Zusammensetzung Strompreis

Bezeichnung Strompreis

Der Strompreis setzt sich in Deutschland aus vielen großen und kleinen Einzelbeträgen zusammen. Elektrizitätspreis und Strompreiszusammensetzung für Enspire Ökostrom einschließlich aller Steuern, Abgaben und Gebühren. Von den Stadtwerken Schwerin zur Verfügung gestellte Informationen über die Zusammensetzung der Strompreise. Strom, der an unsere Kunden geliefert wird, d.h.

die Zusammensetzung des erzeugten Stroms. Jeder weiß, dass die Strompreise steigen, aber kaum jemand weiß, wie sie zusammengesetzt sind.

Komponenten des Stromverbrauchs in Deutschland

Der Strompreis besteht in Deutschland aus vielen großen und kleinen Einzellasten. Diese können in drei Hauptkomponenten zusammengefasst werden: Allein die Steuer-, Abgabe- und Abgabenzahlungen machen rund 41% des gesamten Bruttostrompreises aus. Diese Position besteht auch aus mehreren Positionen.

Hierzu gehören die Betreiberabgabe, die Kraft-Wärme-Kopplung und die Abgabe für erneuerbare Energien sowie die Strom- und Mehrwertsteuer. Eine weitere Position, die den Strompreis maßgeblich beeinflußt, ist die Kostenhöhe für die Netzverwendung. Der Anteil dieser Aufwendungen am Gesamtpreis beträgt rund 22 vH. Da sich der Großteil des Stromversorgungsnetzes in Deutschland im Eigentum einiger weniger Betreiber befindet, wird die so genannte Nutzungsentgeltregelung durch den Staat geregelt.

Die Betreiber sind hauptsächlich Elektrizitätsunternehmen, was immer wieder zu Gesprächen führte. Der dritte große Punkt im Strompreis sind die Aufwendungen für die Stromerzeugung und -versorgung mit rund 37 vH. Sie hängt von den Tarifen ab, zu denen Elektrizität an den Elektrizitätsbörsen bezogen werden kann.

Sie beinhaltet zum einen den Strompreis, den ein Elektrizitätsversorger bei der Strombeschaffung selbst bezahlen muss. Dazu kommen die Aufwendungen für Trading und Sales sowie die Gewinnspannen und Ergebnisse der EVU. Hierin sind auch die Aufwendungen für den Betreiben und Warten von Elektrizitätszählern und deren Auslesen enthalten. So sind die Netznutzungskosten weitgehend vom Staat geregelt und damit vergleichsweise gleich.

Diese sind größtenteils fixiert oder werden im Rahmen des Endpreises im Verhältnis zu den anderen Aufwendungen ausgewiesen. Der größte Einfluß auf die Entwicklung der Elektrizitätspreise ist der Preisanteil der Elektrizitätserzeugung und -versorgung. Ausschlaggebend für diese Position ist letztlich der Preis, zu dem Elektrizität an den Elektrizitätsbörsen gehandelt wird.

Zwar kaufen die Stromversorger im Schnitt nur knapp 20 Prozentpunkte ihres Stromes an der Strombörse ab, doch die Börsenkurse legen den Strompreis fest, zu dem der Strom zu den Endverbrauchern bereitgestellt wird. Bei den meisten Stromversorgern basiert der Strompreis auf den Börsenkursen. Produziert er den Elektrizität selbst und sind seine Herstellungskosten niedriger als die Börsenkurse, steigt sein Gewinns.

Allerdings folgt der Strompreis, zu dem an den Märkten Strom gehandelt wird, nicht dem traditionellen Grundsatz von Anbieten und Fordern. Damit wird der Stromverbrauch in erster Linie durch Anlagen mit niedrigen wechselnden CO Atomkraftwerke werden als die billigsten angesehen, da sie nicht von den fossilen Brennstoffpreisen abhängig sind.

Ausgenommen vom Grundsatz der Leistungsordnung ist Elektrizität aus regenerativen Energiequellen. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Elektrizität aus regenerativen Energiequellen in das Stromnetz einzuspeisen ist. Das Leistungsprinzip bedeutet, dass sich Elektrizität aus regenerativen Energiequellen günstig auf den Strompreis auswirkt. Das hält den Strompreis gering. So helfen die regenerativen Energieträger, das Gesamtpreisniveau von Elektrizität zu senken.

In Deutschland ist die Zusammensetzung der Elektrizitätspreise sehr komplex. Die Börsenkurse für Elektrizität und die Gewinnziele der Stromversorger spielen eine entscheidende Rolle bei der Preisgestaltung. Aufgrund gesetzlicher Regelungen haben regenerative Energieträger einen preisreduzierenden Einfluss auf die Börsenkurse. Unter anderem werden die Konsumenten aufgefordert, die Chancen für einen Wechsel des Stromversorgers verstärkt zu nutzen.

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