Strompreisvergleich Hamburg

Elektrizitätspreisvergleich Hamburg

Der Stromvergleich findet billigen Strom in Hamburg. sagt Bernd Gross, Projektleiter bei Vattenfall Wärme Hamburg. Sparen Sie Geld mit dem Strompreisvergleich. Elektrizitätspreisvergleich Hamburg Alle Städte im Bundesland Hamburg und die dort für billigen Strom verantwortlichen Stromanbieter. Die neuen Strompreise im Vergleich.

Ökonomie will Strompreise

Die Stahlkonstruktion steht auf vier Füßen in einem Klinkergebäude von der Firma L. A. L. E. V. im angrenzenden Carolinenviertel unmittelbar neben der Hamburgischen Landesmesse. An dieser Stelle wird die energetische Wende deutlich. Mit dem Elektroheizkessel will die Firma auch in Zukunft Fernheizung erzeugen, wenn besonders viel Windkraft aus Schleswig-Holstein ins Stromnetz geht. Der Warmwasserbereiter kostete rund sechs Mio. EUR und soll nach einer Bauphase von eineinhalb Jahren im Monat Dezember einsatzbereit sein.

"Sinkt der Stromverbrauch für den Anlagenbetrieb unter den Verbrauch von Strom für Strom und Erdgas, wird der Heizkessel eingesetzt", sagt Bernd Gross, Projektmanager bei Vattenfall Deutschland. Hamburg und Schleswig-Holstein wollen mit dem Grossprojekt Nordeuropäische Energieeffizienz - NEU 2. 0 bis Ende 2020 im realen Einsatz Lösungsansätze entwickeln, um beide Staaten im nächsten Jahrzehnt mit regenerativen Energieträgern, insbesondere aus Windkraft, zu versorg.

Davon sind rund 4,5 Mio. Menschen und eine vielschichtige wirtschaftliche Struktur betroffen. Heute produziert Schleswig-Holstein oft mehr Windkraft, als das Bundesland selbst konsumieren kann. Dagegen ist Hamburg ein besonders großer Stromkonsument, insbesondere mit seiner Port-, Flughafen- und Rohstoffindustrie. Bis zu 130 Mio. EUR werden dafür ausgegeben, davon rund 45 Mio. EUR an Bundesmitteln.

Bei dem Elektrodenkessel von Vattenfall handelt es sich um eines von rund 30 grösseren Unterprojekten bei NEU IV. 0, die sogenannten Demokraten. Das und wie die Marktplätze für Elektrizität, Wärme auf der einen Seite und für die andere Seite kombiniert werden können, wollen die Teilnehmer aufzeigen. Denn nur so kann der derzeitige Turnaround im Strommarkt in einen vollständigen Turnaround überführt werden. Auf NEU IV. 0 stellt Siemens ein Hochtemperaturspeichersystem vor, in dem Gesteinswärme aus Windkraft gespeichert und wieder in Elektrizität umgewandelt werden kann.

Auch die Produktion von Wasserstoffatomen und synthetischen Erdgasen aus Wind- und Sonnenenergie, große Batteriespeichersysteme, aber auch das Potential von Nachtstromspeichern werden von Firmen erprobt. Gegenüber den Brennstoffen Steinkohle und Gas ist Elektrizität weitaus günstiger, vor allem, weil Elektrizität im Zuge der energetischen Sanierung besonders hoch erhoben wird; dies ist neben der normalen Elektrizitätsabgabe vor allem die EEG-Umlage.

Rund drei Cents kosten die Stromerzeugung einer kWh aus einer alten, bereits abgewerteten Windturbine. Allerdings bezahlt der Haushaltkunde aktuell 30 Cents als Endstrompreis. Beispielsweise der Kupferproduzent Alurubis projektiert einen Elektroden-Dampfkessel zur Wärmeerzeugung aus Kraft. Dies wäre nicht in unserem Interesse, denn wir wollen zeigen, dass Stromscheitel - vor allem aus einem großen Volumen an Windenergie - langfristig in einen Industrieprozess integriert werden können.

"Die Hamburger Handwerkskammer, die Projektpartnerin von NEW IV. 0, hat sich der energiepolitischen Diskussion angeschlossen. Hierzu gehören die Erhebung einer einzelstaatlichen Steuer auf das Klimagas CO2 und eine Senkung der Elektrizitätssteuer "auf das nach europäischem Recht erlaubte Minimum". "â??Die Erneuerung der rechtlichen Rahmenbedingung ist eine der beiden wesentlichen Erfolgsvoraussetzungen fÃ?r die nÃ?chste Phase der energetischen Systemwandlungâ??, sagt Matthias Ederhoff, Vorstandsmitglied der Energieetz Hamburg.

Es ist auch notwendig, die Ausgaben für die Transformation des Energiesystems auf alle Strommärkte zu verteilen: "Derzeit übernimmt der Strombereich größtenteils nur die Transformationskosten des Energiesystems. Gefragt ist ein effektives CO2-Preissignal für alle Primärenergiequellen, vor allem für Heizung und Transport. Rund 300 Mio. EUR hat der Stromnetzbetreiber Tennet in den letzten drei Jahren für die Kompensation von Windmüll allein in Schleswig-Holstein gezahlt, der seinen Energiebedarf aufgrund zu hoher Windkraftmengen nicht in das Netz einbringen kann - jedes Jahr.

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