Stromverbrauch Luft Wasser Wärmepumpe Einfamilienhaus

Energieverbrauch Luft Wasser Wärmepumpe Einfamilienhaus

muss nur die Heizung ersetzt werden, aber auch das Brauchwasser muss erwärmt werden. Tab.: Kostenvergleich Heizung eines konventionellen Einfamilienhauses mit Wärmepumpen. Die Leistungsaufnahme steigt dadurch deutlich an. Heizkessel - Wärmepumpen Stromverbrauch - Wärmepumpenprüfung.

Noch wichtiger ist jedoch der später geringere Stromverbrauch der Luftwärmepumpe.

Welchen Wirkungsgrad haben WP? ee

Im Neubau haben Heizungsanlagen mit Wärmepumpe einen einmaligen Triumphzug gestartet. Allerdings benötigen sie Elektrizität. Rund 1,4 Mio. Heizungsanlagen sind in der Schweiz in Gebrauch. Dazu gehören 800.000 Ölheizkessel, 200.000 Gasheizkessel, 170.000 elektrische Widerstandsheizungen und rund 130.000 WP. Die Öl- und Gasheizsysteme sind für knapp die Hälfe der CO2-Emissionen in der Schweiz ausschlaggebend. Die Wärmepumpe hingegen ist viel klimaschonender, weil sie viel weniger zum CO2-Ausstoß beiträgt.

Wahrscheinlich ist dies einer der Gründe, warum derzeit in drei von vier Neubauten von Eigenheimen eine Wärmepumpe eingebaut wird. Dagegen sind die Elektrizitätspreise leicht gefallen. Egal ob Heizung, Öl, Gas oder Elektrizität: Die langfristige Preisentwicklung kennt nur eine Seite. Dort, wo es noch nicht energetisch renoviert wurde, kann der Energiebedarf durch eine bessere Wärmeisolierung nahezu um die Hälfte gesenkt werden.

In Sachen Energie-Effizienz leisten sie mehr als herkömmliche Öl- oder Gas-Heizsysteme. Prinzipiell arbeiten sie genau andersherum, wie ein Kühlgerät, das seinen Raum abkühlt und die dabei erzeugte Hitze an die Umwelt abführt. Bei der Wärmepumpe hingegen werden der Luft, der Erdreich oder dem Wasser einige Wärmegrade entzogen. Ist diese z.B. -10°C und ist die Wärmequellentemperatur erhöht, verflüchtigt sie sich im Wärmepumpenverdampfer.

In dem so genannten Verflüssiger überträgt der Wasserdampf seine Energie über einen Wärmeaustauscher in den Trinkwasserkreislauf der Heizungsanlage. Der' Motor' für diesen Vorgang ist die Elektrizität. Je nach Wärmepumpenanlage produziert eine verbrauchte kWh Energie zwei- bis viermal so viel nutzbare Abwärme. Darin wird das über einen Zeitraum von einem Jahr berechnete Quotient aus der zur Raumwärme abgegebenen nutzbaren Wärmemenge und dem zu diesem Zweck benötigten Stromverbrauch beschrieben.

Mit zunehmender Höhe des JAZ ist eine Wärmepumpenanlage umso leistungsfähiger. Das JAZ wird nicht nur durch den Wirkungsgraden der Wärmepumpenanlage beeinflusst, sondern auch durch die Koordination der einzelnen Bauteile, die gewählte Heizungsvorlauftemperatur, das Systemkonzept, die Systemeinstellung und die Ausführungsqualität. "Es handelt sich um ein komplexes System", sagt Jürg Nipkow, Wärmepumpenexperte bei der Direktion für Energie-Effizienz (S. A.F.E., www.energieeffizienz.ch).

Dies bedeutet, dass die Hälfe des Heizbedarfs durch Elektrizität abgedeckt werden muss. Nipkow nennt die Ursachen in Billigbauteilen, unzureichender Planung und Anlagensteuerung sowie zu hoher Vorlauftemperatur des Heizungswassers für zu kleine Heizkörper. Die Ursache dafür liegt in der Untersuchung mit Verdichtern und Lüftern, die mit einer konstanten Geschwindigkeit arbeiten, und zwar in Abhängigkeit vom tatsächlichen Wärmeverbrauch.

Der Stromverbrauch wird dadurch reduziert. Jürg Nipkow ist mit den heute verfügbaren Bauteilen ein jährlicher Leistungsfaktor von mind. 6 möglich. Ein solches hocheffizientes Gesamtsystem umfasst auch großzügig dimensionierte Wärmeaustauscher, Wasser statt Eisschutz in den Erdwärmesonden, Zirkulationspumpen der Wirkungsgradklasse A (siehe www.topten. ch) und eine ausgeklügelte Steuerungssystem. Im Vergleich zu einem fehlerhaften Gesamtsystem mit einem JAZ von 2 oder einem moderaten JAZ von 3 benötigt ein solches Gesamtsystem nur ein drittel oder die halbe Leistung.

Ausschlaggebend ist laut S. A. F. E. Experte Nipkow auch die kleinstmögliche Wärmeabstrahlung zwischen der Heizquelle und der Vorlauftemperatur des Heizungswassers. Luftquellwärmepumpen haben hier einen großen nachteiligen Effekt gegenüber Erdwärmesonden- oder Grundwasserwärmepumpen: Die Außenlufttemperatur ist im Sommer natürlich sehr niedrig - die Abweichung zur Heizungsvorlauftemperatur ist dementsprechend hoch. Deshalb empfiehlt Nipkow von Luftwärmepumpen ab.

Der S. A. F. E. Experte der S. A. F. E., Herr Dipl.-Ing. Jürgen Nipkow, beschreibt die zunehmende Ausbreitung der Wärmepumpe in der Schweiz als eine Erfolgsstory. "Doch die Wärmepumpenindustrie und ihr Förderverein haben aufgrund ihres großen Erfolges, ihrer hohen Arbeitsbelastung und ihres hohen Kostendrucks die technologisch machbare Wirtschaftlichkeit nicht konsequent weiter vorantreibt. "Der Wirkungsgrad von WPs stagniert seit Jahren, teilweise auch nachlassend.

Peter Hubacher, Leiter der Qualitätskontrolle der Förderstiftung Wärmepumpen (www.fws. ch), kommentiert in gleicher Weise: "In der Aufschwungsphase sprangen immer mehr "Experten" und Unternehmen mit unzureichender Ausbildung auf den Wagen. Überall ist Raumluft anwesend und kann ohne spezielle Genehmigung als Heizquelle verwendet werden. Geothermie-Sonden sind in der ganzen Schweiz bewilligungspflichtig, in einigen Bezirken sind Erd- und Bodenregister geführt, und dank einer fast konstanten Wassertemperatur ist das Grundwasser3) als Heizquelle für die Wärmepumpenheizung nutzbar.

Für den Einsatz einer Wasserwärmepumpe ist eine Genehmigung erforderlich. Abgeltungen; Energiereferenzfläche 200 m2, Wärmebedarf: 25'000 kg /h; Stromverbrauch Erdwärmepumpe: 7350 kg /h; Luftwärmepumpe: 9600 kg /h; Strompreis: 8 kg /kWh, 19,5 kg /kWh, Winterwärmepumpentarif HT 15 kg /kWh, Winterwärmepumpentarif NW 11 /kWh. Gegenüberstellung: Jährliche Kosten Ölheizung: Fr. 4800 - inkl. CO2-Steuer (Heizölpreis Fr. 80 -/100 l); Jährliche Kosten Gasheizung: Fr. 4100 - inkl. CO2-Steuer (Gaspreis 7,1 Rp./kWh).

Quellen: Jahreskostenvergleich für Heizungsanlagen, WWF Schweiz & AEE. Neubauten: 4. JAZ-Garantie (JAZ), inkl. Installation von Strom- und Wärmezählern. Der Leistungskoeffizient (COP) ist keine Gewähr für ein gutes Gesamtsystem! Umbau/Heizsanierung: Die Berechnung des neuen Energieverbrauchs erfolgt auf der Grundlage der zur Verbesserung der Wärmeisolierung zu ergreifenden Maßnahmen. Wählen Sie den Lieferanten oder Monteur ( fordert unter ? eine Erfüllungsgarantie nach dem BFE an.).

Garantierte jährliche Arbeitsleistung (JAZ), einschließlich der Installation von Strom- und Wärmezählern. Der Leistungskoeffizient (COP) ist keine Gewähr für ein gutes Gesamtsystem!

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