzeit bis zum Spätherbst für das nächste Jahr Strom bezogen werden. Erstaunlich starke Vergünstigungen der Gaspreise an den Handelsstandorten.

Auf den Großhandelsmärkten sind die Benzinpreise im Monat Juni erstaunlich stark gefallen. Im Gegensatz zu dieser Situation gehen wir im vergangenen Monat von recht konstanten Kursen aus (Market Comment 07-2015), während andere Energienexperten sogar von steigenden Kursen ausgehen. Den Gaspreisen im Monat Juni folgte der Ölpreis, der seit Anfang des Monats Juni fällt. Neben den Grosshandelspreisen ist auch beim Erdgaspreis für die Betriebe im Monat Juni ein Abwärtstrend zu verzeichnen.

Der starke Abwärtstrend der Benzinpreise an den Strombörsen und Erdgashandelsplätzen wirkte sich vor allem auf das verlängerte Ende, d.h. die Auslieferungsjahre 2017 und 2018 aus. 2016 war in den vergangenen Monaten bereits etwas abgeschwächt und ging im Monatsluft aus. Dies spiegelte sich in den Kaufpreisen der im Juni von den Gesellschaften geschlossenen Gaslieferverträge wider.

So forderten Firmen im Monat Juni zunehmend Kurzzeitverträge für das Auslieferungsjahr 2016. Natürlich mussten einige Firmen ihre freien Stellen für das nächste Jahr vor der Weihnachtszeit auflösen. Infolgedessen ist der auf der Grundlage der eingegangenen Gebote berechnete Erdgaspreisindex im Monat Juni gesunken. Allerdings war der Discount mit 0,02 ct/kWh nicht so gravierend wie die Kursverluste an den Vorleistungsmärkten.

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