Wärmepumpe

Heizpumpe

Bei der Wärmepumpe handelt es sich um ein thermodynamisches Heizsystem. Damit kann Umweltenergie in Wärme für das Haus umgewandelt werden. Im Prinzip ist die Funktion der Wärmepumpe identisch mit der eines bekannten Alltagsgeräts: Mit dem neuen #FörderProfi Komplettservice von #Viessmann ist es der einfachste Weg, eine neue #Wärmepumpe zu transportieren! Was Sie über die Warmwasserbereitung und das Heizen mit der Wärmepumpe wissen müssen, erfahren Sie hier:

Von Kühlmittel zu Wärme - so arbeitet eine Wärmepumpe.

Die Wärmepumpe fördert WÃ?rme aus der Umgebung in das Wohnhaus, erhöht sie auf ein höheres Raumtemperaturniveau und macht sie so zum Heizen nutzbar. Die Wärmepumpe arbeitet im Grunde wie ein Kühlgerät - nur im Umkehrschluss. Die Wärmepumpe arbeitet wie ein Invertkühlschrank und ist immer gleich, egal in welcher Variante: Der Verdunster enthält ein Flüssigkältemittel, das auch bei vergleichsweise tiefen Außentemperaturen austritt.

So reicht zum Beispiel die Erdwärme, die vom Kühlmittel absorbiert wird, aus. Im Verdichter wird das Gaskältemittel aufbereitet. Dadurch steigt der Luftdruck und damit die Kältemitteltemperatur. Nun erreicht das erhitzte Kühlmittel den Verflüssiger (Kondensator), wo es seine Energie an das Gebäudeheizsystem abgibt und wieder verflüssigt wird.

Die noch unter Hochdruck stehenden Kühlmittel kehren über das so genannte Expansions- oder Expansionsventil zum ursprünglichen Niederdruckniveau zurück und gelangen dann zum Verdunster, wo der Vorgang erneut startet. Die Folge: Die Strahler werden behaglich und wärmend - auch wenn die "Wärme" z.B. vom verschneiten Gelände hinter dem Wohnhaus kommt.

Die Güte der Wärmepumpe hängt vom Zusammenspiel zwischen der gelieferten und der bezogenen Wärmeenergie ab. Ausschlaggebend ist die Differenz zwischen der Heizungstemperatur und der für die Heizung bereitzustellenden Heizungstemperatur (Vorlauftemperatur). Er gibt daher an, wie viele Wärmeeinheiten im Jahresmittel aus einer Stromeinheit erzeugt werden.

Der Jahresleistungsfaktor ist daher der optimale Parameter zur Beurteilung der Güte einer Wärmepumpe. In welchem Bereich werden Heizungswärmepumpen vernünftig verwendet? Das ist z.B. bei der Flächenheizung (Fußboden- oder Wandheizung) der Falle, wenn eine Heizquelle ausgewählt wird, die eine gleichbleibend gute und höchstmögliche Jahrestemperatur hat (z.B. Erde, Grundwasser). Dabei kommen als Wärmelieferanten der Boden, das Grund- und die Raumluft in Frage: Der Boden hat das ganze Jahr über eine gleichbleibende Wärme.

Der Flächenbedarf richtet sich nach dem Wärmeverbrauch des Hauses. Aufgrund seiner gleichbleibenden Wassertemperatur ist es auch als Heizquelle gut geeignet. Das Wasser muss mittels einer Wasseruntersuchung auf seine Beschaffenheit hin überprüft werden. Der Wärmeerzeuger ist leicht zu entkoppeln und steht flächendeckend in ausreichendem Maße zur Verfügung. Nachteilig ist, dass die kälteste Raumluft ist, wenn der Wärmeverbrauch am größten ist (Heizperiode).

Ähnlich wie ein Kühlgerät benötigt die Wärmepumpe in diesem Verfahren auch bei der Verdichtung des Kühlmittels einen Energiebedarf, meist in Gestalt von Elektro. Eine kWh Elektrizität benötigt etwa das Dreifache an primärer Wärmeenergie als diese. Weil in Deutschland oft in Klimaschutzkraftwerken elektrischer Energie erzeugt wird, hängt der ökologische Nutzen von WPs davon ab, wie hoch der Stromverbrauch ist.

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