Versandapotheken Vergleich Stiftung Warentest

Apothekenversand Vergleich Stiftung Warentest

Apotheken vor Ort: im Vergleichstest auch "mittelmäßig". Nicht verschreibungspflichtige Medikamente im Vergleich zum Listenpreis untersucht. Fachkundige Beratung, umfassender Service - für jede fünfte Apotheke sind laut Stiftung Warentest Fremdwörter. Auch wie viele Patienten im Vergleich zur Vor-Ort-Apotheke sparen können. Preise mit verschiedenen Anbietern vor der Bestellung vergleichen.

Versandpartner - 7 von 18 sind defekt

Zahlreiche Verlader haben nicht hinreichend auf moegliche Interaktionen zwischen den verordneten Arzneimitteln hingewiesen und nicht hinreichend hinterfragt, ob die angestrebten rezeptfreien Arzneimittel fuer Patientinnen und Patientinnen tauglich sind. Dies ist zur Vermeidung von Arzneimittelwirkungen erforderlich und auch für Versandapotheken verpflichtend. Das Apothekenbetriebsreglement schreibt für Vor-Ort-Apotheken und Versandapotheken explizit vor, "Informationen und Ratschläge" bei der Arzneimittelvergabe zu geben - auch im Hinblick auf Nebenwirkungen und Zwischenwirkungen.

Kein Versandapotheker ist technisch gut aufgestellt, in einigen Fällen wurden nicht einmal drohende Interaktionen aufgezeigt.

Aufgabenstellung 1: Das Apothekenpersonal sollte die Wechselwirkungen zwischen dem Nahrungsergänzungsmittel Magnum K FORT und den verschreibungspflichtigen Medikamenten Candesartan und Spironolacton kennen.

Aufgabenstellung 1: Das Apothekenpersonal sollte die Wechselwirkungen zwischen dem Nahrungsergänzungsmittel Magnum K FORT und den verschreibungspflichtigen Medikamenten Candesartan und Spironolacton kennen. Aufgabenstellung 2: Aufzeigen einer Interaktion zwischen den Wirkstoffen Atorvastatin und Amiodaron auf zwei unterschiedlichen Rezepturen. Aufgabenstellung 3: Die Verlader sollten eine Doppelverordnung von gleichwertigen Medikamenten einhalten. Andernfalls kann es zu Überdosierungen kommen.

Im Einzelnen waren zwei Schmerzmittel (Diclofenac, Ibuprofen) und zwei Magenschutzmittel (Pantoprazol, Esomeprazol) beteiligt, die alle zur gleichen Wirkstoffgruppe gehörten und auf zwei Verschreibungen für dieselbe Personen basieren. Aufgabenstellung 4: Die Beschäftigten sollten über rezeptfreie Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Di-Clofenac informieren. Aufgabenstellung 5: Es wurde um Ratschläge für ein rezeptfreies Ginkgo-Präparat mit steigender Vergesslichkeit gebeten.

Aufgabenstellung 6: Die Beschäftigten sollten über verschreibungsfreie "Augenvitamine" informieren, wenn sich die Sehfähigkeit verschlechtert. Aufgabenstellung 7: Die Absender sollten den Medikamentenplan mit den Medikamenten eines Kranken auf den neuesten Stand bringen und dabei auf die Wechselwirkungen achten.

Unzureichende Beratung: verheerende Produkttestergebnisse für Versandapotheken

Sie hat 15 in- und drei ausländischen Versandapotheken geprüft und kommt zu einem vernichtenden Fazit für die Versandhäuser. Besonders beunruhigt sind die Prüfer durch die schlechte oder gar fehlende technische Beratung durch die Absender. Die Stiftung Warentest hat sich in ihrer jetzigen Version mit 18 in- und ausländischen Versandapotheken auseinandergesetzt.

Dazu gehören die EU-Versandhändler DocMorris, Europa und Shop Appotheek sowie die Versandapo.de, German Online Appotheke, Medicare, Aponeo, Medikamenten per click, Aporot, Juvalis, Apodiscounter, Apotal, Myscare, Eurapon, Berlinda Versandapotheke, Besamex blanko. In der Rubrik "Probleme im Paket" stellen die Produkttester ihre Resultate vor, die den Versandhändlern in der aktuellen Politikdiskussion über die Zukunftsperspektiven des Versandhauses sicher nicht helfen.

Die Stiftung verweist in ihrem Bericht auch explizit darauf, dass keine Apotheke absichtlich vor Ort geprüft wurde. Das war bereits 2014 in einem doppelten Test erfolgt, bei dem die Pharmazeuten wie die Versandhändler allenfalls ein "mittelmäßiges" Image präsentiert hatten. Darüber hinaus wurde erst vor kurzem in mehreren Pharmazeutika geprüft, inwieweit der Medikamentenplan aktualisierbar war - und auch dort hatten sich die Pharmazeuten schlecht entwickelt.

Aber nun zum laufenden Testverfahren der Versandapotheken: Die Produkttester haben anhand von sieben Aufgabenstellungen die "technische Qualität" der Absender getestet: Es sollte die Interaktion zwischen Amboss avastatin und Amiodaron an zwei unterschiedlichen Rezepturen nachgewiesen werden. Verlader können alles andere als auf die Ergebnisse ihrer Beratung blicken. "â??Der FÃ?lle, in dem zwei unterschiedliche Rezepturen mit Ã?berhaupt mit Ã?berhaupt und Ã?berhaupt mit Amiodaron angeboten wurden, hat sich einigermaÃ?en gut entwickelt.

Die Ergebnisse des Schmerztests waren "Worse by Worlds": Hier standen für einen Probanden zwei unterschiedliche Verschreibungen für zwei unterschiedliche Schmerzmittel (Ibuprofen und Diclofenac) zeitgleich zur Verfügung. Lediglich ein Absender kontaktierte den anderen telefonisch, verwies auf die Interaktion und empfahl, nur eines der beiden Arzneimittel mitzunehmen.

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