Wärmepumpe Berechnen

Berechnen Sie die Wärmepumpe

Hier finden Sie die Hersteller, die genau die richtigen Wärmepumpen für Sie haben. Wahl der Wärmepumpe und der Wärmequelle. Die JAZcalc - Wie man sie berechnet. Wenn alle diese Faktoren vorhanden sind, kann der jährliche Stromverbrauch mit dieser Formel grob berechnet werden:. Der Vergleich einer Ölheizung mit verschiedenen Wärmepumpensystemen gibt Ihnen einen ersten Überblick.

Projektierungshilfe - Auslegung von Wärmetauschern

Für die Bemessung der Leistung der Wärmepumpe ist es notwendig, zunächst den gesamten Wärmeverbrauch zu errechnen. Für die Ermittlung des gesamten Wärmebedarfs sind die im entsprechenden Landesgebiet geltenden Vorschriften zu beachten, z.B. in Deutschland die Norm EN 12831 für den Heizbedarf des Hauses und die Norm 4708 für den Brauchwasserbedarf. Es genügt, den Heizbedarf zu schätzen, um ein Angebot zu erstellen.

Je nach Bauart des Hauses ist der konkrete Heizwärmebedarf pro m 2 Wohnraum korrekt: Hinweis: Der Heizwärmebedarf gibt nicht die Heizleistung der Wärmepumpe an. Weil das Warmwasser in der Praxis meist innerhalb kürzester Zeit, z.B. beim Schwimmen, entnommen wird, ist es oft notwendig, sich rasch wieder aufzuheizen. Es ist daher notwendig, die dafür erforderliche Energie zu planen.

In der Regel sollte eine Zusatzheizleistung von mind. 0,25 Kilowatt pro Kopf vorgesehen werden. Zur Deckung dieser Sperrfristen ist folgende Daumenregel in die Berechnung aufzunehmen: Damit auch während der Sperrfristen genügend Energie zur VerfÃ?gung steht, wird in der Regel der Einsatz der WÃ?rmepumpe mit einem SpeicherempfÃ? Die Dimensionierung des Puffervolumens sollte so erfolgen, dass die Sperrfristen komplett überschritten werden können (ca. 50 l pro Kilowatt Wärmepumpenleistung).

Der Leistungskoeffizient einer Wärmepumpe ist umso größer, je geringer die Fließtemperatur ist und je wirtschaftlicher die Wärme. Die Wärmepumpe arbeitet daher am effektivsten mit Flächenheizungssystemen wie Fußboden- oder Wandheizung.

Zur Vermeidung unwirtschaftlicher Betriebsweise ist die Heizungsvorlauftemperatur der Wärmepumpe auf 55°C beschränkt, die Warmwassertemperatur auf 60°C. Die Wärmepumpe kann nur für Heizzwecke eingesetzt werden. Werden im Heizsystem erhöhte Heiztemperaturen gefordert oder reicht die Wärmeleistung der Wärmepumpe für den festgestellten Gesamtbedarf nicht aus, ist eine zweiwertige Betriebsweise notwendig. So kann beispielsweise ein elektrisches Heizelement im Pufferspeicher als zusätzliche Heizung eingesetzt werden, das die erforderliche zusätzliche Wärmeleistung deckt.

Alternativ ist es möglich, den Wärmeverbrauch in Phasen erhöhten Energiebedarfs durch einen Höchstlastkessel lückenlos zu decken. Ein monovalenter Betriebszustand ist möglich, wenn die Wärmepumpenleistung auch am kaltesten Tag des Jahres den gesamten Heizwärmebedarf voll decken kann. Das ist in der Praxis meist nur bei neuen Gebäuden nach Energieverordnung mit einem sehr niedrigen spezifischem Heizwärmebedarf und einer Niedertemperaturheizung möglich.

Kann die Wärmepumpe etwa 90 - 95 Prozent des Wärmebedarfs für die jährliche Heizleistung decken, genügt es in der Regelfall, den verbleibenden Heizbedarf aus dem Bivalentenpunkt durch eine zusätzliche elektrische Heizung im Pufferspeicher wieder aufzuwärmen. Wird die Wärmepumpe mit einem zweiten, kompletten Wärmegenerator parallelgeschaltet, so wird dies als bivalenter Paralellbetrieb bezeichnet. Dabei ist die Wärmepumpe in der Regelfall die wichtigste Wärmequelle mit einem geringeren Wärmehohe.

Vom Einschaltpunkt an wird der Verbrauch dann durch Wärmepumpe und Heizkessel zeitgleich gedeckt. Zweiwertige Heizsysteme sind in der Beschaffung zwar teuerer, aber weil der Einsatz der Wärmepumpe günstiger ist als z.B. der Einsatz fossiler Brennstoffe, rechnet sich der Kauf der Wärmepumpe in der Praxis in der Praxis bereits nach wenigen Jahren. Daher wird eine zweiwertige Wärmepumpenanlage oft auch in Bestandsgebäuden verwendet, in denen bereits eine Heizung installiert ist und die Wärmepumpe als weitere, kosteneffiziente Heizquelle den Energiebedarf optimalisiert.

Alternativ, im zweistufigen Verfahren, wird nur die Wärmepumpe mit einem geringeren Heizwärmebedarf betrieben. Ausgehend von der Bivalenz wird der Wärmeverbrauch dann durch die zweite Heizquelle abgedeckt. So kann hier beispielsweise eine Holzfeuerung verwendet werden (oder ist bereits vorhanden), die die Feuerung in Zeitpunkten mit sehr hohen Wärme- und Temperaturanforderungen komplett mitführt. An kühlen Tagen wird die Wärmepumpe abgeschaltet.

Die bivalente Beheizung der Wärmepumpe in Verbindung mit einer Holzbeheizung hat den Nachteil, dass der Puffertank durch die Holzbeheizung bereitsteht.

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