Was Versteht man unter Erneuerbarer Energie

Wofür stehen die erneuerbaren Energien?

Typen und Quellen erneuerbarer Energien. Der Anteil der Sonnenenergie, der dauerhaft auf die Erde trifft, ist enorm! Regenerative Energie, d.h. Energie aus erneuerbaren Quellen, wird auch als alternative Energie oder regenerative Energie bezeichnet.

Photovoltaik Die wohl wichtigste Form der erneuerbaren Energien ist die direkte Nutzung der Sonneneinstrahlung. Welche Energieformen heute erneuerbare Energien sind, erklärt Harlad Lesch.

Wofür stehen die erneuerbaren Energien?

Die Bedeutung erneuerbarer Energien nimmt zu, langfristig gesehen auch die bedeutendste Form der Energie, denn die Energiequellen der Welt werden immer knapp. Die Nutzung erneuerbarer Energien, d.h. Energie aus regenerativen Quellen, wird auch als Alternativenergie oder Regenerativenergie bezeichne. Es ist ein bedeutender Stromversorger. Genau genommen ist das Konzept der regenerativen Energien nicht ganz richtig.

Nach dem Prinzip der Energieeinsparung kann Energie weder verlängert noch wiederhergestellt werden. Bei der so genannte regenerative Energie wird die Energie jedoch von den bereits in der Umgebung laufenden Vorgängen ("Sonneneinstrahlung", "Windkraft"....) umgeleitet. Dies hat den Nachteil, dass diese Energieträger nicht wie bei Gas oder Öl austrocknen. Stattdessen ist diese Form der Energieerzeugung auf unbestimmte Zeit möglich.

Heute gibt es fünf Hauptformen der regenerativen Energien: Solarenergie, Windkraft, Wasserkraft, Energie aus Biogasen und Geothermie. Das Beispiel der Solarenergie zeigt, wie groß das Potential der regenerativen Energieträger ist: Alleine die Solarstrahlung auf der Erdkugel stellt mehr als das Zehntausendstel dessen bereit, was gegenwärtig in der Welt gebraucht wird.

Bereits heute werden unterschiedliche Alternativen der Energieerzeugung in der praktischen Anwendung genutzt, zum Beispiel in Windkraftwerken oder bei der Produktion von Biogasen. Weil fossile Energieträger wie Gas und Rohöl auf lange Sicht nicht mehr ausreichend sind oder sogar ganz aussterben. Die regenerativen Energieträger werden diese Funktion auf lange Sicht einnehmen müssen. In Deutschland ist 2004 das EEG ( "Erneuerbare-Energien-Gesetz") inkraftgetreten.

Damit soll der Marktanteil der erneuerbaren Energien bis 2010 auf 12,5 Prozentpunkte und bis 2020 auf 20 Prozentpunkte anwachsen.

Der Energiewendepunkt in Deutschland - Zielsetzungen

Die Bezeichnung "Energiewende" bezieht sich auf die Umstellung von fossilien und nuklearen Brennstoffen auf regenerative Energieträger. Zielsetzung des Energiewendes in Deutschland ist es, bis 2050 seine Energie überwiegend aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind- und Wasserkraft, Solarenergie, Erdwärme oder erneuerbaren Ressourcen zu gewinnen. Die zweite Säule der Energiesystemtransformation ist die Reduzierung des Energiebedarfs durch die wirtschaftliche und wirtschaftliche Energienutzung.

Die deutsche Regierung hatte sich bereits im Frühjahr 2010 darauf verständigt, die Treibhausgas-Emissionen bis 2050 deutlich zu senken, d.h. allmählich Kohlen, Erdöl und Erdgas auslaufen zu lassen. Der Energiewendepunkt war entschieden. Die Energiekonzeption vom Sept. 2010 und die Beschlüsse vom Somm. 2011 zur beschleunigten Transformation des Energiesystems haben die Festlegung und die Zielsetzung der Transformation des Energiesystems definiert.

Es handelt sich vor allem um Massnahmen zum Aufbau erneuerbarer Energieträger, Elektrizitätsnetze und Energie-Effizienz. Erhöhung des Beitrags der regenerativen Energieträger zum Bruttoendgasverbrauch auf 18% bis 2020, auf 30% bis 2030, auf 45% bis 2040 und auf 60% bis 2050. Erhöhung des Beitrags der regenerativen Energieträger zum Brutto-Stromverbrauch auf 35 Prozentpunkte bis 2020, auf 50 Prozentpunkte bis 2030, auf 65 Prozentpunkte bis 2040 und auf 80 Prozentpunkte bis 2050 Die wesentliche Basis dafür ist die seit Jänner 2012 gültige Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen um 40 Prozentpunkte bis 2020, um 55 Prozentpunkte bis 2030, um 70 Prozentpunkte bis 2040 und um 80 bis 95 Prozentpunkte bis 2050 (im Vergleich zum Referenzjahr 1990). Reduzierung des Primär-Energieverbrauchs um 20 Prozentpunkte bis 2020 und um 50 Prozentpunkte bis 2050. Erhöhung der Arbeitsproduktivität auf 2,1 Prozentpunkte pro Jahr, bezogen auf den Gesamtenergieverbrauch.

Reduzierung des Energieverbrauchs um 10 Prozentpunkte bis 2020 und um 25 Prozentpunkte bis 2050 (im Vergleich zu 2008). Bis 2020 soll der Wärmebedarf in Wohngebäuden um 20 Prozentpunkte und bis 2050 der Primärenergiebedarf um 80 Prozentpunkte reduziert werden, die Renovierungsrate für Wohngebäude soll von ein bis zwei Prozentpunkten auf das Doppelte gesteigert werden. Jetzt haben wir eine Definition der Energiesystemtransformation, aber wie sehen sie in der Realität aus?

Um Deutschland verstärkt mit regenerativen Energieträgern beliefern zu können, muss das komplette Energieversorgungssystem neu gestaltet werden. Es müssen neue Energieerzeugungsanlagen errichtet, sinnvoll vernetzt und an den entsprechenden Strombedarf angepaßt werden. Stromausbau Der Ausstieg aus den regenerativen Energiequellen geht einher mit dem Stromausbau. Künftig muss in Deutschland Elektrizität über lange Distanzen mit geringen Verlusten befördert werden, wie z.B. im Falle von

Energiespeicherung Um die Fluktuationen von Tag und Nacht auszugleichen, muss das Stromnetz auch in der Lage sein, variabel zu reagieren: Wenn mehr Energie produziert wird, als zu einem gegebenen Zeitpunkt verbraucht wird, muss sie für die Zeit gelagert werden, in der kein Strom fließt und keine Sonneneinstrahlung auftritt. Intelligentes Netz Der Aus- und Aufbau erneuerbarer Energieträger geht auch mit einer Verlagerung von zentralisierten zu dezentralen Stromnetzen mit kleinen Photovoltaik- oder Biogasanlagen einher. Eine weitere Besonderheit ist der Einsatz von regenerativen Energieträgern.

Unsere Fachleute informieren Sie ausführlich über die vor uns liegenden Aufgaben und die Vor- und Nachteile der Systemumstellung. Aber auch in vielen anderen Gebieten vollzieht sich die Energiewende: In der Verkehrswirtschaft wird die Elektro-Mobilität weiter ausgebaut, alte Gebäude müssen aus Gründen der Energieeffizienz renoviert und neue Gebäude müssen energiesparend gebaut werden. Dazu gehört auch die Forschung zu neuen Technologien und die Einbeziehung der einzelnen Grundbausteine in die gemeinsame europäischen Energiestrategie.

Für alle Bereiche gibt es eine Maxime: Je weniger Energie verbraucht wird, umso weniger muss produziert werden. Durch unser 10-Punkte-Programm können Sie jetzt Ihren ganz persönlichen Energiewendepunkt schaffen. Weshalb setzt sich Deutschland so sehr für den Schutz des Klimas ein? Aktuellen Untersuchungen zufolge entstehen durch den Schutz des Klimas in Deutschland mehr Jobs und Umsätze, als er zerstört.

Ebenso bedeutsam ist es, die Energie-Effizienz ständig zu steigern und gezielt auf regenerative Energiequellen umzustellen. Denn nur so kann eine verlässliche, sparsame und umweltfreundliche Stromversorgung gewährleistet werden. Die fossilen Brennstoffe wie Steinkohle und Öl werden immer seltener und kostspieliger. Deutschland als eine der Hauptursachen des Klimawandels kann sich seiner Verantwortlichkeit nicht entziehen. Der Klimawandel ist eine der Hauptursachen.

Mehr zum Thema