Stromverbrauch Stiftung Warentest

Energieverbrauch Stiftung Warentest

Ihr Wohnort[PLZ] und der jährliche Stromverbrauch in Kilowattstunden. Messen Sie Temperatur, Wasserverbrauch und Stromverbrauch. Dr. Holger Brackemann, Untersuchungsleiter der Stiftung Warentest. Zehn davon wurden von der Stiftung Warentest getestet.

Die Stiftung Warentest verwendete das deutsche Bewertungssystem.

Energieverbrauch - Wo Einsparung viel bewirkt....

Zur Jahreswende haben viele Stromversorger ihre Preise deutlich angehoben. Insbesondere in Privathaushalten, die ihr Warmwasser mit Elektrizität heizen, elektrische Heizgeräte bedienen oder oft viele Glühlampen verbrennen, besteht das Risiko von erheblichen Kostensteigerungen. Fazit: Das Sparpotenzial in vielen Häusern beträgt mehrere hundert im Jahr. Beispiel: Für eine Gastfamilie, die Warmwasser mit Elektrizität erwärmt, kann allein das Duschwasser 635 EUR pro Jahr ausmachen.

Wenn Sie die Altdusche durch eine Spardusche ersetzen und das Seifenwasser abstellen, sparen Sie rund zwei Dritteln - rund 425 EUR. Derjenige, der im Sommer in einem Raum mit einem Gebläseheizer heizt, weil der Normalheizkörper nicht ausreichend ist, bezahlt ca. 270 EUR mehr. Mit der optimierten Gaszentralheizung fallen dagegen nur Heizkosten von 70 EUR - 200 EUR weniger an.

Einsparungen: 74 Prozentpunkte. Ältere Wärmepumpen sind oft die grössten verborgenen Stromfresser im ganzen Jahr. In einem Einfamilienhaus kann dies 160 EUR pro Jahr kosten. Eine Börse erspart somit rund 145 EUR Stromkosten pro Jahr - 90 vH. Wenn Sie Ihren CRT-Fernseher durch einen Flachbildfernseher ersetzen, senken Sie Ihre jährlichen Stromkosten von 58 auf 26 EUR - eine Einsparung von 55 vH.

Wenn sie jedoch an ältere AV-Receiver angeschlossen werden, kann sich der Stromverbrauch wiederverdreifachen. Ältere Kühl-Gefrierkombinationen können jährliche Stromkosten von 130 EUR im Haus verursacht werden. Die modernen Sparanlagen sind mit 65 EUR zufrieden. Wenn Sie den Gefrierschrank von der heißen KÃ?che in den kalten Weinkeller verlegen, sparen Sie auch erheblich. 10 °C niedrigere Umgebungstemperatur reduziert den Energieverbrauch um ein Viertel. Hierdurch wird der Energieverbrauch reduziert.

Andere Tricks: Das Shoppen mit einer Kühlertasche erspart unnötige Kühlung der Lebensmittel. Der Austausch von energiefressenden Glühlampen durch LED und Energiesparlampen in den bedeutendsten Beleuchtungskörpern reduziert die Stromkosten um 75 vH.

Energie-Label - Warum die Elektrogeräte in der KÃ?che mehr konsumieren als im Laboratorium?

Aber sind die Informationen auf dem Etikett mit der Praktik vereinbar? Im Mittelpunkt der Untersuchung (Closing the'Reality Gap' - Ensuring a Fair Energy Labels for Consumers) stehen Kühlschränke, Fernseher und Geschirrspüler. In der Realität schwankt der Stromverbrauch in der Regel nach oben, im Extrem um das Zweifache. In unseren Messungen an 110 Kühlschränken inklusive Wochenendshopping benötigen die Verbraucher durchschnittlich 16 Prozentpunkte mehr Energie als nach EU-Standard gemessen.

Der Stromverbrauch von Haushaltsgeräten ist in den letzten Jahren jedoch zurückgegangen. Eine zweite Besonderheit der Kennzeichnungsvorschriften wird für Ofenrohre deutlich: Häufig werden für die Klassifizierung gewisse Formulierungen verwendet, wie z.B. der Stromverbrauch pro Füllgut. Für Öfen gibt es klare Unterscheidungen zwischen dem "Standardverbrauch" und dem Stromverbrauch unter Realbedingungen in der Kueche.

Der Grund dafür ist, dass der Energiebedarf pro Ofenvolumen für die Klassifizierung der Etiketten entscheidend ist. Nach der EU-Norm ist es zulässig, die Einschübe und Roste aus dem Feuerraum zu entfernen. Die Kennzeichnung des Ofens mit A+ oder B hängt vom wirtschaftlichsten Geräteprogramm ab - bei einigen Herstellern ein wenig benutztes Sonderprogramm.

Die EU-Norm berücksichtigt nicht, dass viele Backofenbenutzer in der Regel oft einen Bratensatz oder eine Kasserolle in den Backofen drücken, d.h. wesentlich mehr aufbringen. Der Stromverbrauch von Waschmaschinen ist enorm. Hierbei legt der Konsument eine bestimmte Körpertemperatur und eine Art von Wäsche fest (z.B. "60° C Baumwolle") und rechnet mit einem sauberen Ende.

Der Wascheffekt ist in der Regel derselbe wie bei einer kürzeren Waschung bei einer höheren Tempera. Stimmt das Etikett nicht? Das Etikett kümmert sich nicht um die Wäschetemperatur und die Wäschedauer, es erfragt den Energiebedarf pro kg gewaschener Ware. Viele andere Programmierungen von modernen Geräten werden bei der Etikettenkennzeichnung nicht berücksichtigt. Kurzwaschprogramme an Waschmaschinen oder Automatenprogramme an Geschirrspülern verbrauchen jedoch immer deutlich mehr Elektrizität als der Eco-Modus, und der Mehrverbrauch beträgt oft 50-prozentig.

Meistens erfüllen die Produzenten die EU-Norm, aber die Konsumenten nutzen die Anlagen in der Praxis unterschiedlich. Auf dem Etikett ist angegeben, ob ein Produkt viel oder wenig Strom benötigt. Inwieweit dies der Fall ist, richtet sich aber auch nach der Übung in der KÃ?che, im Bad und im Keller. Übrigens, der Energiebedarf pro kg Wäschestück ist nicht nur von der Wahl des Programms, sondern auch von der Belastung abhängig:

Bei nur halber Auslastung der Anlage erhöht sich der Stromverbrauch pro kg Waschgut um etwa die Haelfte - unabhaengig davon, ob das Programm Eco oder Normal verwendet wird. Viele Verbraucher benötigen in der Regel mehr Energie, als es die entsprechende Energiekennzeichnung vorschlägt. Danach unterscheiden sich die Informationen auf dem Etikett und der tatsächliche Konsum oder das tatsächlich nutzbare Produkt.

In der aktuellen Diskussion um die EU-Labels zeigt sich einmal mehr, dass die Kriterien für die Energie-Labels für die Konsumenten nicht transparent sind - und nicht praktisch genug.

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