Verbraucherzentrale Strom Vergleich

Lastschwerpunktstromvergleich

Wir begrüßen Sie auf der Website der Verbraucherzentrale in Leipzig", erklärt Christina Wallraff von der Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen. Handschriftenbericht Haupt: Luxusstrom. Der Caritasverband Mannheim e. V. Verbraucherzentrale NRW e.

V.," warns Matthias Bauer of the consumer advice centre in Stuttgart.

Untergrundverträge:: Reklamationen über Mivolta

Seit einigen Woche registriert die Verbraucherzentrale viele Reklamationen über den Stromversorger Misolta in Deutschland. Nach Angaben der Konsumenten wurden Energielieferverträge in den Hintergrund gedrängt und sie haben sich nicht damit einverstanden erklärt. Überraschenderweise erhalten die Konsumenten nach einem Werbegespräch eines Stromversorgers einen kurzen Bericht, in dem sie als neue Stromkunden willkommen geheißen werden. Sie wurde per Mail über ihren neuen Energielieferungsvertrag durch die Firma Misolta aufgeklärt.

Bislang hatte die 85-Jährige ihren Strom vom lokalen Basisversorger beziehen können. Sie hatte keinen Lieferantenwechsel in Auftrag gegeben. Es ging um die Energieversorgung und die Einsparungsmöglichkeiten. Mivolta war ebenfalls gesunken. Sie hatte diesen Aufruf als Werbeanzeige abgelehnt und einem Lieferantenwechsel nicht zugestimmt. In diesem Fall hat sie sich an die Adresse von H. H. gewandt. Auch andere Betreffende aus Schleswig-Holstein berichteten von einer ähnlichen Situation.

"Der unerwünschte Lieferantenwechsel ist ein immer wieder auftretendes Problem", sagt Julia Buchweitz, Rechtsanwältin in der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Anschließend wird der lokale Basislieferant wieder übernommen. Die rechtliche Beratung durch die Verbraucherzentrale kann Ihnen helfen, Ihren Brief zu schreiben. Die Grundversorgungstarife sind in der Regel die teuersten Lösungen, daher wird in vielen FÃ?llen ein bewusstes Wechseln des Stromversorgers empfohlen.

Spezielle Verträge mit dem lokalen Basislieferanten oder anderen Dienstleistern eröffnen die Chance, Kosten zu senken. Auskunft dazu gibt die Energieberatungsstelle der Verbraucherzentrale. "Je öfter sich die Konsumenten verändern, umso mehr kommt die Preisbildung des Markts in Bewegung", beschreibt Julia Buchweitz ihren Vorfall. Die Marktbeobachtung unter dem Oberbegriff der Verbraucherzentrale überwacht den Strommarkt, untersucht die Entwicklung und stellt Mängel fest.

Nach Verivox: 2018 218 Lieferanten mit Kostensteigerungen

Die Strompreise für die privaten Haushalte sind in letzter Zeit ruhig geblieben. Viele Energieversorger haben für 2019 eine Erhöhung der Vergütung bekannt gegeben. Der Strom wird für viele deutsche Privathaushalte im neuen Jahr erheblich verteuert. Bei zahlreichen Grundversorgern stiegen die Kosten um im Durchschnitt 4 bis 5 vH. In einem Dreierhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 4000 kWh bezahlt dann nach Kalkulationen des Gegenübers Verivox rund 55 EUR mehr pro Jahr.

Den Preisanstieg rechtfertigen die Energieversorger mit ihren erhöhten Bezugspreisen für Strom. Nach Angaben der BA war der Durchschnittsstrompreis in diesem Jahr weitestgehend konstant. Kurze Zeit vor Ende der Ankündigungsphase für eventuelle Preissenkungen an diesem Donnerstag - sechs Monate vor dem Jahresende - registrierte Verivox 218 Lieferanten mit Preistreiberhöhungen im Dezember auf der einen und zum anderen.

Eine ähnliche Sichtweise hat das Check24-Portal: 160 lokale Stromanbieter haben bereits ihre Tarife angehoben oder Steigerungen bekannt gegeben. "Die Erfahrung zeigt, dass in den kommenden Woche weitere Lieferanten zu uns stoßen werden", sagt Oliver Bohr, Geschäftsführer von Checker24 und verantwortlich für den Bereich Energy. Laut Verivox wurden bisher vor allem in Baden-Württemberg und Hessen viele Tariferhöhungen bekannt gegeben. Beim zweitgrößten deutschsprachigen Stromanbieter Eon und der RWE-Tochter Innogy blieb der Stromverbrauch zum Jahresende unverändert, wie die Pressesprecher beider Firmen feststellten.

Gemeinsam haben die in Essen ansässigen Unternehmen rund zehn Mio. Strom- und Garkunden in Deutschland. Das begründen die Lieferanten mit der Tatsache, dass die Einkaufskosten in den letzten zwei Jahren um mehr als die Haelfte angestiegen seien, kuendigte der Industrieverband BdEW an. Geringfügige Reduzierungen bei anderen Komponenten des Energiepreises konnten den Zuwachs nicht kompensieren.

Für 2019 wird die EEG-Abgabe für Wind- und Solarkraftanlagen von 6,79 auf 6,405 Cents pro kWh gesenkt, wie die vier großen nationalen Stromnetzbetreiber 50Hertz, Emprion, Tennet und TransnetBW berichten. Auf die Abgabe entfällt etwa ein Viertel des von privaten Haushalten und den meisten Unternehmen gezahlten Stromverbrauchs. Der Betrag der Stromnetzbetreiber wurde mit 0,416 Cents pro kgh angegeben.

Es ist beabsichtigt, den kostspieligen Anschluss von Windenergieanlagen an Nord- und Ostsee an das Elektrizitätsnetz zu errichten. Diese Position ist größer als die Ersparnis von 0,385 Cents bei der EEG-Abgabe. Das allein macht die Elektrizitätsrechnung teuerer - wenn die Betreiber beide Abgaben vollständig an die Verbraucher weitergeben. Verbraucherschuetzer bemaengelten diese Behauptung. "Die Energieversorger haben sich bei sinkenden Börsenkursen vor einigen Jahren auf ihre Langfristverträge bezogen und die eingesparten Beträge nicht an ihre Abnehmer weitergegeben", sagt Udo Sieverding, Energierexperte der Verbraucherzentrale NRW.

"Nun sind sie mit Preissteigerungen bei steigender Börsennotierung auf dem besten Weg. "Die BNetzA geht davon aus, dass der Beschaffungskostenanteil am Stromverbrauch bei rund 22% liegt. Zum Bilanzstichtag ist von der zuständigen Stelle ein durchschnittlicher Stromverbrauchspreis für alle Vertragstypen von 29,88 Cents pro kWh berechnet worden. Seit 2016 bewegen sich die Preise auf diesem Level. Nach neuen Angaben der BNetzA verfügen noch fast 28 Prozentpunkte der privaten Haushalten über einen Auftrag für die klassische Basisdienstleistung mit vergleichbar höheren Tarifen.

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