Wasserkraft Energie

Energie aus Wasserkraft

eine erneuerbare Energiequelle, bei der potenzielle oder kinetische Energie über Turbinen in Rotationsenergie umgewandelt wird. Nahezu unerschöpflich, versorgt uns die Kraft des Wassers mit sauberer Energie. Die heutigen Wasserkraftwerke sind technisch effizienter. Im südlichen Schwarzwald kann die Energie des Wassers als Strom genutzt werden. Bei der Erzeugung von Ökostrom ist die Wasserkraft unerlässlich.

Wasserwirtschaftliche Energieträger| BDEW

eine erneuerbare Energielieferantin, bei der potentielle oder Bewegungsenergie über eine Turbine in Rotationsenergie umgesetzt wird. Die Wasserkraft ist nicht nur kohlendioxidfrei, ihre Erzeugung ist im Unterschied zu Elektrizität aus Windkraft und Sonnenenergie kaum schwankungsanfällig. Wasserkraft ist daher eine sehr vorhersehbare Naturenergie. Der Einsatz von Wasserkraft hat eine sehr lange Geschichte, da in der Vergangenheit Wasserschöpfräder verwendet wurden.

Diese Nutzungsart stammt in Deutschland aus dem neunzehnten Jh. und findet überwiegend in Flusskraftwerken statt, die die Fließenergie von Flüssen in Elektrizität umsetzen. Die Wasserkraft wird in den Gebirgsregionen Europas durch Solarkraftwerke genutzt. Die Wasserkraft ist auch im ausgehenden Jahrtausend aktuell wie nie zuvor. Im Jahr 2016 trug die Wasserkraft mit 20,7 Mrd. kWh maßgeblich zur Stromproduktion bei.

Dies sind gut drei Prozentpunkte der in Deutschland produzierten Elektrizität und gut 11 Prozentpunkte der Elektrizität aus regenerativen Quellen. Das Energiepotenzial aller Wässer ist mit rund 35.000 Mrd. kWh pro Jahr immens. Wasserkraft erzeugt derzeit rund 16% des weltweiten Stromverbrauchs. Besonders günstig sind die Rahmenbedingungen in Europa in Norwegen, wo mit 140 Mrd. kWh Elektrizität 98% der gesamten Produktion des Landes aus Wasserkraftanlagen stammen.

Künftig könnte das Unternehmen eine bedeutende Rolle als Speicher im europÃ?ischen Energiesparbinnenmarkt Ã?bernehmen und zu einer "Batterie Europas" werden. Â? Hochwasserschutzsysteme, DÃ?mme sind gebaut worden. Gute Wasserkraftwerke haben einen Effizienz von über 90 vH. Flusskraftwerke zeichnen sich durch eine niedrige Wasserführung und einen konstanten Wasserdurchfluss aus - entsprechend dem Ableitungsverhalten der Gewässer. Der Wasserdurchfluss ist gering.

Was für Wasserkraftwerke gibt es? Niederdruckkraftwerke bis etwa 25 Meter, Hochdruckkraftwerke über 100 Meter. In Deutschland gibt es bereits an den meisten Standorten mit günstigen natürlichen Voraussetzungen für die Nutzung der Wasserkraft solche Infrastruktur. Es wird geschätzt, dass Modernisierungsprojekte und der Neubau von Kraftwerken die Jahresstromproduktion in Wasserkraftanlagen bis 2050 um zwei bis acht Mrd. kWh steigern könnten.

Bis 2050 erwarten die Energie-Szenarien der Regierung einen Zuwachs von vier bis fünf Mrd. Kilowattstunden: Ist Energie aus Wasserkraftanlagen erneuerbar? Lauf- und Speicherkraftwerke sind Stromprodukte aus erneuerbaren Energiequellen. Dabei ist zwischen der Einspeisung von elektrischem Energie aus so genannten Pumpspeicher-Kraftwerken zu differenzieren. Bei Überschussstrom im Stromnetz, z.B. wenn in Zeiten starker Winde viel Energie von Windturbinen in das Stromnetz gespeist wird, wird mit Hilfe elektrischer betriebener Schraubenpumpen aus dem unteren Becken in das höhere obere Becken abgelassen.

Fehlt die Elektrizität, wird das Leitungswasser aus dem oberen Becken zurück in das untere Becken geleitet. Die ( (Pump-)Turbinen oder die mit ihnen verbundenen Aggregate produzieren Elektrizität. Durch das Aufpumpen von Leitungswasser wird Elektrizität im oberen Becken als potenzielle Energie oder potenzielle Energie mit geringen Verlusten zwischengespeichert. So kann das Trinkwasser ein ausgezeichneter und leistungsfähiger Energiereservoir sein.

Manche Pumpspeicherwerke haben auch eine natürliche Wasserversorgung im oberen Becken, wie z.B. einen Flusse. Im Unterschied zu Elektrizität aus bisher gepumpter Wasserkraft ist der daraus erzeugte Elektrizität Ökostrom.

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