Stromverbrauch Einfamilienhaus mit Luft Wasser Wärmepumpe

Elektrizitätsverbrauch Einfamilienhaus mit Luft-Wasser-Wärmepumpe

Sind diese enormen Stromverbrauchswerte normal? Die Heizung ist nur zu ersetzen, aber auch das Brauchwasser ist zu erwärmen. Bei uns profitieren Sie von der natürlichen Wärme von Luft und Erde. Der Strom- und Gasverbrauch in einer monatlichen Übersicht.

Alternative Heizung: Die Wärmeerzeugende Wärmepumpe

Die Funktion einer Sole-Wärmepumpe erfolgt über eine 50 bis 300 m in den Boden ragende Messsonde. Gegenüber der Außenluft ist die Tiefentemperatur nahezu gleichbleibend; sie liegt nur geringfügig zwischen 12 und 15 Grad. Aufgrund der geringen Temperaturschwankungen ist die Luftfeuchtigkeit gering. Durch U-förmige Rohre strömt eine FlÃ?ssigkeit, die die aufgenommene Wärme nach oben zur WÃ?rmepumpe befördert.

So ist es normalerweise. "Ich gehe davon aus, dass an 80 bis 90 Prozentpunkten aller Schweizer Wohnviertel die Bedingungen für eine solche Bohrungen gegeben sind, sagt Stephan Peterhans, Geschäftsführender Direktor des Fachverbandes Wärmepumpen Schweiz (FWS). Im Moränenbereich und in Bereichen mit losem Fels ist es oft nur mit weiteren bautechnischen Maßnahmen möglich, tief einzudringen, während das Fels ein vorteilhaftes Drillfeld ist.

Die Wärmepumpe mit Erdwärmesonde ist für 15.000 bis 20.000 Francs für ein Einfamilienhaus erhältlich. Zudem liegen die Bohrkosten in der Regel bei rund CHF 10'000 oder rund CHF 80 pro m. Die Kosten für das Bohren liegen bei rund CHF 10'000.

Heizungswärmepumpen: Wirtschaftliches Erwärmen und Abkühlen

Kühlung mit Heizen - für eine Elektrowärmepumpe kein Nachteil. Je nach Anforderung kann eine Wärmepumpe entweder Umgebungswärme in das Haus leiten oder überhitzen. Es funktioniert wirtschaftlicher als eine Klimatisierung, da der Stromverbrauch deutlich niedriger ist. Denn ein erheblicher Teil der erforderlichen Energien wird der Umgebung entzogen.

Abhängig davon, aus welchem Material die Umwelt gewonnen wird und wie sie in das Wohnhaus eingebracht wird, wird zwischen den unterschiedlichen Arten von WP unterschieden. Geothermische WÃ?rmepumpen gibt es, die ihre Energien aus der Erdreich- oder Grundwassergewinnung beziehen und auf eine wasserfÃ?hrende Heizungsanlage im Hause Ã?bertragen. Es handelt sich um Sole- und Warmwasserwärmepumpen. Mit Luftwärmepumpen wird die Wärme aus der Raumluft oder der Fortluft einer Belüftungsanlage gewonnen und auf eine wasser- oder luftführende Heizungsanlage übertragen.

Damit mit einer Wärmepumpe geheizt werden kann, muss die Systemtemperatur umgeschaltet werden. Dazu wird Elektrizität verwendet. Je kleiner die Differenz zwischen der Heizquelle und dem Heizkreis, umso sparsamer ist eine Wärmepumpe. Der Jahresleistungsfaktor (COP) ist besonders geeignet, um den Wirkungsgrad des kompletten Wärmepumpensystems zu bewerten.

Über einen Zeitraum von einem Jahr beschreibt sie das Mengenverhältnis zwischen der produzierten Wärme und der verbrauchten Energie. Das Ergebnis sind niedrigere Energiekosten. Einen großen Einfluß hat auch das Wärmeverteilungssystem, das mit niedrigsten Vorlauftemperaturen zurechtkommt. Die Wärmepumpe arbeitet daher in Kombination mit Fußboden- und Wandheizungssystemen mit einer Vorlauftemperatur von rund 35 °C bestens zusammen.

Wählt man das Boden als Heizquelle, ist eine Wärmepumpe besonders ergiebig. Denn je nach Erdtiefe herrschen hier das ganze Jahr über vergleichsweise gleichbleibende Durchschnittstemperaturen zwischen etwa sieben und 13 Grad, was sowohl für das Erwärmen im Hochsommer als auch für das Abkühlen im Hochsommer ein gutes Beispiel ist: die Website der Deutschen.

Andererseits sind die zu erwarteten Strompreise hoch, da die Aussenluft im Laufe des Jahres starken Klimaschwankungen ausgesetzt ist. Damit ist eine effektive Klimatisierung (mit Strom) im Hochsommer möglich. Die Wärmepumpe muss daher über einen umschaltbaren Kühlkreislauf verfügt. Bei einem Kühlbetrieb wird der Kühlkreislauf der Wärmepumpe invertiert, so dass Heizquelle und Kühlkörper ausgetauscht werden.

Die Wärmeabfuhr aus dem Haus erfolgt nach dem selben Funktionsprinzip wie bei einer Klimaanlagen. Ein Unterschreiten des Taupunktes der Umgebungsluft ist zu verhindern, da sonst Kondenswasserbildung an der Kühloberfläche auftreten kann. Mit einem an den Wärmepumpensteuerung angeschlossenen Raumtemperatur- und Feuchtesensor können solche Störungen umgangen werden. Der besonders niedrige Heizwärmebedarf kann auch zum Erwärmen und Abkühlen mittels einer Luft-Luft-Wärmepumpe ausgenutzt werden.

Dabei wird die Wärme aus der Aussenluft oder der erwärmten, konsumierten Umgebungsluft von aussen auf die Frischzuluft abgegeben. In der Sommersaison kann die kalte Luft in das Wohnhaus geblasen werden. Allerdings kann die Luft im Hochsommer unter Umständen unbehaglich austrocknen. Darüber hinaus ist die simultane Wärmeregulation in Nord- und Süd-Zimmern (ohne zusätzliche Elektro-Heizelemente ) problematisch.

Oft wird daher noch eine klassische, wassergeführte Heizung anstelle der Lufterwärmung eingesetzt - in Kombination mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Je nach Anlage unterscheiden sich die Beschaffungskosten für eine Wärmepumpenanlage erheblich. Wer die Wärmepumpe mit eigenem Photovoltaikstrom oder einem besonderen Ökostromtarif der Wärmepumpe betrieben hat, wärmefrei, aber auch mit Regeneration.

Bei Auswahl eines geeigneten Stromversorgers wie "Lichtblick" können die Wärmegeräte sinnvoll miteinander verbunden und zu einem großen "Schwarmenergiespeicher" angesteuert werden. Somit kann die Heizungsanlage bei Überlastung des Netzes durch eine Überversorgung Elektrizität entnehmen und diese bei Bedarf zur Wärmebereitstellung verwenden. Selbst mit dem aktuellen Energiemix im dt. Stromnetz verbraucht eine Wärmepumpe weniger als die halbe Leistung eines älteren ölgefeuerten Kessels mit einem JAZ von 3,8 oder mehr.

Die Umweltbilanz der Wärmepumpe wird sich mit zunehmendem Grünstromanteil von selbst weiter aufwerten.

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