Welche Wärmepumpe für Einfamilienhaus

Die Wärmepumpe für das Einfamilienhaus

Hausbauer und Hausbesitzer können mit Wärmepumpen Geld sparen. Mit einer geschickten Platzierung wie hier ist eine Split-Luftwärmepumpe an einer Hausecke eine Luftwärmepumpe kaum wahrnehmbar. Für viele Hausbesitzer sind die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe ein Argument, sich gegen den Umbau zu entscheiden. In Neubauten und sanierten Einfamilienhäusern haben sich Wärmepumpen als umweltfreundliche Heizungsanlage etabliert. In einem Einfamilienhaus durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Wärmepumpentypen: Überblick + Entscheidungshilfen

Der Kern des Systems - das Teil, das im Hause steht - ist fast immer gleich. Allerdings gibt es große Abweichungen in der Wärmeentnahme aus der Umwelt. Geothermie- und Grundwasserwärmepumpen bringen bis zu 100 Meter tief in das Gebäude ein. Alternativ zu diesen Erdwärmesonden gibt es Erdwärmekollektoren: Spezielle Schläuche werden eben und flächendeckend unter der Erdoberfläche im Park gelegt und nehmen hier die Hitze auf.

Da der Boden das ganze Jahr über gleichbleibende Temperatur hat, sind Erd- oder Grundwasserwärmepumpen die leistungsfähigsten WP. Die Luftwärmepumpe ist die billigste und am einfachsten zu installierende. Er nutzt die Abwärme seiner Raumluft und wird in der Nähe des Hauses oder im Untergeschoss installiert. Zwar sind Luftheizpumpen weniger leistungsfähig als Erd- oder Grundwasserheizpumpen, aber sie sind sehr populär - aber zu Unrecht: Praxistests haben ergeben, dass diese Technologie den Kundenerwartungen nicht gerecht wird.

Ein innovatives, effizientes Verfahren ist der "Energiezaun": ein aus einem schwarzen Rohrgeflecht bestehendes Netz, das die Solarwärme absorbiert. Ganz neu auf dem Weltmarkt sind Gaswärmepumpen. In einem Einfamilienhaus (150 m ?, Wärmebedarf 16.000 kWh) auf 570 ? im Jahr sinken die Heizenergiekosten mit einer Erdreichwärmepumpe und dem dazugehörenden Tiefbohren, berechnet die Dena.

Für das Gesamtsystem fallen satte 16.000-20.000 ? an. Welcher Wärmepumpe am besten zu Ihrem Wohnhaus und Ihren Heizverhalten paßt, lässt sich am besten von einem Elektroenergieberater beurteilen. Im Detail sehen Sie bereits einige besondere Merkmale der einzelnen Wärmepumpentypen.

Welcher Wärmepumpe entspricht mein Zuhause?

Laut einer kürzlich durchgeführten Studie berücksichtigen die meisten Altbauherren bei der Renovierung zunächst die Wärmeschutzwirkung. Aber dies ist eine der kostspieligsten Methoden, ein Altbau auf den derzeitigen Effizienzstandard zu bringen. Trotz einiger Restriktionen sind vor allem Wärmepumpen heute auf dem neuesten technischen Niveau. Wichtig: Gebäudeeigentümer und Modernisierung sollten aber gut informiert werden können, denn langfristig sind nicht nur der Kaufpreis, sondern vor allem auch die strukturellen Bedingungen für die Wahl der korrekten Wärmepumpe von ausschlaggebender Bedeutung - die Wärmepumpe muss vor allem zum Wohnhaus und zum Objekt passen! die Wärmepumpe muss sich vor allem an das Wohnhaus anpassen!

Laut der Broschüre entscheidet man sich für Systeme, die eine Vorlauftemperatur von 60 oder 70 Grad Celsius erreichen sollen. Einkäufer gehen dann von Fehlkonditionen aus und sind überrascht, wenn die Wärmepumpe nicht so effektiv funktioniert, wie in der Broschüre angegeben. Um dies zu vermeiden, ist eine detaillierte energetische Beratung vor Ort das A und O bei der Wahl der Heizungstechnik.

Denn nur so können Hauseigentümer herausfinden, welches Verfahren für ihr Zuhause am besten geeignet ist. Entscheidet man sich immer für jede Wärmepumpe, kann der Gebäudeeigentümer zwischen vier Arten wählen: Sämtliche Ausführungen sind für Ein- und Mehrfamilienhäuser geeignet - mit wenigen Einschränkungen:

Ein Wasser/Wassermodell erfordert natürlich eine passende Wärmeträger. Die Effizienz der Wärmepumpe ist nicht nur von der Technologie, sondern auch von den Anschaffungskosten und den Anschaffungsnebenkosten abhängig. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus werden durchschnittlich 9000 bis 10 000 kWh Wärmeenergie pro Jahr verbraucht. Luft-/Wasserwärmepumpen sind für rund 1300 EUR pro kW (Kilowatt) erforderlicher Wärmeleistung ausgelegt.

Salzwasser-Modelle sind für ca. 2000 EUR pro kW ausgelegt - inklusive der Heizquelle, d.h. dem Bohren oder Installieren des erforderlichen Oberflächenkollektors im Sommer. Auch eine so genannte Wasser/Wasser-Wärmepumpe kostet rund 2000 EUR pro kW, wodurch weitere Aufwendungen für den Aufbau eines Saug- und Absaugbrunnens zu berücksichtigen sind.

Der Preis der Abluftwärmepumpe (für die Brauchwasserbereitung) liegt je nach Fabrikat zwischen 3500 und 4000 EUR pro kW, einschließlich des erforderlichen Kanals. Dazu kommt die Elektrotechnik mit weiteren 1000 bis 1500 EUR, zum Beispiel für den erforderlichen zweiten Meter-Schrank. Die Wärmepumpe eignet sich gut für Objekte mit einem Wärmebedarf von weniger als 8 bis 10 kW.

Im Idealfall sollte die anfallende Abwärme dann auch über eine Fussbodenheizung aufgeteilt werden. Allerdings können sie weiterhin zur Wärmeabgabe bei niedrigeren Außentemperaturen eingesetzt werden. Bei der Wärmepumpe kommt es im jeweiligen Anwendungsfall auf die Amortisation an. Mit einer Wärmelast von zehn kW kosten die Luft-Wasser-Wärmepumpen rund 13 000 EUR, die Betriebkosten betragen 1100 EUR.

Eine Gegenüberstellung: Gas-Brennwertkessel für 4500 EUR bei Jahresbetriebskosten von 1800 EUR. Die Zusatzinvestition muss aus der Heizkostendifferenz von 700 EUR pro Jahr generiert werden. Dies bedeutet, dass sich die Fabrik nach etwa zwölf Jahren selbst bezahlt macht, wodurch die Verzinsung der Zusatzinvestition noch nicht eingerechnet ist.

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