Windenergie

Windkraft

Damit entwickelt sich die Windenergie zunehmend zu einer der wichtigsten Formen der Energieerzeugung und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Transformation von Energiesystemen. In den letzten Jahren hat sich die Windenergie rasant entwickelt. Windkraft: Marktplatz für Windenergie, Unternehmen und Produkte, EEG-Rechner Windenergie, Windindex. Umfangreiche und individuelle Betreuung im Bereich der Windenergie sowie bei Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen. Windenergie stößt in der Bevölkerung auf breite Zustimmung.

Windkraft für Bürger, Gemeinden und E-Betriebe.

SIND SIE AN EINEM PROJEKTSPEZIFISCHEN ANGEBOT INTERESSIERT? Die Bauphase von modernen Windturbinen und -parks ist sehr dynamisch und verlangt in jeder Hinsicht Kompetenz und Umsicht. SIND SIE AN EINEM PROJEKTSPEZIFISCHEN ANGEBOT INTERESSIERT? Moderne Windturbinen und -anlagen haben eine lange Lebensdauer und erfordern einen hohen Anspruch an Materialien, Menschen und Maschinen. Dabei ist es in Technik, Bedienung und Vertrieb bestens auf die Bedürfnisse Ihres Parks abgestimmt und genau auf die Randbedingungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) abgestimmt.

SIND SIE AN EINEM PROJEKTSPEZIFISCHEN THEMA INTERESSIERT? Der Wirkungsgrad heutiger Windturbinen steigt ständig, aber die Anzahl der verfügbaren neuen Plätze nimmt ab. Das Repowering ist daher eine attraktive Möglichkeit zur wirtschaftlichen und wirkungsvollen Windenergienutzung. Vorhandene Windturbinen werden durch modernste mit hoher Performance und niedrigeren Kosten abgelöst. SIND SIE AN EINEM PROJEKTSPEZIFISCHEN THEMA INTERESSIERT?

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Windkraft in NRW

Zum Jahresende 2017 waren in Nordrhein-Westfalen 3.630 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 5.449 MW in Kraft. Rund fünf Prozentpunkte der Bruttostromproduktion entfielen auf die Windkraft. Die Windenergie macht etwa 35 % des durch erneuerbare Energieträger erzeugten Stromes aus. In NRW haben erneuerbare Energieträger jedoch noch ein schattiges Dasein.

Sie haben nur einen Marktanteil von etwa 13 Prozent an der Stromproduktion. Um die Klimaschutzziele von NRW zu erreichen, geht die Umrüstung auf 100 Prozent regenerative Energie bis 2050 nicht umhin. Dabei spielt die Windenergie eine entscheidende Bedeutung. Aus diesem Grund will die rot-grüne Bundesregierung in einem ersten Prozessschritt den Windenergieanteil an der Stromproduktion auf einen Wert von mind. 15 Prozent im Jahr 2020 erhöhen.

Der EUtech-Bericht "NRW-Klima2020" hielten es bereits für sinnvoll, den Stromertrag aus Windenergieanlagen in NRW bis 2020 auf 15 Prozent des Endenergiebedarfs zu steigern. Zu diesem Zweck wären die für die Nutzung der Windenergie vorgesehenen Gebiete von rund 0,85 Prozent der derzeitigen nationalen Gesamtfläche auf zumindest 1 Prozent zu erhöhen, die Höhengrenzen abzuschaffen und die zur Verfügung stehende Flächenfläche mit Turbinen der 6 MW-Klasse zu überplanen.

Etwa 40 Prozent der erneuerbaren Energieerzeugung in NRW (ohne Grubengas, MVA) wird durch Windenergie erzeugt, die mehr als 4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen kann. Aber nicht nur aus Sicht des Klimaschutzes spielt die Windenergie eine große Bedeutung. Darüber hinaus hat sich Nordrhein-Westfalen zu einem wichtigen Fertigungs- und Zulieferstandort für Windenergieanlagen weiterentwickelt.

Die größten Anteile an der Arbeitsplatzsicherheit im Bereich der erneuerbaren Energien kommen mit rund 16.500 Mitarbeitern von den Kerngesellschaften der Windenergiebranche. Die Windenergie spielt eine wichtige Funktion bei der Umstrukturierung der Energiebranche. Das rot-grüne Land NRW wollte von 2010 bis 2017 ein Pionier in der Windenergie werden. Aus diesem Grund sollte der Windenergieanteil an der lokalen Energieversorgung bis 2020 auf gut 15 Prozentpunkte erhöht werden.

Ein wesentliches Werkzeug dafür war die komplette Revision der Windenergie- und Repowering-Verordnungen. Die pauschalen Entfernungsregelungen und restriktiven Höhenbegrenzungen wurden abgeschafft, und der Prozentsatz der prioritären Windkraftgebiete stieg auf 2 Prozentpunkte des Landesgebietes. Die Umsetzung dieser Zielvorgaben erfolgte mit der letzten Änderung der Windenergieverordnung im Jahr 2015. Mit der Windenergieverordnung wird auch das grundlegende Tabuthema beseitigt, das seit 2005 besteht, nämlich die Errichtung von Windkraftanlagen auf Waldgebieten.

Im " Richtlinienleitfaden für Windkraftanlagen auf Warmwaldflächen in Nordrhein-Westfalen " (2012) wurden die Planungs- und Genehmigungsbedingungen für den Bau von Windkraftanlagen im Wald sowie die Eignungskriterien für Waldgebiete in Einzelfallbewertungen festgelegt. Eine weitere wesentliche Basis wurde mit der Richtlinie "Umsetzung von Arten- und Lebensraumschutz bei der Konzeption und Genehmigungsplanung von Windkraftanlagen in Nordrhein-Westfalen" (2013) geschaff.

Die revidierte Windenergieverordnung wurde im Oktober 2015 aufgesetzt. Die Single -Source-Energie läuft mit dem Verordnungsentwurf einer neuen Windenergieverordnung und geplanter Änderung des Bebauungsplans Gefahr, stark verlangsamt zu werden [.... mehr lesen]. Dennoch unterstützt der BUND weiterhin einen umweltverträglichen Windkraftausbau unter Beachtung der gerechtfertigten Bedürfnisse der Grundgesamtheit und der Erfordernisse des Klimaschutzs.

In der BUND-Position "Windenergie in NRW - raumplanerische Kontrollelemente und Argumente" von 2002 bzw. 2004 wurden grundlegende Kriterien für eine natur-, umwelt- und menschengerechte Entwicklung der Windkraftnutzung in NRW festgehalten. Die ökologische Umwandlung der Stromproduktion kann nur dann erfolgreich sein, wenn die folgenden Randbedingungen eingehalten werden: Abseits von Steinkohle und Kernenergie: Mit einem Pro-Kopf-Ausstoß von mehr als 16 t CO2 pro Jahr ist das Steinkohlenland Nordrhein-Westfalen weit davon entfernt, seine Ziele einer nachhaltigen Energielieferung zu erreichen.

Nur durch den Austausch von kohlenstoffreichen Energieträgern kann die erforderliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 40 Prozentpunkte bis 2020 und um 80 bis 95 Prozentpunkte bis 2050 erreicht werden. Nach Ansicht der vorherigen Regierung ist eine Reduzierung um 20 % bis 2020 durchaus denkbar. Ausbau der erneuerbaren Energien: In der Bewertung ist man sich einig, dass NRW ein großes ungenutztes Potenzial für die Windenergie, Biotechnologie, Geothermie und Sonnenenergie hat.

Laut der Untersuchung "NRW-Klima2020" kann bis 2020 ein Stromerzeugungsanteil der erneuerbaren Energieträger in NRW von 25 % erreicht werden. Bis 2020 gehen Unternehmer und Branchenverbände davon aus, dass die erneuerbaren Energieträger 47% des gesamten deutschen Stromverbrauchs ausmachen werden. Im Jahr 2050 wird es nach heutigem Stand möglich sein, eine weitgehend oder sogar komplette Energieversorgung aus erneuerbaren Energieträgern zu gewährleisten.

Die Windenergie hat das grösste Potential. Anders als bei der Verwendung von fossilen oder nuklearen Energieträgern sind die mit der Windenergienutzung einhergehenden Umweltauswirkungen jedoch raumlich und temporär beschränkt und umkehrbar. Es gibt keine ewigen Schäden durch die Windenergienutzung. Im Regionalentwicklungsplan und in den Regionalentwicklungsplänen setzt sich der BUND dafür ein, dass Schwerpunktbereiche für die Windenergie festgelegt werden.

Gibt es keine landes- oder regionalpolitische Planbarkeit, sollten die kommunalen Gebietskörperschaften und die Landkreise ihre Windenergieplanung aufeinander abstimmen. In diesem Fall ist es sinnvoll, die Windenergieanlagen aufeinander abzustimmen. Von den 396 nordrhein-westfälischen Städten haben 322 bis zum 31. 12. 2006 Konzentrationsgebiete für die Windkraftnutzung mit einer rechtswirksamen städtebaulichen Flächennutzungsplanung vorgelegt; 74 Städte hatten keine Fläche identifiziert.

Um die Windkraftnutzung in NRW auszubauen, müssen alle relevanten Konzentrationsbereiche identifiziert und optimal genutzt werden. Stehen nachweislich keine ausreichenden Konzentrationsgebiete zur Verfügung, eröffnet die Stadt alle alternativen lokalen Potentiale für die Erschließung regenerativer Energiequellen. Gemäß 16 Abs. 1 der Bauleitverordnung kann die Stadtverwaltung bei Änderungen ihres Bebauungsplans für Windkraftanlagen (WEA), die in ihrer Planhoheit liegen, eine Höhenbeschränkung vorschreiben.

Prinzipiell sollten Windturbinen nicht einschränkender oder freier sein als andere möglicherweise räumlich bedeutende industrielle Anlagen oder Gebäude. Um Konflikte mit dem Natur- und Landschaftsschutz zu vermeiden, sind Tabuzonen unerlässlich, in denen der Aufbau von Windenergieanlagen prinzipiell ausgenommen werden sollte. Im FFH und in Vogelreservaten sollte der Aufbau von Windturbinen genauso wie andere Maßnahmen betrachtet werden, d.h. es sollte keine bessere oder schlechtere Position bezogen werden.

Windturbinen im Urwald sollten nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden: Für den Forst bedeutet dies, dass Flächen, die für infrastrukturelle Zwecke genutzt werden oder wurden, wie z.B. verlassene Militäranlagen oder Flächen mit starker forstlicher Beanspruchung (z.B. Flächen mit Waldbewirtschaftung unter 70 Jahren), besonders geeignet sind. Es sollte möglich sein, eine befristete Waldumwandlungsgenehmigung für den Aufbau von Windenergieanlagen für die Zeit ihres Betriebes zu erteilen.

Diese sind für die Artenvielfalt und den Klimawandel von besonderem Interesse und daher als Standort für Windturbinen nicht geeignet. Verschiedene Umfragen und Ermittlungen haben mittlerweile gezeigt, dass bei Kollisionen an Windturbinen mehr Menschen sterben als Vogel. Bei der Errichtung von Windturbinen in der Umgebung von Schubladengebieten hochfliegender Spezies, in der Umgebung von einzelstarken Überwinterungsgebieten und in deren Zufahrtskorridoren können nach heutigem Kenntnisstand vermeintlich Überschneidungen entstehen.

In Windkraftanlagen mit einer Höhe von rund 140 Metern und einem Rotordurchmesser von 80 Metern liegt die niedrigste Schaufelkante beispielsweise etwa 100 Meter über dem Boden oder zumindest 60-70 Meter über den Baumwipfeln. Für Artenschutzstudien verlangt der BUND die Festlegung verbindlicher Normen (z.B.: Guidelines for the Consideration of Bats in Wind Energy Projects; UNEP/Eurobats).

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