Wärmepumpe Altbau

Altbau Wärmepumpe

Die Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme und macht sie für Heizung und Warmwasser nutzbar. Die Wärmepumpen in Neubauten sind sehr beliebt und haben sich vielfach bewährt. Das zeigen die Messungen an Grundwasser- und Erdwärmepumpen: In einen nicht wiederhergestellten Altbau gehört keine Luftwärmepumpe. Sie bevorzugen langfristige Einsparungen bei der Beheizung von Altbauten?

Die Wärmepumpe in einem Altbau - geht das?

Mittlerweile wird jeder dritte Neubauten mit einer Wärmepumpe beheizt. Das ist kein Wunder: In gut isolierten Niederenergiehäusern liefert sie effiziente und kostengünstige Wärmeversorgung. Aber ist die Wärmepumpe auch als Heizen im Altbau geeignet, z.B. wenn die Heizungsanlage bei einer Renovierung renoviert wird? Karl-Heinz Stawiarski, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Wärmepumpenverbandes, erläutert, welche Voraussetzungen es gibt.

Welche Überlegungen müssen Hauseigentümer anstellen, die eine Wärmepumpe in einem Altbau oder im Zuge einer Renovierung einbauen wollen? So kann für jeden Altbau die geeignete Wärmepumpenlösung gesucht werden - unabhängig davon, ob (teil-)saniert oder nicht. Dabei ist es von Bedeutung, die jeweiligen Bedingungen des Gebäudes, der Immobilie und die Bedürfnisse der Anwohner durch einen versierten Wärmepumpenprofi bei einem Termin vor Ort vergleichen zu lässt.

So prüft er zum Beispiel, ob der Wärmeschutzstandard des Gebäudes, die Grösse der bestehenden Heizflächen zu den Vorlauftemperaturen der Wärmepumpenanlage passt. Was müssen die Voraussetzungen für ein effizientes Funktionieren einer Wärmepumpe erfüllt sein? Wenn Sie die Heizquelle auswählen, sollten Sie zunächst die Einsatzmöglichkeiten der Immobilie prüfen: Aufgrund der sehr unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten ist vor dem Aufbau erdgekoppelter Wärmepumpensysteme immer eine solide technische Planung der Heizquelle vonnöten.

Wie groß die Fläche des Kollektors ist, richtet sich nach der Permeabilität des Erdreichs für Regen. Unter energetischen Gesichtspunkten ist das Trinkwasser als Heizquelle optimal. Aufgrund des gestiegenen Planungsbedarfs empfiehlt sich jedoch eine Wasser/Wasser-Wärmepumpe besonders für große Objekte mit Heizleistungen über 20 Kilowatt. Luftwärmepumpen sind am billigsten zu kaufen, da die Heizquelle mit geringem Kraftaufwand angezapft werden kann.

Mit einer individuellen Wirtschaftlichkeitsanalyse aller möglichen Variationen wird die billigste Wärmepumpe bestimmt. Im Allgemeinen zahlen sich erhöhte Investitionskosten in die Entwicklung von Wärmequellen - z.B. Bohrlöcher für Erdsonden - im Zeitablauf in der Regel durch niedrigere Verbraucherkosten aus. Mit welcher Wärmepumpenvariante lassen sich Altbauten am besten sanieren? Luft-Wärmepumpen werden oft bei Renovierungsprojekten verwendet, da die Aussenluft problemlos als Heizquelle genutzt werden kann.

Gerade bei älteren Gebäuden mit meist hohem Wärmeverbrauch kann sich dieser Effizienzvorsprung rasch auszahlen und die gestiegenen Entwicklungskosten für die Nutzung der Geothermie untermauern. Eine Flächenheizung, d.h. Fußboden- oder Wandmontage, ist nicht unbedingt notwendig, aber man sollte beachten, ob die Heizkörpergröße und die Vorlauftemperatur des Wärmepumpensystems übereinstimmen.

Eine einfache Prüfung genügt: An einem wirklich kühlen Tag die Vordrucktemperatur des bestehenden Kessels auf 50° C einstellen und dann die Heizkörperthermostate einschalten. Wenn die Raumtemperatur ausreicht, um die Zimmer angenehm zu erwärmen, sind die Strahler groß genug für eine Wärmepumpe. Oftmals ist es ausreichend, nur Einzelheizkörper durch grössere zu ersetzen, um die Lufttemperatur deutlich zu senken.

Zahlreiche Automobilhersteller haben inzwischen diverse Heizkörper und Kondensatoren im Angebot, die für den Niedertemperaturbetrieb optimiert sind. Darf die Wärmepumpe im Altbau auch in Verbindung mit einer vorhandenen Öl- oder Gaserwärmung eingesetzt werden? Die Wärmepumpe kann dann durch eine clevere Steuerung des Systems immer im Hocheffizienzbereich gefahren werden, während der Gas- oder Ölkessel anläuft, wenn die Wärmepumpe aufgrund der niedrigen Quelltemperaturen an bestimmten Stellen weniger ertragreich ist.

Ein weiterer wertvoller Tipp: Eigenheimbesitzer sollten auf jeden Falle die Wärmepumpenförderung von BAFA und KfW in Anspruch nehmen. der Wärmepumpenförderung.

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