Wann wird Strom Billiger

Ab wann wird Strom billiger?

Gibt es in München billigeren Strom als in Leipzig? Es gibt kaum einen Lebensbereich, in dem es heute keinen Betrugsversuch mehr gibt. Auch die Stromversorger sind stark betroffen. Durch unser Energiemanagement kaufen wir Strom billiger ein.

Ab wann wird Strom endlich günstig sein?

Der Energiewendepunkt wird die Bundesbürger einiges einbringen. Die Energiekonzerne sind dabei, ihre eigene Identifikation zu entwickeln. Konkret sollten die Stromkonsumenten in Deutschland von nun an besser dran sein. Sie wurden von der klassischen territorialen Herrschaft ihrer lokalen Energielieferanten erlöst. Bisher hatte nur der Wohnsitz festgestellt, von wem der Strom bezogen wurde. Das kommunale und überregionale Versorgungsunternehmen konkurrierten nicht miteinander, niemand pochte auf dem Territorium des Nachbars; jeder, der das Stromversorgungsnetz in einer Gemeinde oder einem Bezirk besaß, versorgte auch dort den Strom.

Jetzt aber durften die Konkurrenten gehen, so dass der Konsument die Möglichkeit hatte, zu wählen und der Elektrizitätspreis sank. Diese Änderung in der Regulierungspolitik war so groß, dass die komplette Energiewirtschaft in Deutschland reorganisiert wurde. Der neue Wettbewerb, dem sich die Stromversorger um die Konsumenten stellen mussten, erfordere laut den Stratege in der Unternehmenszentrale eine Marktanteilsbündelung in den Händen weniger starker Unternehmen einen Stock über den AKW.

Zur Jahrhundertwende haben sich die vier großen Konzerne herausgebildet, die auch heute noch in Deutschland den Takt angeben: Unter dem Künstlernamen Eon fusionierten die ehemaligen Staatskonzerne Veba und Viag zum grössten Stromproduzenten des Landes. In Ostdeutschland erhielt der staatliche Vattenfall-Konzern, der seine Anteile bisher in Hamburg und Berlin erworben hatte, den Auftrag für die ehemaligen staatseigenen Strom- und Wärmekraftwerke der DDR.

In Südwestdeutschland schlossen sich der grösste Badener und der grösste Schwabe zur neuen Gesellschaft ENBW zusammen. Bei näher kommender Pensionierung muss das ganze Glück umsortiert werden.

Elektrizität wird billiger und kostbarer.

Preisvergleichsportale weisen zum Jahresende auf steigende Strompreise hin. Nach dem inzwischen erschienenen "Electricity Consumer Price Index" des Verivox-Portals wird eine Dreierfamilie mit einem jährlichen Verbrauch von 4.000 kWh im Jänner 2018 im Durchschnitt 27 EUR mehr bezahlen als im Vormonat. Damit sind die gesamten Kosten um rund zwei Prozentpunkte von 1.111 auf 1.138 EUR gestiegen.

Der Portalcheck 24 quantifizierte jüngst den Strompreisanstieg für Endkunden im Bereich Jänner bis Dez. dieses Jahrs um rund drei Prozentpunkte. Somit kostete eine Stromversorgungsmenge von 5.000 kWh Ende 2017 durchschnittlich 1.426 EUR, verglichen mit 39 EUR weniger zu Beginn des Jahrs. In den Vergleichsportalen wird wie üblich mit vergleichsweise hohem Anteil des Stromverbrauchs der privaten Haushalte gearbeitet.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes betrug der durchschnittliche Verbrauch eines deutschen Haushaltes im Jahr 2015 rund 3.250 kWh. Die Verivox selbst erinnert in diesem Kontext daran, dass 140 Basisanbieter für die Monate Jänner und Feber Preiskorrekturen bekannt gegeben haben - 74 von ihnen hoben ihre Verkaufspreise um durchschnittlich 2,8 Prozentpunkte an, 66 sanken sie jedoch um 2,4 Testpreis.

Nach Check 24 haben 75 Lieferanten für Anfang des Jahres eine Preiserhöhung von durchschnittlich drei Prozentpunkten bekannt gegeben, während 86 Lieferanten die Tarife um rund drei Prozentpunkte senken. Vor diesem Hintergrund wird in den Vergleichsportalen vor allem kritisiert, dass die Elektrizitätsunternehmen die sinkenden Kostensteigerungen wie EEG-Abgabe und Großhandelspreise nicht auf breiter Front an die privaten Haushalte abwälzen.

Wenn Sie durch einen Lieferantenwechsel Kosten einsparen wollen, können Sie dies in der Regel auch tun, wenn der Basislieferant durch einen Ökostromlieferanten auswechseln wird.

Auch interessant

Mehr zum Thema