Wasserkraft

Trinkwasserkraft

Seit über hundert Jahren wird Wasser zur Stromerzeugung genutzt. Welchen Beitrag leistet die Wasserkraft zur Energieversorgung? Die Wasserkraft ist eine der erneuerbaren Energiequellen. Das Wasserkraftwerk Töll und das Wasserkraftwerk Marling sind Teil des historischen Erbes der Wasserkraftenergieerzeugung in Südtirol. Strenge regulatorische Rahmenbedingungen und der Druck des Marktes sind die größten Herausforderungen für die Betreiber von Wasserkraftwerken.

Schwerpunkt Wasserkraft::: WSE - Vereinigung der Elektrizitätswerke Schweiz (VSE)

Im Falle der Wasserkraft wird zwischen großer Wasserkraft und kleiner Wasserkraft differenziert. Wasserkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von weniger als 10 Megawatt werden als so genannt. Er nutzt das einströmende Flusswasser direkt und stetig und produziert so dauerhaft, wenn auch mit großen Saisonschwankungen. Speicher-Kraftwerke hingegen können ihre Erzeugung an den täglichen Verbrauch abstimmen und so kostbare Spitzenenergie gewinnen.

Teilweise sind die Speicheranlagen als Pumpspeicheranlagen ausgeführt, die aufgrund ihrer Wichtigkeit nachfolgend gesondert aufgelistet sind. Share 2016: Kosten: Umwelt: Pro Wasserkraft: Contra-Wasserkraft: Im Gegensatz zu reinrassigen Speicherkraftwerken haben Pumpspeicher nicht nur einen Ober-, sondern auch einen Unterspeicher. Dort kann bereits verbrauchtes Trinkwasser in den Obersee zurückgepumpt werden.

Die Erzeugung und der Konsum müssen stets aufeinander abgestimmt sein. Steigt der Nordeuropäische Windeinfluss im Sommer innerhalb kürzester Zeit kräftig an, kann die Förderung sehr schnell die Bedarfsmenge erheblich überschreiten. Der Grund dafür ist, dass bestimmte Arten von Kraftwerken, wie beispielsweise Steinkohlekraftwerke, ihre Erzeugung nicht schnell genug anpaßt. Fällt der Fahrtwind nach einigen Wochen oder Wochen wieder ab, kehrt sich die Lage um: Jetzt ist es schwer, alle erforderlichen Anlagen schnell wieder in Betrieb zu nehmen.

Unter diesem Gesichtspunkt ist es irrelevant, dass 25 Prozentpunkte der Wärme durch das Pumpen des Wasser verlustig gehen. Zur Amortisation der hohen Investitionskosten für den Neubau eines Pumpspeicherkraftwerks und zur Deckung der laufenden Kosten muss dieser Prozess jedoch ausreichend oft durchlaufen werden.

Grundenergie

Geeignet sind die basisEnergie-Infos für die Unternehmensberatung, für Schul- und Fortbildungseinrichtungen und für alle, die erst am Anfang in den Bereichen Energie-Effizienz und regenerative Energie stehen. Moderner Wasserkraftantrieb in Freiburg. Von oben wird das Löschwasser mit einer Abwurfshöhe von 3,4 Metern auf das Laufrad geführt. Das Löschwasser wird dann von oben in das Laufrad eingeleitet. Die heutigen Wasserkraftanlagen sind technologisch leistungsfähiger. Die Wasserkraft leistet in Deutschland einen jährlichen Anteil von ca. 4% an der Elektrizitätsversorgung, in der Welt sind es 18%.

Auch in Deutschland ist eine moderate Expansion möglich - unter Beachtung des Umweltschutzes. Es ist eine der großen technologischen Erfindungen der Menschen, die Energie aus dem fliessenden Wasser zu gewinnen. Das frühe Hochland am Indus, in China, Ägypten und Mesopotamien war unter anderem durch große wassertechnische Fertigkeiten gekennzeichnet.

Erstmalig wurden hier große Wasserschöpfräder eingesetzt, um Leitungswasser für die Bewässerung von neuen landwirtschaftlichen Nutzflächen oder die Versorgung von Großstädten mit Trinkwasser zu pumpen. Aus diesen Wasserrädern entstand eine Performance, die der täglichen Arbeit von 15 - 20 Taglöhnern entspricht. Es handelte sich nach heutigen Erkenntnissen nur um Kleinwasserkraftwerke, die damals technische Geschichte schrieben. Vom Altertum bis ins Hochmittelalter hinein wurden viele neue Anwendungsbereiche für hydroelektrische Maschinen erschlossen: In Bootsmühlen wurde Korn vermahlen, in Hammermühlen wurden Metall verarbeitet und in Sägewerken wurde die Herstellung von Holzplatten ermöglicht.

Im ersten Bergwerk wurden die Grundwasserpumpen und die Förderer mit Wasserkraft antreib. Es dauerte bis zur Entwicklung der Dampflok ( "1765"), bis die Wasserkraft allmählich aus dem Gebiet der Mechanik verdrängt wurde. Sie konnten das Grundwasser aus größerer Fallhöhe und zunehmend auch die Ströme als Energieträger einsetzen. Die bevorstehende Ära der Stromerzeugung ist stark mit der Nutzung der Wasserkraft verbunden:

1866 entwickelt Werner von Siemens die erste Lichtmaschine nach dem elektromagnetischen Verfahren und "beginnt" damit die Starkstromtechnologie. Im selben Jahr "entdeckte" Nicola Tesla den wechselnden Strom und entwarf auch das erste Drehstromkraftwerk, das 1896 an den Niagarafällen in Kraft trat. Wasserwerke haben auch bei der Elektroinstallation des Reiches eine große Bedeutung.

Die Konkurrenzsituation durch billige fossile Brennstoffe führte erst in den 1980er Jahren zu rund 50, die großen Kraftwerke bleiben intakt. In Deutschland beginnt seit 1990 eine Trendumkehr bei kleinen Anlagen durch eine erhöhte Einspeisevergütung für Strom aus regenerativen Energieträgern und Förderprogrammen. An vielen Stellen existierten noch Wehre und Kanale und konnten für die Rekultivierung von Kraftwerken verwendet werden, sofern dies mit dem Umweltschutz in Einklang stand.

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