Vattenfall Stromtarife

Tarife von Vattenfall Electricity

Sammeln Sie optimal Cashback- und Bonuspunkte für Einkäufe bei Vattenfall und anderen Online-Shops. Die Umsetzung wäre auch eine Chance für RWE, Vattenfall & Co. Bei Vattenfall wird Windkraft zur Wärmegewinnung genutzt. In Hamburg wurde eines der grössten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen Deutschlands in betrieb gesetzt. Bei kurzfristiger Überversorgung mit Elektrizität aus erneuerbaren Energieträgern soll die neue Fabrik genutzt werden.

Mit dem neuen Elektrokessel von Vattenfall in Hamburg soll in Spitzenzeiten Heizwärme erzeugt werden und kann auch in Zukunft Windkraft in Heizwärme umgewandelt werden.

Vattenfall hat sich zum Ziele gesetzt, die erneuerbaren Energieträger in Zukunft verstärkt in das Energieversorgungssystem zu integrieren und die Branchenkopplung voranzutreiben. Nach anderthalb Jahren Bauphase ist die Montage des neuen Elektrokessels in der Hamburg-Harolinenstraße beendet. Schon im Rahmen der Inbetriebnahme im Laufe des Monats Septembers speiste das neue Vattenfall-Werk die erste Kilowattstunde Strom in das Fernheizungsnetz Hamburg ein.

Für den Fall einer kurzzeitigen Überversorgung mit Elektrizität aus erneuerbaren Energieträgern ist der Einsatz der Anlagen vorgesehen. "Damit wird der Einsatz von fossilen Brennstoffen zur Wärmeerzeugung reduziert und der CO2-Ausstoß reduziert", sagt Bauleiter Bernd Gross. Vattenfall hat zum Zweck, die erneuerbaren Energieträger verstärkt in das Netz zu integrieren und mit anderen Branchen zu vernetzen.

Mit der verstärkten Nutzung von regenerativem Elektrizitätsbedarf für die Wärmeerzeugung oder für Industrieprozesse und dem Ersatz fossiler Brennstoffe will das Unterneh-men wesentliche Weichenstellungen auf dem Weg zur Energierevolution vornehmen. Als eines der großen Projekte des "Norddeutschen Energiewendeprozesses (NEU) 4.0" soll mit dem Kraft-Wärme-Kopplungswerk untersucht werden, wie die technologischen und ökonomischen Randbedingungen sein müssen, um eine solche für den Energiewendeprozess wirtschaftliche Kläranlage betrieben zu können.

Ziel der Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschung und Verwaltung ist es, über Ländergrenzen hinweg zu demonstrieren, wie die gesamte norddeutsche Region mit 4,5 Mio. Menschen bis 2035 zu 100 Prozentpunkten mit erneuerbarer Energie gesichert und verlässlich beliefert werden kann.

Stromversorger betrügen CO2-Emissionen

In den Stromprodukten der meisten Energieversorger ist wesentlich mehr kohlebefeuerter Strom vorhanden, als in der eidg. Strom-Kennzeichnung anzugeben ist. Dadurch verursachen die von nahezu allen Energieversorgern für die Verbraucher bezogenen Energien bis zu 83 Prozentpunkte mehr an klimaschädlichem Kohlendioxid als an die Verbraucher weitergegeben werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Strom- und IT-Unternehmens LichBlick unter 50 großen deutschsprachigen Energieversorgern.

Im Strombereich werden die gesetzlich geforderten Daten über die Schadstoffemissionen in der Praxis weit überschritten. Die RWE-Tochtergesellschaft innogy versorgt alle betrachteten Versorgungsunternehmen mit dem am stärksten klimaschädlichen Elektrizitätsbedarf. Jede kWh Elektrizität erzeugt im Mittel aller von der Innogie angebotener Vergütungen 813 g CO² (CO2). Dies sind 64% mehr als der amtliche Grenzwert von 495g.

Ein höherer durchschnittlicher CO2-Ausstoß als gesetzlich vorgeschrieben wird auch durch die Elektrizitätsangebote namhafter Lieferanten wie z. B. den Pfalzwerken, EWE, Vattenfall, Eon, Vattenfall, Eon, Leer, Vattenfall, DB und Yello Stroms verursacht. Für das Unternehmen liegen die tatsächlichen CO2-Emissionen gar 83 Prozentpunkte über dem im Strommix der Provider publizierten Betrag. Basis für den Klimacheck ist die gesetzlich vorgeschriebene Stromabzeichnung, die jeder Lieferant bis zum Stichtag des ersten Quartals eines jeden Geschäftsjahres publizieren muss.

Die Lieferanten müssen im Strommix des Unternehmens die Bezugsquellen für ihre Abnehmer und die durchschnittliche CO2-Emission aller verkauften Stromerzeugnisse aufzeigen. Die Energieversorger erhalten eine gesetzliche Vorschrift, die ihren Elektrizitätsbedarf klimaschonender als bisher ausweist. Das liegt daran, dass jeder Energieversorger bis zu 45 Prozentpunkte des nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz subventionierten Ökostroms in das Label aufnehmen darf - auch wenn die Lieferanten diesen nach dem EEG erzeugten Elektrizität nicht für ihre Abnehmer abnehmen.

Mit der virtuellen Gutschrift von klimafreundlichem EEG-Strom wird auch die CO2-Bilanz der Strompreise optimiert - allerdings nur auf dem Silber. Deshalb hat das Unternehmen für seinen Klimacheck berechnet, wie der Strom-Mix der großen Anbieter ohne den obligatorischen EEG-Anteil ausfällt und wie hoch der CO2-Ausstoß des tatsächlich bezogenen Stroms ist. So weist Vattenfall in seiner Firmenstromkennzeichnung einen Gesamtanteil von 50 Prozentpunkten an Ökostrom aus.

Der Energieversorger hat für seine Abnehmer nur 17 Prozentpunkte an Grünstrom bezogen. Andererseits beläuft sich der Marktanteil fossiler Brennstoffe auf nur 48 Prozentpunkte, während er bei 80 Prozentpunkten liegen dürfte. Anstelle der genannten 385 g emittiert Vattenfall-Strom durchschnittlich 644 g CO², das sind 67% mehr. Daher richten die meisten Konsumenten durch ihre Strombezüge höhere Umweltbelastungen an als erwartet.

Bei einem Vierpersonenhaushalt mit einem Jahresbedarf von 3500 kWh verursacht die Stromerzeugung von Innogy durchschnittlich 2,8 t CO 2, von Vattenfall 2,3 t und von den Pfalzwerken 2,4 t auf. In den aktuellen Regierungsverhandlungen ruft LichtBlick CDU, CSU und SPD auf, eine klare und redliche Stromverteilung zu unterstützen. In Zukunft dürfen Energieversorger nur noch die Mengen an Energie melden, die sie für ihre Abnehmer beziehen, und CO2-Emissionen richtig deklarieren.

"Denn auch mit Elektrizität kann nur das, was drin ist, darauf geschrieben werden", sagt Lücking.

Mehr zum Thema