Vorteile Erneuerbare Energien

Die Vorteile der erneuerbaren Energien

Die erhofften ökologischen Vorteile im Einzelfall lassen sich durch eine Ökobilanz feststellen. Auch diese regenerativen Energien haben ihre Vor- und Nachteile. Regenerative Energien: Vorteile statt Vorurteile. Informationen über erneuerbare Energien und ihr Potenzial. Die Vorteile der nicht erneuerbaren Energien:

Regenerative Energien: Aktien, Vor- und Nachteile von Aktien

Regenerative Energien sind nicht nur eine umweltfreundliche Energiequelle gegenüber Erdöl, Steinkohle und Erdgas. Um die Umstellung auf erneuerbare Energien voranzutreiben, treibt Deutschland den Aufbau voran: mit dem Erneuerbare-Energien-Prioritätsgesetz (EEG), dem Erneuerbare-Energien-Gesetz im Wärmesektor (EEWärmeG) und dem Biokraftstoff-Quotengesetz. Die EU regelt auch die Förderungen der erneuerbaren Energien in einer Anweisung.

Welchen Beitrag leisten die regenerativen Energien heute in Deutschland? Durch die EEG-Förderung ab dem Jahr 2000 stieg der Marktanteil der regenerativen Energien in Deutschland zum Teil rapide an. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Erneuerbare Energienanteil nur 6,2 Prozentpunkte, wovon gut die Hälfe auf die Wasserwirtschaft entfiel. Welchen Gesamtanteil haben die regenerativen Energien?

Für die anderen Bereiche sind die Werte weniger eindrucksvoll. In der Heizungsbranche erhöhte sich der Erneuerungsanteil von damals 4,4 auf heute 12,9 vH. Berücksichtigt man nicht nur den Strombereich, sondern den Gesamtenergieverbrauch in Deutschland, sind die regenerativen Energien noch ein Zwerg. Mittlerweile liefert sie rund 15 Prozentpunkte (nach 3,7 Prozentpunkten im Jahr 2000).

Das mit rund 85 Prozentpunkten sehr große Stück kommt nach wie vor aus herkömmlichen Energien wie Steinkohle, Rohöl, Erdgas und Kernenergie. Besonders eindrucksvoll ist der Aufbau erneuerbarer Energien im Strombereich. Es gab keine großen Änderungen in der Wasserkraft wie bei allen anderen regenerativen Energiequellen. Auch erneuerbare Energien kommen nicht ohne Schadstoffemissionen aus.

Nichtsdestotrotz sind die Emissionsunterschiede zwischen regenerativen Energien und konventionellen Energiequellen groß - wie ein Blick auf die verschiedenen Energiequellen für den Heizungsbereich zeigt: Umso wichtiger sind jedoch die durch erneuerbare Energien im Strombereich verursachten Einsparungen. Laut der Studie haben erneuerbare Energien im Jahr 2016 CO2-Äquivalente von rund 6 Millionen Tonnen Transport, 35 Millionen Tonnen Heizung und 119 Millionen Tonnen Elektrizität eingespart.

Bei der Nutzung erneuerbarer Energien gibt es je nach Bundesland Unterschiede. Eine von der Fachagentur für Erneuerbare Energien (AEE) mit dem DIW und dem ZSW ( "Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg") durchgeführte Untersuchung verdeutlicht, wie die Situation in den Einzelstaaten ist. Für den Ländervergleich mit regenerativen Energien sind unterschiedliche Einflussfaktoren ausschlaggebend: Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern belegten 2017 den ersten Platz im Ländervergleich mit regenerativen Energien.

Welche Vorteile haben erneuerbare Energien? Obwohl der Anteil der regenerativen Energien in den einzelnen Bereichen zum Teil gering ist, ist der Anteil der regenerativen Energien nicht unbedeutend. So konnte Deutschland 2016 nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie durch den Einsatz von mehr als 550 Mrd. kWh an fossilem Brennstoff mehr als 550 Mrd. kWh sparen - und damit gut 160 Mio. t CO2-Äquivalente.

Einen weiteren Pluspunkt der regenerativen Energien stellt die sinkende Unabhängigkeit von Stromeinfuhren dar. Mit wie vielen Arbeitsplätzen schaffen erneuerbare Energien? Aber auch durch erneuerbare Energien werden neue Stellen geschaffen. Untersuchungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie belegen die Beschäftigungswirkung der regenerativen Energien mit 338.600 bis 530.000 Arbeitsplätzen. Welche Vorzüge haben erneuerbare Energien? Der größte nachteilige Faktor bei den regenerativen Energien waren lange Zeit die Anschaffungskosten.

Der Grund dafür ist, dass sie pro KW-Stunde (kWh) größer waren als bei fossilien Brennstoffen. Mittlerweile sind die Aufwendungen pro KW-Stunde in der Regel geringer, insbesondere bei Großanlagen mit regenerativen Energien. Im Falle von kleinen Systemen wie einer Photovoltaik- oder Solaranlage auf dem Dach eines Hauses ist das Resultat vor allem vom Eigenbedarf, den Strompreisen und den Subventionen abhängig. Bei ausreichender Subventionierung und relativ hohen Preisen für Fossilien können auch hier die regenerativen Energien besser abschnitten.

Der Ausbau und die Anpassung von Infrastrukturen und Netzen an erneuerbare Energien kostet viel Zeit. Fachleute gehen davon aus, dass die deutlich geringeren Schadstoffemissionen aus regenerativen Energien zu geringeren Belastungen führen werden als herkömmliche Energiequellen, zum Beispiel in den Sparten Umwelt und Abfallentsorgung sowie bei der Klimaanpassung wie Hitze- und Überschwemmungsschutz.

Einer der oft erwähnten Nachteile der regenerativen Energien ist ihre Erreichbarkeit über einen Tag oder ein Jahr hinweg. Weil einige erneuerbare Energien nicht immer zur Verfügung stehen, zum Beispiel die Photovoltaik, wenn die Sonnenscheindauer nicht ausreicht, oder die Windenergie, wenn es keinen Strom gibt. Allerdings haben erneuerbare Energien einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil: Während viele der fossilen Brennstoffe in der Regel verbraucht sind (oder nur mit hohem Aufwand produziert werden können), gibt es eine Fülle von regenerativen Energien.

Was ist die Zukunftsperspektive der regenerativen Energien? Die dominierende Standard-Technologie für erneuerbare Energien ist die horizontale Windkraftanlage mit drei Rotoren (kurz Windkraftanlage) und die Silizium-Solarzelle (kurz Photovoltaik). Daher arbeiten viele Wissenschaftler und Tüftler an neuen Wegen, um Strom aus regenerativen Energiequellen zu gewinnen: mit schwebenden Solarmodulen, Windmilanen, Flusskraftwerken, Algenhäuschen, Sonnenstraßen oder Solarkraftwerken, die die Stromerzeugung aus Ozeanwellen nutzen.

Gleichwohl gehen Wissenschaftler wie Prof. Dr.-Ing. Volker Quaschning von der Berliner Fachhochschule für Technische und wirtschaftliche Berlins davon aus, dass in Deutschland noch mehr erneuerbare Energien genutzt werden, vor allem mit Wind- und Sonnenenergie. In Bezug auf die zukünftige Entwicklung der regenerativen Energien wird eine bereits oben genannte komplementäre Querschnittstechnologie ausschlaggebend sein: die Speicherung.

Dank der erneuerbaren Energien ist es auch viel klimaschonender.

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