Was sind Energiequellen

Welche Energiequellen gibt es?

Erneuerbare Energien umfassen Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie, Geothermie und Biomasse. Die Sonne versorgt vor allem die Erde mit Energie! Der überwiegende Teil der auf der Erde nutzbaren Energie stammt aus der Sonneneinstrahlung. Im Volksmund werden die Begriffe Energie, Energieträger und Energiequelle oft als..

.. bezeichnet. Energieträger sind Materialien und Stoffe, die Energie enthalten, die hergestellt werden kann.

Herkömmliche Energieträger

Der größte Teil des Strombedarfs wird heute aus konventionellen Energieträgern, den so genannten fossilen Energieträgern, abgedeckt. Traditionelle Energieträger wie Steinkohle, Öl und Erdgas sowie daraus hergestellte Erzeugnisse wie Otto- oder Dieselöl verursachen erhebliche Umweltauswirkungen, wenn sie in nutzbare Energieträger umgewandelt werden. Atomkraft dagegen verschmutzt die Umgebung bei der Konversion nicht, ist aber aufgrund ihres großen Gefahrenpotenzials wahrscheinlich die kontroverseste Form der Energie.

Allen herkömmlichen Energieformen ist eines gemein, sie sind endlich. Die Rohmaterialien werden nicht nachwachsen und werden in naher Zukunft ausgelastet. Tatsächlich ist die Situation etwas anders, denn die fortschreitende Industrielle Entwicklung vieler Staaten erhöht auch die Nachfrage nach diesen Energiequellen. Werden keine weiteren Standorte gefunden, ist zu erwarten, dass diese Energieträger früher austrocknen werden.

Energieträger

Und vor allem versorgt die Sonnenenergie die Erdoberfläche mit Leben! Der überwiegende Teil der auf der Erdkugel nutzbaren Energien kommt aus der Sonnenstrahlung. Innerhalb eines Jahres bestrahlt die Strahlung der Sonnenenergie eine Energiemenge von ca. 5,6 - 1024 J auf die Boden. Diese für uns unerreichbar große Menge wird greifbar, wenn man erkennt, dass die Sonnenstrahlen in einer Hundertstunde eine Energiemenge auf die Erdoberfläche abgeben, die dem Energiebedarf der ganzen Erdbevölkerung in einem Jahr ausmacht.

Ca. 31% der einfallenden Solarstrahlung werden vom Luftraum unmittelbar wieder in den Raum reflektiert. Die restlichen 69% der Solarstrahlung werden zu etwa 17% zunächst im Luftraum aufgenommen und später wieder abgetastet. Mit ca. 48% der Solarenergie wird der überwiegende Teil als Heizwärme im Festland (14%) und im oberflächennahen Gewässer (34%) zwischengespeichert.

Die meisten der 48% der in der Nähe der Erde absorbierten Solarenergie müssen auf irgend eine Weise ins All zurückgeführt werden. Wenn dies nicht der Fall wäre, würde sich die Erdatmosphäre sehr rasch erwärmen. Letztendlich sind nur etwa 2% der Wind-, Wellen- und Ozeanströmungsenergie verfügbar, und nur 0,003% der fließenden Wasserenergie.

Anmerkung: Eine detailliertere Darstellung der Systeme, in denen die von der Sonneneinstrahlung zugeführte Wärme in eine für den Menschen geeignete Energieform umgewandelt wird, finden Sie auf der Energieseite.

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