Wann Strom Wechseln

Auswechseln der Stromversorgung

Webauftritt der Gemeinde Bötzingen Als Verbraucher können Sie Ihren Stromversorger selbst wählen. Wechseln des Stromversorgers Mit grünem Strom wollen viele den Umweltschutz mittragen. Eine Veränderung ist in der Tat ein Fortschritt in die gewünschte Richtungen, sagt Udo Sieverding von der Konsumentenzentrale NRW. Es wäre jedoch noch wirksamer, den Gesamtstromverbrauch zu senken. Obwohl der Strom aus regenerativen Energiequellen durch die Energierevolution deutlich gestiegen ist, kommt der größte Teil des Stroms in Deutschland noch aus konventionellen Quellen:

37% werden aus Braun- und Braunkohle, 13% aus Gas und 12% aus Atomenergie erzeugt. Mittlerweile machen die erneuerbaren Energieträger 33% aus. Der Bedarf an Grünstrom nimmt zu, wie Vergleichsportale und Umweltorganisationen festgestellt haben. Doch auch durch die Umstellung auf Grünstrom wird es nie ganz auf konventionellen Strom verzichtet werden können, sagt Udo Sieverding, Referatsleiter für den Bereich Energy im Verbraucherzentrum Nordrhein-Westfalen.

Konkret liefern Energielieferanten Strom aus verschiedenen Energieträgern in das Netz: einen Mischbetrieb aus Atom-, Kohle- oder Windkraft. Diesen Energiemix aus konventionellen und erneuerbaren Energien nutzen die Konsumenten in gebündelter Form. Je mehr Konsumenten sich jedoch für Grünstrom entschieden haben, umso größer ist ihr Marktanteil am gesamten Strommix. Aber nicht jeder Grünstrom ist gleich - das Hauptproblem ist, dass der Bezug von Grünstrom zwar vertragsgemäß reguliert ist, aber nicht seine Entstehung.

Dies bedeutet ganz praktisch, dass einige der deutschen Stromanbieter beispielsweise Grünstrom aus dem Auslande beziehen. Diese Elektrizität wird dann mit Schlagworten wie "100 prozentige Erneuerbarkeit " in Deutschland aufbereitet. Sie sollen dazu beitragen, den Ökostrommarkt transparent zu machen und die Angebotsqualität nachprüfbar zu machen. Ausschlaggebend für die Verleihung solcher Label ist die Beschaffenheit des Stromes.

Das bekannteste Ökostrom-Label sind das Label "Grüner Strom" und das Label "ok power". Das Unternehmensziel: Strom aus 100-prozentiger Nutzung regenerativer Energien und die Investition in neue grüne Kraftwerke in Deutschland. Der TÜV Süden oder der Norden vergibt auch Zertifizierungen für Grünstrom - allerdings nach verschiedenen Zuteilungskriterien. Denn: Mit diesen TÜV-Zertifikaten muss der Strom zu 100 Prozentpunkten aus regenerativen Energien sein.

Jeder, der auf Grünstrom umstellen will, sollte das tun, sagt Udo Sieverding. In Deutschland haben die privaten Haushalten seit der Strommarktöffnung 1998 die Chance, ihren Stromlieferanten zu wechseln. Die Umstellung ist simpel und umkompliziert. Der einfachste Weg, Preise zu vergleichen, ist die Verwendung der unterschiedlichen Strom-Preisrechner im Intranet. Darüber hinaus bezieht sich die Preisstellung nur auf die Hälfe des Elektrizitätspreises, da Steuer- und Zuordnungsänderungen nicht durch die Preisstellung abgedeckt sind.

Sie bezieht eine gewisse Strommenge. Der neue Versorger nimmt in der Regelfall alle anfallenden Behördengänge im Zusammenhang mit der Beendigung des bestehenden Stromvertrages wahr. Bei Abschluss eines Vertrages mit dem neuen Stromversorger ist der neue Stromversorger berechtigt, den bestehenden Versorgungsvertrag zu beenden. Für den Stromversorger sind die Daten des vorherigen Stromversorgers und Netzbetreibers, die Zähler-Nummer, die bisherige Kunden-Nummer und der zuletzt verbrauchte Jahresbedarf von Bedeutung.

Die Ablesung sollte am Lieferdatum erfolgen und sowohl dem bisherigen als auch dem neuen Lieferanten übermittelt werden. Beantragt der neue Stromversorger Konkurs, wird der Kunde das Licht nicht ausschalten:

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