Wird Strom Billiger 2016

Der Strom wird billiger 2016

Der damit verbundene Abgabenanteil wie EEG, KWK und § 19 Abgabe betrug 2016 rund 30 % des Strompreises. Gültig ab 01.01.2016 / V 1.0.

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Teuer Strom und günstige Vorwände

Das ist Claudia Kemfert, Frau Energy Turnaround am Institut für Konjunkturforschung, die uns die ganze Weltgeschichte erzählt, wie es ihr passt. Die meisten Menschen haben festgestellt, dass Strom immer kostspieliger wird. Der von allen Stromverbrauchern zu entrichtende EEG-Entgelt liegt nun bei 6,35 Cent pro kWh. Im Jahr 2015 wurden rund 22 Mrd. EUR gesammelt.

Wir zahlen diese, um die Abweichung zwischen dem, was als Festvergütung an die Erzeuger erneuerbarer Energieträger gezahlt wird, und dem, was der Strom eigentlich an der Strombörse erzeugt, aufzufangen. Der erforderliche Netzausbau wird weitere Kosten in Milliardenhöhe verursachen. Wenn wir die 22 Mrd. auf 82 Mio. Menschen aufteilen, kommen wir auf rund 268 EUR pro Person und Jahr.

"Nach wie vor ist es so, dass die Förderungen der erneuerbaren Energieträger einen Durchschnittshaushalt nur rund 1 EUR pro Tag kosten - so viel wie eine Eiskugel", hatte Jürgen Trittin 2004 zugesagt. Prof. Dr. Claudia Kemfert, Abteilungsleiterin für den Bereich Energy, Transport und Environment am DIW in Berlin, kommentiert die Energiekostenfrage in DIW WOCHENBERICHT Nr. 3/2016.

Tatsächlich sind das überhaupt keine Kosten: "Was die Geisterdebatte über vermeintliche Ausgaben und Elektrizitätspreise in erster Linie verbirgt: Die erwähnten 24 Mrd. EUR sind keine Ausgaben im herkömmlichen Sinn, sondern Sachinvestitionen, die Mehrwert und Beschäftigung in der heimischen Wirtschaft erzeugen. Die Stromerzeugung mit Windkraftanlagen und Solarmodulen schafft Mehrwert.

Wird der Strom mit Steinkohle oder Erdgas produziert, aber nicht? Von echten Kosteneinsparungen profitieren auch diejenigen, die von dieser strengen Begründung noch nicht wirklich Ã?berzeugt sind: "Die Energierevolution wird die Importe fossiler Brennstoffe reduzieren, was die Stromkosten im vergangenen Jahr um rund 15 Mrd. zulegte. So wie wenn ich beim Backer für 15 EUR Torte einkaufe und dann bin ich froh, dass ich drei EUR für ein Stück Weißbrot eingespart habe.

Doch damit nicht genug: "Würde man sich auf eine konsequente Energieeinsparung verlassen, würden die "Kosten" der Energierevolution plötzlich um weitere Billionen sinken. Als ich mein elektrisches Auto verlasse und zu Fuss fahre, konsumiere ich nicht nur keinen Strom, sondern setze auch die Energie-Revolution "plötzlich" billiger (oder investiere?) um.

Oder, um es anders auszudrücken, der Verbraucher hat keine Ahnung, wie er sich über den Preis des Stroms beschweren kann! Dann müsste er nur noch den Netzstecker aus der Buchse herausziehen und der Preis für Strom würde keine Bedeutung mehr haben. Weil er den Energiewechsel verlangsamt. Je mehr wir es hinauszögern, umso kostspieliger wird es sein.

Wenn wir schon vor 15 Jahren alles mit Solarmodulen abgedeckt hätten, hätten wir dann wohl die Energierevolution umsonst erhalten? An das Ende ihres Kurztextes schließt sich die Einsicht an, dass die Energierevolution nicht kostspielig ist, sondern ist. Ganz gleich: "Nicht die Wende an sich ist kostspielig, sondern eine hypothetische Kosten- und Strompreisdebatte, die sie verteuert.

Beschwert man sich über gestiegene Stromkosten, wird man gern auf die Gewinne der Stromanbieter hingewiesen und dem Providerwechsel mitgeteilt. Sie scheint auch zu denken, dass die Kosten so hoch sind, weil die Stromanbieter uns ausnehmen. Die Strombörsenpreise, die schließlich ein Fünftel des Entgeltes für den Endkunden darstellen, sind sehr günstig, werden aber kaum an die Stromverbraucher weitergegeben", sagt sie.

"Die wirklich spannende Erkenntnis in diesem Abschnitt ist, dass die Stromversorger nur sehr wenig Handlungsspielraum haben, um den Strompreis zu reduzieren. Wenn nämlich der Gesamtpreis für das konkrete Erzeugnis Strom nur ein Fünffach es dessen beträgt, was wir als Kunde zahlen, bedeutet das, dass vier Fünffaches von irgendwo anders kommen. Auf Zuteilungen, Abschöpfungen, Gebühren, Steuern und Netzgebühren entfallen gut 75 vom Hundert des Standpreises.

Im verbleibenden Quartal Energieerzeugung und Stromhandel. Würden alle Verbraucher zu günstigeren Tarifen wechseln, würde dies den Strom nicht generell billiger machen und der günstige Tarif müßte rasch nach oben korrigiert werden. Also kostete es viel Zeit, die Energierückgewinnung. Es wird mit Freude bekannt gegeben, dass im Jahr 2015 30,1% des in Deutschland erzeugten Stromes aus regenerativen Energiequellen stammen werden.

Lasst uns die Wasserkraft einmal weglassen, denn sie existierte schon vor der Energierevolution. Die Stromproduktion aus Biomassen, denn die CO2-Bilanz ist nicht besonders gut. Es ist zu vermuten, dass mindestens ein gutes Viertel unseres Energiebedarfs klimaschonend ist (plus 14% aus der Atomenergie, die, wie wir alle wissen, in den kommenden Jahren ausgemustert werden wird).

Weil Strom nur 20% des gesamten Energiebedarfs ausmacht. Unsere hohen Ausgaben für die Umgestaltung des Energiesystems im Elektrizitätssektor sind daher gerade genug, um etwa 4% unseres Energiebedarfs aus regenerativen Energien zu decken.

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