Wärmepumpe Stromanbieter

Thermische Pumpe Stromversorger

Heizungsstrom, billig, fair und nachhaltig. Erkennen Sie auf einen Blick, wann Ihre Wärmepumpe den billigen Strom nutzt. Das Rundsteuersignal schaltet die Stromversorgung der Wärmepumpe ein und aus. Die Strompreise für Wärmepumpen sind in der Regel noch niedriger als die Kosten für Öl oder Gas. Für den Betrieb der Wärmepumpe wird Strom benötigt.

Wärmepumpen und Photovoltaik als Sinnvollkombination

Bei der Wärmepumpe handelt es sich um einen der Hauptverbraucher eines Haushaltes. Je nach Energieausbeute eines Bauwerks (Altbau, teilrenoviert oder Passivhaus) wird die Energiebereitstellung über das Netz von 21 auf 70 prozentig gesenkt, wenn die Wärmepumpe mit einer Photovoltaik-Anlage betrieben wird. Je nach Sanierungsstand des Wohnhauses können also bis zu 70 Prozentpunkte der für die Wärmepumpe erforderlichen Wärmeenergie aus der Fotovoltaikanlage kommen.

Daher ist eine Verknüpfung von Wärmepumpe und Fotovoltaik durchaus denkbar. In der Regel sind sie so genannte Stand-Alone-Systeme und verständigen sich nicht mit der Fotovoltaikanlage. Auch das war bisher nicht notwendig, da es nicht ökonomisch vertretbar war, die Wärmepumpe über die Fotovoltaik mit Energie zu versorgen. Die Nutzung der Fotovoltaikanlage als Stromerzeuger für die Wärmepumpe wird durch die Veränderung mehrerer Einflussgrößen immer wirtschaftlicher.

Grundlage dafür ist die zwischen Wärmepumpe und Photovoltaik bestehende Kommunikationsstruktur, für die mehrere Möglichkeiten zur Verfügung stehen: Datenübertragung über eine an der Wärmepumpe angeschlossene Kommunikationsschnittstelle. Direkter Anschluss der Wärmepumpe an einen Umrichter. Steuerung der Wärmepumpe über einen elektrischen Elektrizitätszähler anstelle des Umrichters. Das Energiemanagementsystem Ã?bernimmt die Anbindung der WÃ?rmepumpe an die Photovoltaik.

Die Wärmepumpe wird nur mit Elektrizität versorgt, die nicht vom Hausanschluss bezogen wird. Egal, ob die Wärmepumpe unmittelbar an den Hausanschluss gekoppelt ist oder nicht. Die Wärmepumpe wird nur bei einem Energieüberhang über die Fotovoltaik versorgt. Interfaces, Umrichter oder Energiemanagementsysteme steuern die Energieverteilung aus dem Hausstromkreis.

Bei Verwendung einer besonderen Anschlussschnittstelle kann die Wärmepumpe bei einem Überschussalarm auch den von der Solaranlage erzeugten Elektrizität anfordern. Es schaltet vollautomatisch vom Netz auf das hauseigene um. Ein zusätzlicher Effizienzsteigerung durch die Verbindung einer Wärmepumpe mit der Fotovoltaik kann möglicherweise durch den Einbau eines Wärmespeichers erreicht werden.

Die Wärmepumpe kann auch bei Überschussstrom vernünftig funktionieren, auch wenn im Haushalt keine Heizung erforderlich ist. Der Grund dafür ist, dass es sie lediglich in einem Wärmeakkumulator speichert. Die Frage, ob es sich auszahlt, Wärmepumpen und Fotovoltaik zu verbinden, ist auch vom Bauwerk abhängig. Dies begünstigt die Funktionsweise der Wärmepumpe. Daher rechnet sich die Verbindung von Wärmepumpe und Fotovoltaik besonders bei neuen oder komplett energisch renovierten Objekten.

Nebenbei bemerkt: Soll die Wärmepumpensysteme auch zur Trinkwassererwärmung dienen, können Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern die Speichertemperatur zur weiteren Effizienzsteigerung senken. In vielen FÃ?llen ist die Verbindung mit einer Solarsystem zur Wassererwärmung noch besser. Durchschnittlich werden mit der Photovoltaik-Anlage etwa 30 Prozentpunkte des Stromverbrauchs einer Wärmepumpe gedeckt. Dies ist einer von mehreren Faktoren, warum es für Inhaber von älteren Systemen ökonomisch sinnvoll sein kann, eine Wärmepumpe aufzurüsten.

Der Netzbetreiber bekommt in diesem Falle eine Vergütung für den Eigenverbrauch, sobald er mehr als 30 Prozentpunkte seines Stromverbrauchs mit einer Fotovoltaikanlage abdeckt. Weil dieser Betrag mit herkömmlichen Haushaltsgeräten kaum erreicht werden kann, ist die nachträgliche Ausstattung der Fotovoltaik mit einer Trinkwasserwärmepumpe als konstantem Energiekonsument eine naheliegende Option. Ab wann lohnt sich der Anschluß an den Haushaltskreislauf?

Eine wichtige Frage für den höchstmöglichen Wirkungsgrad der kombinierten Wärmepumpe mit der Fotovoltaik ist die Frage, ob die Wärmepumpe an den von der Fotovoltaikanlage gelieferten Hauskreislauf angebunden werden soll. Mit einem jährlichen Verbrauch von 6.000 kWh durch die Wärmepumpe zahlt sich der Anschluß an den Haushaltsstromkreislauf aus, wenn die Wärmepumpe zu mehr als 50 Prozentpunkten durch Fotovoltaik mit der erforderlichen Leistung beliefert wird.

Die hitzeeffiziente Gebäudesanierung und der damit verbundene intelligente Energiemanagement hat zur Folge, dass auch die Anbindung an den Hauskreislauf weit weniger profitabel ist als die genannten 50-prozentigen. Viele Energieversorger bieten Wärmepumpenstrom zu einem sehr günstigen Preis an. Der Stromversorger hat das Recht, die Pumpen über einen aufladbaren Rundsteuersender in Fällen mit hohem Stromverbrauch zu unterdrücken.

Wenn der Eigentümer einer kombinierten Wärmepumpen- und Fotovoltaikanlage auf den vorteilhaften Wärmepumpen-Strompreis verzichtet und die Wärmepumpe an den Haushaltsstromkreislauf anschließt, bezieht er den Elektrizitätsstrom zu einem normalen Tarif aus dem Stromversorgungsnetz, wenn es keinen Stromüberschuss aus der Fotovoltaikanlage gibt. Mehrere Einflussfaktoren bestimmen die Wahl der optimalen Varianten. Immer mehr Anlagenbetreiber entscheiden sich jedoch für den Anschluß der Wärmepumpe an den photovoltaisch betriebenen Hausstromkreis.

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