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Preis der Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Der Preis für Wasser-Wasser-Wärmepumpen ist höher als die Kosten für andere Systeme. Die Wärmepumpe Wasser-Wasser erzeugt effizient Wärme aus dem Grundwasser. Warmwasser-Wärmepumpe hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Erde, Wasser, Luft: die verschiedenen Arten von Wärmepumpen. Ungeahnte Gesteinsschichten können den Preis noch weiter erhöhen.

Wasser/Wasser-Wärmepumpe - Preis, Wasserverbrauch, Vorzüge, Vorteile

In der Schweiz ist die Wasser-Wasser-Wärmepumpe eine von vier Basis-Wärmepumpentypen. Dabei wird die im Grund- und Bodenwasser gespeicherte Wärmeenergie ausgenutzt. Dazu wird auf dem Grundwasserspiegel ein unterirdisches Pumpwerk installiert, das das Wasser durch ein Rohrleitungssystem in das Wohnhaus leitet. Hier überträgt das Grund- wasser einen Teil seiner Wärmeenergie über einen Wärmeaustauscher in das Wärmeverteilungssystem des Gebäudes.

Anschließend wird das gekühlte Wasser wieder in das Grund- und Untergrundwasser zurückgeführt und fließt untertägig. Auch rein fachlich gesehen ist es möglich, Gewässer, Flüsse oder gar Kanäle als Wärmequellen zu nutzen. Die Warmwasserwärmepumpe hat den größten Nutzen durch ihren enormen Wirkungsgrad. Weil das Trinkwasser das ganze Jahr über etwa die gleichen Temperaturen aufweist, kann die Wärmepumpe zu jeder Zeit auf diese Art von Energie zugreifen.

Die Sole-Wärmepumpe unterscheidet sich vor allem dadurch, dass sie einen abgeschlossenen Stromkreis darstellt, während die Wasser-Wasser-Wärmepumpe einen unterbrochenen Stromkreis darstellt. Beispielsweise entfällt der Kältemitteleinsatz und statt dessen wird das Trinkwasser unmittelbar entnommen. Je nach Land wird in der Schweiz in 5 bis 30 Meter Wassertiefe grundwassergeführt.

Grundsätzlich steht dort auch Trinkwasser zur Verfügung, aber Bohrungen sind viel kostspieliger und in der Regel nicht sinnvoll. Ein größerer Restriktionsgrad als die Grundwasserverfügbarkeit ist die Verpflichtung, eine Genehmigung für die Wasser-Wasser-Wärmepumpe einzuholen. Grundsätzlich ist für alle Waermepumpen eine Baugenehmigung erforderlich, aber Wasser-Wasser-Wärmepumpen (sowie Erdwärmesonden für Sole-Wasser-Wärmepumpen) beduerfen einer Wasserschutzgenehmigung.

Dies macht den Aufbau einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe umständlicher als der Aufbau anderer WPs, wie z.B. der Luft-Wasser-Wärmepumpe, deren Zulassung wesentlich einfacher zu erwirken ist ("nur Baugenehmigung, keine Wasserschutzzulassung"). Eine weitere Nachteil der Wasser-Wasser-Wärmepumpe sind die Anschaffungskosten. Aufgrund des hohen Wirkungsgrades macht sich der Kauf der Wärmepumpe jedoch in der Regel schon nach wenigen Jahren bezahlt.

Der Leistungskoeffizient gibt den Wirkungsgrad einer Wärmepumpe an. Sie wird aus dem Quotienten der verbrauchten Elektroenergie und der daraus bezogenen Wärmeenergie berechnet. Zur Ermittlung des Leistungsfaktors einer Wärmepumpe muss man nur den Betrag der nutzbare Wärmeenergie durch die verwendete Elektroenergie aufteilen.

Der Jahresleistungsfaktor erstreckt sich daher auf die Gesamtanlage und ist teilweise sehr unterschiedlich, während der Leistungsfaktor ein fester Wert für die Wärmepumpe selbst ist. Anders als bei Luft-Wasser-Wärmepumpen, die die gesetzlich vorgeschriebenen Geräuschgrenzwerte für ältere Serien übersteigen können, wird dieses Problemfeld bei einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe nicht auftreten. Obwohl die Montage der Wärmepumpe selbst sehr platzsparend ist und in jedem Haushalt vergleichsweise einfach durchgeführt werden kann, ist die Montage der Untertagepumpe das größere Nachteil.

Aufgrund der besonderen Bewilligungspflicht für den Grundwassereingriff ist der Weg zur Wasser-Wasser-Wärmepumpe felsig und die Bewilligung wird nicht immer erteilen. Die Wärmepumpe fördert zwischen 150 und 250 Litern Wasser pro kW Ausgangsleistung - jede volle Umdrehung. Selbstverständlich wird das Wasser zurückgeführt, aber die Menge an bewegtem Wasser ist immer noch nicht unerheblich.

Ein weiterer Grundbaustein für die Errichtung einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe ist das Vorliegen einer Wärmeverteilung im Gebäudes. Dies ist vor allem in Altbauten in der Schweiz nicht immer der Fall und verursacht weitere Folgekosten beim Ersatz einer elektrischen Altheizungsanlage. Die Mehrkosten sind jedoch nicht wärmepumpenspezifisch, sondern fallen bei der Montage jeder Heizungsanlage an.

Ist das Haus bereits mit einer Wärmeverteilung über eine Öl- oder Gasheizungsanlage ausgestattet, ist für die Installation einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe kein weiterer Umbau erforderlich. Zwischen 150 und 250 l Grund- und Wasserwärmepumpen entnehmen dem Erdreich zwischen 150 und 250 l pro h und kW und pumpen es wieder zurück. Bei einer Wärmepumpenleistung von 10 kW muss der Grundriß also eine Pumpenleistung von 1.500 und 2.500 l/h erbringen.

Deshalb wird in Gebieten mit niedrigen Grundwasserständen oft keine Genehmigung für den Aufbau einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe gewährt. Das zweite Kostengebiet sind die Montagekosten, d.h. die Ausgaben für verschiedene Handwerksdienstleistungen. Sie gliedern sich in die Montage der Wärmepumpe selbst und die dazugehörigen Bauleistungen (Maurer, Elektroinstallateur, etc.).

Die Installationskosten für die Wärmepumpe, einschliesslich der Bohrungen auf Grundwasserhöhe, werden auf rund 37'000 CHF geschätzt. Von diesem Betrag wurden gut 30'000 Francs für Bohrungen und 7'000 Francs für Handwerker ausgegeben. Sie sind jedoch relativ preiswert und müssen nicht nur für die Wasser-Wasser-Wärmepumpe, sondern auch für andere Heizsysteme gekauft werden.

Das sind etwa siebentausend Francs. In Summe wird die Wasser-Wasser-Wärmepumpe rund 58'000 CHF ausmachen. Auch wenn diese Ausgaben zunächst abschreckend wirken mögen, sollte man sich daran erinnern, dass die Betriebskosten einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe zu den geringsten zählen, die eine Heizvorrichtung haben kann. Diese Wärmepumpe ist mit rund 800 CHF pro Jahr weit unter den Anschaffungskosten konventioneller Heizsysteme.

Ein ölbefeuertes Heizsystem verursacht bei gleicher Wärmeleistung etwa das Dreifache der jährlichen Mehrkosten. Dementsprechend amortisiert sich eine solche Wärmepumpe lange vor ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer. Sie wollen in effizientere und regenerative Energien einsteigen? Der Kauf der meisten Schweizer Waermepumpen wird vom Staat durch das Bauprogramm subventioniert. Mit der Maßnahme M-06 werden sowohl die Wasser-Wasser-Wärmepumpe als auch die Sole-Wärmepumpe mit mind. CHF 2'400 und CHF 180 pro kW abgegeben.

Zudem kann in den selben Kanton die Erstinstallation einer Wärmeverteilanlage mit 1'600 plus 40 CHF pro kW elektrischer Energie subventioniert werden. Zweifellos ist die Wasser-Wasser-Wärmepumpe eine der ökonomisch und ökologisch besten Heizgeräte. Sie punktet auch im Direktvergleich mit anderen WPs mit überdurchschnittlichen Werten. Lediglich die Sole/Wasser-Wärmepumpe liegt in Sachen Effizienz in der selben Größenordnung.

Da jeder Einsatz im Bodenwasser separat bewilligt werden muss, ist der Weg zur Wasser-Wasser-Wärmepumpe teilweise felsig. Vielmehr kann auch der Kauf einer Salzwasser-Wärmepumpe in Betracht gezogen werden. Dadurch wird ein ähnlicher Wirkungsgrad wie bei der Wasser-Wasser-Wärmepumpe erreicht, die strukturellen Anforderungen sind jedoch unterschiedlich. Mit der universell einsetzbaren Luft-Wasser-Wärmepumpe wird die Wärmeenergie der Raumluft genutzt.

Nicht ganz so leistungsfähig wie die Wasser-Wasser- oder Sole-Wärmepumpe ist diese universelle Lösung. Wenn Sie weitere Informationen zur Wasser-Wasser-Wärmepumpe haben, stehen wir Ihnen natürlich gern zur Verfügung.

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