Wechselstrom

Fremdstrom

Ein Wechselstrom ist ein Stromfluss, der seine Richtung periodisch von positiv auf negativ ändert. Die Frequenz des uns von den Kraftwerken gelieferten technischen Wechselstroms beträgt . Somit gibt es einen Polwechsel an der Buchse. Der Wechselstrom ist durch eine periodisch wechselnde Polarität gekennzeichnet. Der Wechselstrom (AC) ist eine Art elektrischer Strom, der seine Richtung periodisch und in ständiger Wiederholung ändert.

Abwechselspannung und Wechselstrom in der Elektrophysik für Schüler/in Enzyklopädie

Von größerer Bedeutung in der Praktik sind die so genannten Wirkwerte. Dies sind die Stromfestigkeits- und Spannungswerte im AC-Kreis, bei denen die selbe Ausgangsleistung wie bei diesen Größen im DC-Kreis auftritt. Ein sinusförmiger Wert y ist im Allgemeinen wie folgt definiert: : Somit ergeben sich die Formeln für die effektiven Größen von Wechselstromfestigkeit und Wechselspannung:

Physisch resultiert der effektive Betrag von Stromfestigkeit und Spannungsfestigkeit auch aus der folgenden Betrachtung: Der Momentanwert der Stromleistung an einem Ohmschen Widerstands im Drehstromkreis ist:: Jetzt ist meist nicht mehr die Momentanleistung von Interesse, sondern ihr Zeitmittelwert. Wie in Abbildung 6 dargestellt, entspricht dieser Durchschnittswert der tatsächlichen Ausgangsleistung.

Die effektiven Werte können unmittelbar aus der Formel abgelesen werden. Die effektive Betriebsspannung bis 1989 in Deutschland und vielen anderen Staaten lag bei 220V. Anschließend findet die schrittweise Umschaltung auf 230 V statt.

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