Vergleich ökostrom Normalstrom

Gegenüberstellung Ökostrom Normalstrom

Machen Sie einen Vergleich zwischen Ökostrom und Normalstrom! Viele Anbieter zeigen eine günstige Preispolitik - je nach verwendeter Technologie, so dass sich ein Vergleich lohnt. Wo kann ich verschiedene Angebote vergleichen? Elektrizitätsversorger - Ökostrom ist heute oft günstiger als normaler Strom! Wurde noch vor wenigen Jahren Ökostrom dem Normalstrom gegenübergestellt, so war der Kostenvergleich immer zugunsten von konventionellen Stromprodukten.

Die Differenz zwischen Ökostrom und Normalstrom

Elektrizität ist in der heutigen Gesellschaft omnipräsent. Dies gilt natürlich auch für die seit Jahren stetig steigende Ökostromnachfrage. Es ist eine berechtigte Fragestellung, was tatsächlich der Unterscheid zwischen Ökostrom und Normalstrom ist. Worin besteht also der Unterscheid zwischen Ökostrom und Normalstrom? Es gibt keinen Vergleich!

Jedenfalls im physischen Sinne, denn es spielt keine Rolle, ob es sich um erneuerbare oder fossile Energieträger handelt. Damit entspricht eine kWh Grünstrom exakt einer kWh Normalstrom. Aber das ist noch nicht alles, denn unabhängig davon, welcher Strompreis verrechnet wird, kommt in ganz Deutschland der selbe Energieträger aus der Steckdose. Für jeden Strompreis gibt es einen eigenen Strompreis.

Dies ist jedoch kein Anlass, auf einen Ökostrom-Tarif zu verzichtb. Steht das nicht im Gegensatz zum Prinzip des Ökostroms? Weshalb kommt immer dieselbe Energie aus der Dose? Nein, die Möglichkeit, dass an jedem Ort derselbe Elektrizität aus der Steckdose fliesst, steht nicht im Gegensatz zum Prinzip des Ökostroms. Die Elektrizität aus allen Kraftwerken und Privatproduzenten fliesst daher in eine Form eines Pools.

Dabei entsteht der so genannte Strom-Mix, der aus einem Gemisch aus herkömmlichen und erneuerbaren Energiequellen besteht. Denn wenn zum Beispiel jeder Hausstand, der einen Ökostrom-Tarif hat, mit "echter" Windkraft beliefert werden soll, muss jeder Hausstand mit einer eigenen Stromleitung an den jeweiligen Produzenten angebunden sein.

Aber was ist der Nutzen von Ökostrom gegenüber normalem Elektrizität? Aber nun zum spannenden Teil, denn wenn Sie einen Ökostrom-Tarif buchen, erhalten Sie den in Deutschland gewohnten Strom-Mix, werden aber tatkräftig etwas für den Energiewendeprozess und den Aufbau der Ökostromversorgung tun. Denn jeder für den Energieverbrauch fällige EUR geht an ein Unter-nehmen, das aus erneuerbaren Energien erzeugt, Elektrizität aus erneuerbaren Energien von Produzenten kauft oder in hohem Maße in den weiteren Aufbau von Photovoltaik-, Wasser-, Biogas- und Windkraftanlagen einsteckt.

Mit zunehmender Zahl der Abnehmer, die sich für einen Ökostromanbieter entschieden haben, steigen die Investitionskosten für eine zukunftsfähige Energiegewinnung. Durch höhere Investitionstätigkeiten nimmt die Versorgung und damit auch der Ökostromanteil am gesamten Strommix zu. Die Marktmacht, die die Macht der Konsumenten sehr unmittelbar reflektiert, bedeutet auch, dass die Versorger selbst vom Normalstrom zum " richtigen " Grünstrom übergehen müssen.

Ende 2017 betrug der Marktanteil der erneuerbaren Energieträger, also des "echten" Ökostroms, 38,5 Prozentpunkte, wovon ein großer Teil auf die Windkraft entfällt. Für die nächsten Jahre ist mit einem signifikanten Zuwachs des Anteils von Grünstrom zu erwarten, da immer mehr Konsumenten auf Ökostromtarife umsteigen. Weil Grünstrom kein geschützte Bezeichnung ist, haben viele Länder und Unternehmen ihre eigenen Begriffsbestimmungen für Grünstrom.

In Österreich gibt es zwar keine klare Abgrenzung, aber im österreichischen Umweltstromgesetz heißt es zum Beispiel, dass jeder mit erneuerbaren Energiequellen erzeugte Elektrizität als Grünstrom gilt. Auf der anderen Seite gibt es normalen Elektrizität, die aus fossilien Brennstoffen oder Kernenergie hergestellt wird. Damit bleiben natürlich einige geschäftliche Praktiken auf diesem Gebiet, die es vielen Unternehmern erlauben, herkömmlichen Elektrizität in grünen Elektrizität umzukennzeichnen.

Wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen und sicherstellen wollen, dass Ihr Kapital wirklich in "echten" Ökostrom oder in große Investitionsvorhaben zum Aufbau erneuerbarer Energieträger fliesst, sollten Sie auf die entsprechenden Ökostrom-Labels achten. Mit diesen Siegeln wird sichergestellt, dass die preisgekrönten Stromversorger selbst Ökostrom produzieren oder auf dem Strommarkt kaufen, die gesetzlich vorgeschriebenen Herkunftsgarantien einhalten und erheblich in den Aufbau von entsprechenden Kraftwerken einsteigen.

Eine der Voraussetzungen für die Zertifizierungen ist, dass sich der Lieferant auch dazu bereit erklärt, einen großen Teil des Grünstroms aus Neubauten zu beziehen, um die Energierevolution weiter zu voranzutreiben. Damit haben die Konsumenten in Deutschland in der Regel in der Tasche, wie viel "echter" Grünstrom in den kommenden Jahren aus den dt. Netzen fließen wird.

Unsere Nachbarländer in Österreich, die bis 2030 ihren ganzen Energiebedarf aus erneuerbaren Energiequellen decken wollen, zeigen, dass auch eine vollständige Versorgung mit Grünstrom nicht realitätsfremd ist.

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