Stromvertrag Kündigen bei Umzug

Kündigung des Stromvertrages im Falle einer Standortverlagerung

Wenn Sie umziehen, ist die Situation anders: Sie müssen den Vertrag selbst kündigen, wenn der Vertrag dies zulässt. Der Lieferant wird Sie benachrichtigen, wenn er von dem Umzug erfährt. Ein Stromvertrag endet automatisch, aber nie - mindestens eine Benachrichtigung an den bisherigen Lieferanten ist notwendig. Im Falle von alternativen Stromverträgen können die Bedingungen und Kündigungsfristen sehr unterschiedlich sein. Diejenigen, die Strom aus der Grundversorgung beziehen, können ihren Vertrag mit einer Frist von zwei Wochen zum bevorstehenden Umzug kündigen.

Elektrizitätsversorger kündigen mit dem Umzug - so geht es weiter

Wenn Sie umziehen, können Sie den Mietvertrag mit Ihrem Stromversorger unter Beachtung der gesetzlich vorgeschriebenen Frist kündigen, wenn Ihr Stromversorger der Basisversorger ist, sind dies 14 Tage. Im Falle von alternativen Stromverträgen können die Bedingungen und Fristen sehr verschieden sein. Möchten Sie den Mietvertrag mit Ihrem Stromversorger kündigen, müssen Sie die jeweils individuelle Vertragsdauer und Ankündigungsfrist einhalten.

Die Situation ist jedoch anders, wenn Sie sich bewegen. Sie können in diesem Falle den abgeschlossenen Mietvertrag unter Beachtung der gesetzlich vorgeschriebenen Zweiwochenfrist kündigen, wenn Ihr Stromversorger auch der Basisversorger ist. Bei einem Umzug ist es unerlässlich, dass Sie den Mietvertrag mit Ihrem lokalen Stromversorger fristgerecht kündigen.

Ist Ihr Stromversorger auch der Hauptlieferant, können Sie den Mietvertrag mit einer Frist von zwei Kalenderwochen bei einem Wohnungswechsel kündigen. Wenn Sie Ihren Stromvertrag mit dem Grundlieferanten aus einem anderen Grunde kündigen möchten, müssen Sie eine Frist von 4 Kalenderwochen einhalten. Vertragsdauer und Ankündigungsfrist finden Sie in Ihrem privaten Stromvertrag, da Stromkontrakte verschiedene Ankündigungsfristen und Vertragsbedingungen beinhalten können.

Wenn Sie Ihren Elektrizitätsbezug jedoch beim Grundlieferanten tätigen, ist die Ankündigungsfrist kurz. Beenden Sie den Mietvertrag mit Ihrem Stromversorger, wenn Sie umziehen, unter Beachtung der Zweiwochenfrist. Der Widerruf muss nicht in einer besonderen Weise geschehen, sondern muss in schriftlicher Form erfolgen. Der Widerruf muss in jedem Fall gültig sein. Füge in der Betreffzeile einen Hinweis hinzu, dass du den Stromvertrag aufgrund einer Verlegung kündigst.

Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der Stromversorger Ihnen die Frist von zwei Wochen einräumt. Achten Sie darauf, dass Sie den aktuell gemessenen Wert und die Zählerzahl im Stornierungsschreiben angeben. Fordern Sie abschließend eine Stornierungsbestätigung für Ihre Dokumente an.

Besonderer Hinweis: Ab wann kann der Stromvertrag beendet werden?

Im Falle einer Erhöhung der Preise haben Sie immer ein Vorzugsrecht. Im Falle eines Umzugs steht das Recht zur Vertragsauflösung auch in besonderen Fällen zu. Ein besonderer Hinweis wird nicht immer gegeben: Dieser Beitrag befasst sich mit Sonderkündigungsrechten und in welchen besonderen Fällen Sie Ihren Stromversorger kündigen können. Welches ist das Recht zur außerordentlichen Beendigung? Die Sonderkündigungsrechte erlauben nach dem Gesetz eine unilaterale und frühzeitige Beendigung.

Der Sonderkündigungsschutz ist so ausgestaltet, dass der Begünstigte mit verkürzter Kündigungsfrist vom Arbeitsvertrag oder der Leistung zurücktreten und ohne Beachtung der vorgegebenen Kündigungsfrist kündigen kann. Sonderkündigungsrechte können sich aus dem gesetzlichen Rahmen oder aus vertraglichen Vereinbarungen ergaben. Eine solche Beendigung wird oft in Erwägung gezogen, wenn einzelne vertragliche Bedingungen (z.B. Preiserhöhung) unilateral verändert werden.

In diesem Rahmen ist das Kündigungsrecht im Rahmen des Energiewirtschaftsgesetzes (§ 41 Abs. 3 EnWG) in besonderen Fällen geregelt: Die Anbieter informieren die Endverbraucher frühzeitig, jedenfalls aber vor dem Ende des regulären Abrechnungszeitraums, transparent und nachvollziehbar über jede geplante Vertragsänderung und über ihr Widerrufsrecht. Wenn der Anbieter die Bedingungen des Vertrages unilateral ändert, kann der Endverbraucher den Auftrag fristlos kündigen.

Dementsprechend muss der Stromversorger seine Abnehmer bei Änderungen der Vertragskonditionen (Preisänderungen oder Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen) und über die Möglichkeit in verständlicher/transparenter Form aufklären. Diese findet immer vor dem Ende der regulären Abrechnunsperiode statt und sollte einen Vermerk über das Recht auf Kündigung enthalten. Ab wann kann der Stromvertrag im Falle einer außerordentlichen Kündigung beendet werden und wovor muss ich achten? In vielen Stromverträgen sind Bestimmungen enthalten, die eine besondere Kündigung aussschließen.

Es ist für den Stromverbraucher schwierig, einen allgemeingültigen Spezialfall zu identifizieren und richtig zu beurteilen. Stromverbraucher, die ihren Elektrizitätsbezug beim Grundlieferanten tätigen, können die gesetzlich vorgeschriebene Sonderkündigungserklärung einfacher anwenden. Spezialkunden des selbst gewählten Stromversorgers müssen oft die Auftragsbedingungen sorgfältig durchlesen und die ergänzenden AGB-Klauselpunkte beachten. Der Preisanstieg oder die Anpassung ist gesetzlich vorgeschrieben und muss vom Stromlieferanten beachtet werden.

Für den Falle einer Strompreisveränderung gilt prinzipiell ein Vorkaufsrecht. Dies kann für den Falle, dass der Stromversorger die Kostenanpassung nicht zu verantworten hat, wie im Falle einer Veränderung der EEG-Abgabe, vertragsgemäß ausgeklammert werden. Wie auf Preiserhöhungen geantwortet werden kann, regelt das Recht der Stromversorgungsverordnung (§ 5 Abs. 2 und 3 StromGVV):

StromgGVV 5 Abs. 2 Preisänderungen werden erst nach Ankündigung gültig und müssen spätestens sechs Monate vor der Preisänderung stattfinden. Der Änderungswunsch muss eine schriftliche Benachrichtigung an den Stromverbraucher (Umfang, Ursache und Bedingungen der Veränderung sowie einen Verweis auf die Rechte des Kunden) gemäß Ziffer 3 und die Informationen gemäß 2 Abs. 3 S. 1 Nr. 5 und S. 3 in klarer und unmissverständlicher Weise enthalten.

Für den Falle einer Veränderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder Zusatzbedingungen hat der Auftraggeber das Recht, den Auftrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Abänderungen fristlos zu kündigen. Von § 5 Abs. 2 und 3 StromGVV sind in der Regel andere Bestimmungen zulässig und können durch die AGB' s außer Kraft gesetzt werden.

Das besondere Kündigungsrecht bei einem Umzug ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Allerdings ist die Situation etwas komplizierter als bei der Erhöhung der Strompreise. Unbegrenzte StromaufträgeDiese Stromaufträge können ohne weitere Ankündigung beendet werden, wenn Sie sich unter Beachtung der Ankündigungsfrist bewegen. Temporäre StromverträgeDie genannten Stromlieferverträge enthalten oft eine Mindestvertragsdauer, die es den Stromverbrauchern untersagt, ihren Vertrag zu kündigen, wenn sie umziehen. Daher muss der Stromverbraucher während des Umzugs auch den geschlossenen Stromvertrag mitübernehmen.

Vom Sonderkündigungsbrief bei einem Umzug gibt es zwei Ausnahmen: Wenn der Stromverbraucher bei einem Umzug mehr für seinen eigenen Elektrizitätsbedarf (anderer Versorgungsbereich) zum selben Strompreis zahlen muss. Diese ist gleichbedeutend mit einer Preissteigerung zu bewerten und sollte durch eine besondere Mitteilung aus dem Auftrag behoben werden. Darüber hinaus gibt es im Falle einer Standortverlagerung die Moeglichkeit, von seinem besonderen Kündigungsrecht Gebrauch zu machen, wenn z.B. der derzeitige Stromlieferant das Versorgungsfeld nicht bedeckt und damit dem Stromverbraucher keine weitere Versorgung garantiert ist.

Eine eventuelle Beendigung muss in schriftlicher Form erfolgen. In diesem Fall ist eine Kündigung erforderlich. Jeder, der einen Stromvertrag storniert, sollte seine Stornierung in schriftlicher und schriftlicher Form vorlegen. In den Stromverträgen sind Kündigungsklauseln enthalten, in denen auch die jeweils von Ihnen gewählte Ausgestaltung festgelegt ist. Empfehlung einer schriftlichen, selbst unterschriebenen Stornierung per eingeschriebener Post. Die Beendigung in schriftlicher Form ermöglicht die Einreichung der Beendigung per e-Mail.

Die schriftliche Beendigung setzt voraus, dass die Beendigung in schriftlicher Form erfolgt und mit einer eigenständigen Signatur versehen ist. Stromlieferant leugnet Kündigungsrecht: Wie wird der Handel abgewickelt und was ist zu beachten? In einem noch nicht geklärten Sonderfall weigert sich der Stromkunde, das besondere Beendigungsrecht im Falle einer Erhöhung der Preise aufgrund der EEG-Abgabe in Anspruch zu nehmen. Das Verbraucherzentrum Rheinland-Pfalz empfiehlt den Bestandskunden, die Schiedsstelle Strom einschalten und solche Sachverhalte zu meldet.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung ist klar geregelt und lässt jede (negative) Änderung des Vertrages und damit jede Kursänderung mit einer außerordentlichen Kündigung ohne Einhaltung einer Frist zu. Grundversorgung: Ein Energieversorger, der die meisten Verbraucher innerhalb eines Netzgebiets nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) beliefert (§ 36 Abs. 1). Grundversorgungstarif: Dies ist der Strompreis, den der Basisversorger allen Menschen, die eine Versorgungsstelle in seinem Gebiet unterhalten, bieten muss.

Spezialkunde: Alle Stromverbraucher, die ihren Elektrizitätsbezug nicht über Basislieferanten abwickeln, werden unweigerlich als Spezialkunden klassifiziert. Mindestvertragsdauer: Hiermit wird das frühestmögliche Kündigungsdatum festgelegt. Preiserhöhungen: Erhöhungen der bekanntesten Sätze. Bei den Allgemeinen Verkaufsbedingungen (kurz AGB) handelt es sich um vorgefertigte Auftragsbedingungen für den Auftraggeber. Weiterführende Begriffsdefinitionen findest du in meinem Stromkomplex. Ein Anstieg der Preissteigerung ist keinesfalls ein Anlass, sich zu nerven.

Jeder Strompreisanstieg sollte als Gelegenheit gesehen werden, zu einem günstigen Stromversorger zu wechseln. Die Sonderkündigungsrechte haben einige Fallstricke, die noch nicht rechtssicher reguliert sind. Die Stromversorger untersagen sowohl bei einer Erhöhung der EEG-Abgabe das Kündigungsrecht, als auch bei einer Verlagerung muss oft der Stromvertrag mitgenommen werden. Beachten Sie daher die kurzen Laufzeiten und die kurzen Fristen, die Ihnen eine rasche Beendigung ermöglichen.

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