Zusammensetzung Strompreis Industrie

Bezeichnung Zusammensetzung Strompreis Industrie

stellt die Strompreise für zwei exemplarische stromintensive Industrieunternehmen dar. Aufteilung der Strompreise und Ausnahmen für die Industrie. Aufteilung der SWS-Strompreise. "("Merit Order Effekt") und die Befreiung vieler Industrieunternehmen von der Abgabe. Somit ist sowohl für die Industrie als auch für die privaten Haushalte ein Stromerzeuger.

Elektrizitätspreiszusammensetzung

Mittlere Strompreiskomposition am Beispiel eines produzierenden Unternehmens mit 5 Gwst. a. Die Strompreise bestehen in der Regelfall aus einer großen Anzahl von Einzelkomponenten, die nicht unbedingt separat dargestellt werden. Es handelt sich hierbei um den reinen Kaufpreis für die zugekaufte Leistung inklusive Spannen und Risikoaufschlägen des Vorlieferanten. Nur dieser Bestandteil kann ein Anbieter kostenlos wählen nutzen, da alle anderen Komponenten staatliche Regelungen, wie z. B. Steuer oder Abgabe, enthalten.

Dies sind die Gebühren für die Benützung der Übertragungsinfrastruktur und der damit zusammenhängenden Systemdienste. Die dritte große Einheit sind die Steuer- und Abgabenabgaben, d.h. die EEG-Abgabe, die KWKG-Abgabe, die Strom-NEV-Abgabe, die Offshore-Abgabe, die Abgabe für umschaltbare Entgelte sowie die Stromsteuer und die Mehrwertsteuer.

Weshalb Elektrizität so viel Geld kosten kann und was Photovoltaik damit zu tun hat - IBC SOLAR Blog

Es ist kein Zufall, dass Elektrizität immer kostspieliger wird. So ist der Strompreis seit 2011 um rund 27 Prozent angestiegen. Als Begründung dafür werden gerne erneuerbare Energieträger genannt. Der hohe Strompreis ist auf andere Einflüsse zurückzuführen. Aber inwieweit beeinflusst die Sonnenenergie den Strompreis und wie entsteht er?

Der Strompreis besteht aus mehreren Bestandteilen. Mit 55 Prozent entfällt der überwiegende Teil auf verschiedene Steuer- und Abgabenarten (Daten: BDEW 2017). Hierzu zählen zum Beispiel die Umsatz- und Stromabgabe, aber auch die EEG-Abgabe. Es wird oft gesagt, dass dies ein Hinweis auf die damit verbundenen Aufwendungen für die Transformation des Energiesystems ist, aber das ist nicht richtig: Nur ein kleiner Teil der EEG-Abgabe wird zur Finanzierung regenerativer Energieträger - einschließlich Fotovoltaik - eingesetzt.

Allerdings dienen mehr als die Hälfe der EEG-Abgabe dazu, den Verfall des Strompreises ("Merit-Order-Effekt") und die Freistellung vieler Industrieunternehmen von der Abgabe aufzufangen. Mit zunehmender Zahl der von der EEG-Abgabe befreiten Stromverbraucher steigt die Kostenbelastung, die auf die verbleibenden Stufen zu verteilen ist - vor allem Privatpersonen und kleine und mittlere Handelsunternehmen.

Damit ist die EEG-Abgabe kein Selbstläufer mehr. Nach Angaben des Bundesverbandes der Erneuerbaren Energie (BEE) (siehe Abbildung 1) machen die reinen Ökostromförderungen jedoch nur 42% (2,61 von 6,24 Cents im Jahr 2014) der EEG-Abgabe aus. Die sinkenden Strompreise an der Börse verursachten 23% (1,45 Cents im Jahr 2014) und die Privilegien der Industrie weitere 20% (1,15 Cents im Jahr 2014) zusätzliche Kosten.

Eine weitere Komponente des Energiepreises sind die Stromerzeugungskosten. Diese machen 19,3% des Elektrizitätspreises aus. Auf die so genannten Netzwerkentgelte, die für den Energietransport und die Energieverteilung im Lande entstehen und rund 6,7 Prozent pro Jahr steigen, entfallen 25,6 Prozent (siehe Abbildung 2, Daten: BDEW 2017).

Für die Energieverteilung werden Stromleitungen oder Stromversorgungsnetze gebraucht, die aufgrund des ständig wachsenden Strombedarfs kontinuierlich erweitert werden müssen - deshalb erhöhen sich auch die Netzgebühren und die Strompreise. Nachdem die Erneuerung der Elektrizitätsnetze aufgrund eines Investitionsrückstandes in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland unterlassen wurde, ist der Erweiterungsbau nun besonders dringend erforderlich.

Damit entfallen Routen, die zunächst den Elektrizitätsbedarf in ganz Deutschland ausmachen. Eine weitere Ursache für die gestiegenen Netzgebühren der privaten Haushalten ist die seit 2011 zu zahlende Beteiligung von Großunternehmen mit hohem Energieverbrauch, da diese von den Netzgebühren ausgenommen sind.

Fazit ist, dass der Strompreis nicht durch die Sonnenenergie, sondern durch andere Einflussfaktoren zunimmt. Wenn Sie nicht mehr teilnehmen wollen, ist es am besten, eigenen Elektrizität zu produzieren und zu verbrauchen - zum Beispiel mit einer Photovoltaikanlage und einem Wärmespeicher. Der Grund dafür ist, dass selbst erzeugter Solarstrom billiger ist und bleiben wird als der aus dem Stromnetz.

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