Verbraucherzentrale Stromanbieter

Konsumentenberatung Stromversorger

Diese finden Sie auf den Energieberatungsseiten der Verbraucherberatungsstellen. Stromlieferanten sind verpflichtet, Informationen über die Erzeugung an die Endverbraucher weiterzugeben. Deshalb hat die Verbraucherzentrale sogar Fuxx verklagt. Möchten Sie eine Beschwerde über einen Stromversorger an uns weiterleiten, nutzen Sie bitte zunächst unser Suchfenster, um nach diesem Unternehmen zu suchen. Gehen Sie auf eine niedrigere Stromrechnung zu.

Stromversorger

Sehr geehrter Kunde! Um Ihre Anfrage schnell bearbeiten zu können, sollten Sie vor der Kontaktaufnahme folgende Aspekte berücksichtigen: 1. Wenn Sie eine Reklamation über einen Stromversorger an uns übermitteln wollen, können Sie zunächst über unser Recherchefenster nach diesem Unternehmen nachfragen. Oftmals haben wir bereits einen Beitrag geschrieben und viele Konsumenten haben bereits einen Kommentar geschrieben, der Ihre Frage bereits beantwortet.

2. Wenn Sie uns eine Reklamation über ein Unternehmen melden, werden wir diese an dieses Unternehmen weiterleiten und um eine Antwort bitten. 3. wenn wir Ihre Reklamation übermitteln sollten, nennen Sie uns auf jeden Fall Ihre Kunden- oder Auftragsnummer und den Firmennamen mit Anschrift (Homepage), da ohne diese Daten keine Behandlung möglich ist.

Wir ersuchen Sie, uns mitzuteilen, ob das Unternehmen Sie persönlich kontaktiert hat und uns über das Resultat zu unterrichten. Wenn wir Ihnen eine Rückmeldung des betroffenen Unternehmens geschickt haben, ersuchen wir Sie auch, uns mitzuteilen, ob das Resultat zu Ihrer vollsten Zufriedenheit war.

Überprüfen Sie, ob der gewählte Stromversorger auch mitliefert!

Auch wenn die Anfrage bei den Strompreiscomputern nach der PLZ erfolgte, ist unter keinen Umständen sichergestellt, dass die in der Trefferliste genannten Dienstleister auch wirklich in das entsprechende Wohnviertel des Konsumenten einlieferbar sind. Trotz der Gleichartigkeit der Postleitzahlen können die einzelnen Fälle verschiedene Netzbereiche betreffen. Wenn der Konsument dies erst mit der negativen Rückmeldung auf seinen Änderungswunsch erhält, kann dies zu überflüssigen Verspätungen beim Lieferantenwechsel mit sich bringen (z.B. weil die Frist inzwischen abgelaufen ist und der Konsument an seinen derzeitigen Lieferanten geknüpft bleibt).

Aus diesem Grund sollten die in die Endauswahl aufgenommenen Stromversorger selbst durchsucht werden. Mittlerweile haben nahezu alle Betreiber Strompreisrechner auf ihrer Internetpräsenz.

Nach Verivox: 2018 218 Lieferanten mit Kostensteigerungen

Die Strompreise für die privaten Haushalte sind in letzter Zeit ruhig geblieben. Viele Energieversorger haben für 2019 eine Erhöhung der Vergütung bekannt gegeben. Im neuen Jahr wird sich der Stromverbrauch für viele deutsche Privathaushalte erheblich verteuern. Bei zahlreichen Grundversorgern stiegen die Kosten um im Durchschnitt 4 bis 5 vH. In einem Dreierhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 4000 kWh bezahlt dann nach Kalkulationen des Gegenübers Verivox rund 55 EUR mehr pro Jahr.

Den Preisanstieg rechtfertigen die Energieversorger mit ihren erhöhten Bezugspreisen für Elektrizität. Nach Angaben der BA war der Durchschnittsstrompreis in diesem Jahr weitestgehend konstant. Kurze Zeit vor Ende der Ankündigungsphase für eventuelle Preissenkungen an diesem Donnerstag - sechs Monate vor dem Jahresende - registrierte Verivox 218 Lieferanten mit Preistreiberhöhungen im Dezember auf der einen und zum anderen.

Eine ähnliche Sichtweise hat das Check24-Portal: 160 lokale Stromanbieter haben bereits ihre Tarife angehoben oder Steigerungen bekannt gegeben. "Die Erfahrung zeigt, dass in den kommenden Woche weitere Lieferanten zu uns stoßen werden", sagt Oliver Bohr, Geschäftsführer von Checker24 und verantwortlich für den Bereich Energy. Laut Verivox wurden bisher vor allem in Baden-Württemberg und Hessen viele Tariferhöhungen bekannt gegeben. Beim zweitgrößten deutschsprachigen Stromanbieter Eon und der RWE-Tochter Innogy blieb der Stromverbrauch zum Jahresende unverändert, wie die Pressesprecher beider Firmen feststellten.

Gemeinsam haben die in Essen ansässigen Unternehmen rund zehn Mio. Strom- und Garkunden in Deutschland. Das begründen die Lieferanten mit der Tatsache, dass die Einkaufskosten in den letzten zwei Jahren um mehr als die Haelfte angestiegen seien, kuendigte der Industrieverband BdEW an. Geringfügige Reduzierungen bei anderen Komponenten des Energiepreises konnten den Zuwachs nicht kompensieren.

Für 2019 wird die EEG-Abgabe für Wind- und Solarkraftanlagen von 6,79 auf 6,405 Cents pro Kilowattstunde (kWh) gesenkt, wie die vier großen nationalen Stromnetzbetreiber 50Hertz, Emprion, Tennet und TransnetBW berichten. Auf die Abgabe entfällt etwa ein Viertel des von privaten Haushalten und den meisten Unternehmen gezahlten Stromverbrauchs. Der Betrag der Stromnetzbetreiber wurde mit 0,416 Cents pro kgh angegeben.

Es ist beabsichtigt, den kostspieligen Anschluss von Windenergieanlagen an Nord- und Ostsee an das Elektrizitätsnetz zu errichten. Diese Position ist größer als die Ersparnis von 0,385 Cents bei der EEG-Abgabe. Das allein macht die Elektrizitätsrechnung teuerer - wenn die Betreiber beide Abgaben vollständig an die Verbraucher weitergeben. Verbraucherschuetzer bemaengelten diese Behauptung. "Die Energieversorger haben sich bei sinkenden Börsenkursen vor einigen Jahren auf ihre Langfristverträge bezogen und die eingesparten Beträge nicht an ihre Abnehmer weitergegeben", sagt Udo Sieverding, Energierexperte der Verbraucherzentrale NRW.

"Nun sind sie mit Preissteigerungen bei steigender Börsennotierung auf dem besten Weg. "Die BNetzA geht davon aus, dass der Beschaffungskostenanteil am Stromverbrauch bei rund 22% liegt. Zum Bilanzstichtag ist von der zuständigen Stelle ein durchschnittlicher Stromverbrauchspreis für alle Vertragstypen von 29,88 Cents pro kWh berechnet worden. Seit 2016 bewegen sich die Preise auf diesem Level. Nach neuen Angaben der BNetzA verfügen noch fast 28 Prozentpunkte der privaten Haushalten über einen Auftrag für die klassische Basisdienstleistung mit vergleichbar höheren Tarifen.

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