Stromverbrauch Industrie

Elektrizitätsverbrauch Industrie

Die Industrie hat den höchsten Stromverbrauch in Deutschland. Die Stromaufnahme und die Stromintensität der Branche werden immer wieder zur. Statische Veränderungen im industriellen Stromverbrauch. In der österreichischen Wirtschaft ist die Industrie der mit Abstand größte Stromverbraucher. Dies bedeutet, dass die Energiekosten viermal so schnell sinken, wenn ein Unternehmen seinen Stromverbrauch reduziert.

Der Stromverbrauch wird 2017 weiter steigen (+2,6%).

Der weltweite Stromverbrauch wächst durch die zunehmende Stromnutzung rascher als der Konsum anderer Energieträger. Die Zunahme des weltweiten Energieverbrauchs im Jahr 2017 kommt vor allem aus Asien. 2016 trug der chinesische Stromverbrauch aufgrund der industriellen Belebung und trotz einer Verbesserung der Energieeffizienz mehr als 50% zum weltweiten Wachstum des Stromverbrauchs bei.

Erstmals seit 2013 entwickeln sich die Elektrizitätsnachfrage in Japan, aber auch in Indien, Indonesien und Südkorea. Der Stromverbrauch in den USA war seit 2011 aufgrund von Verbesserungen der Energieeffizienz konstant und sinkt zum zweiten Mal in Folge; er steigt nun in Kanada. Der Stromverbrauch in der EU ist unverändert (Anstieg in Italien, Polen, Deutschland und Spanien, Rückgang in Großbritannien) und steigt in der Türkei.

Auch im Iran und in Ägypten nimmt der Stromverbrauch merklich zu.

Aufteilung des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland

Die Endenergieverbräuche deutscher Firmen sind beträchtlich: 2014 flossen rund 29 Prozentpunkte des Gesamtenergieverbrauchs in die Industrie; weitere 15 Prozentpunkte wurden von Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung aufgewendet. In diesen Sektoren ist der Energieverbrauch seit 1990 gesunken. Inzwischen ist ihr Prozentsatz am Gesamtendenergieverbrauch in Deutschland von 50 auf 43 Prozentpunkte gesunken (2014).

Absolut gesehen heißt das, dass der Stromverbrauch seit 1990 um fast 14% von 4.711 PJ auf 4.043 PJ (2014) gesunken ist. Dies ist auf eine Vielzahl von technologischen Neuerungen durch ständige Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie auf eine Verbesserung der Energie-Effizienz durch die Neustrukturierung der Industrie in den neuen Ländern und die Auslagerung von energieintensiven Produktionen ins benachbarte Ausland zurückzuführen. der Grund dafür ist die Tatsache, dass die Industrie in den neuen Län dern Ländern eine hohe Energieausbeute aufweist.

Energie-Effizienz: Anstrengungen wirken sich aus

In den letzten 40 Jahren ist der Stromverbrauch in der verarbeitenden Industrie stark gestiegen. Dennoch gibt die heimische Industrie immer noch 14,5 Prozentpunkte zu viel für Strom aus. Die globale verarbeitende Industrie birgt ein beträchtliches Potenzial für Energieeinsparungen. Als Einsparpotenzial wurde der Teil des derzeitigen Energieverbrauchs bestimmt, den die Industrie durch den sinnvollen und energieeffizienten Maschineneinsatz erwirtschaften kann.

In den befragten Staaten liegen die Anteile zwischen rund 14 Prozentpunkten und fast 20 Prozentpunkten. In Deutschland wird das Energieeinsparpotenzial auf 14,5 Prozentpunkte geschätzt. Sie ist damit etwas stärker als in Spanien und Großbritannien (14,2 Prozent), aber geringer als in Frankreich (15,1 Prozent) und den USA (15,3 Prozent) oder in den aufstrebenden Märkten China (17,2 Prozent) und Russland (19,1 Prozent).

Die Tatsache, dass Deutschland bei der Energie-Effizienz der Industrie zu den Spitzenreitern zählt, ist auf die bisher umgesetzten effektiven Initiativen zur Energie-Effizienz zurückzuführen. Gleichwohl gibt es noch weitere Einsparpotenziale, insbesondere im schweren Maschinenbau, wo Produktionssteuerungssysteme und drehzahlvariable Motore den Stromverbrauch deutlich reduzieren können. Weil der Stromverbrauch einen immer größeren Prozentsatz des Energieverbrauchs der Industrie ausmacht, wird die Senkung des Energieverbrauchs zu einer immer wichtigeren Aufgabe für das produzierende Gewerbe.

In den letzten 40 Jahren ist der Stromverbrauch der Industrie um das Dreifache schneller gewachsen als der gesamte Energieverbrauch und macht heute mehr als ein Viertel aus. Zugleich sind die Strompreise in den letzten zehn Jahren deutlich angestiegen. Die Reduzierung des Elektrizitätsverbrauchs ist daher von entscheidender Bedeutung für die Wirtschaftskraft des verarbeitenden Gewerbes.

Das Spektrum erstreckt sich von der Optimierung motorischer und automatisierter Systeme bis hin zur Wärmegewinnung aus Fertigungsprozessen zur Energieerzeugung oder zum Heizen. Auf der Grundlage der heute zur Verfügung stehenden energiesparenden Techniken sollten die beteiligten Firmen das minimale Verbesserungspotenzial in den betrachteten Staaten China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Polen, Russland, Skandinavien, Spanien, USA und Türkei schätzwert.

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